CMC Markets Marktanalyse von Andreas Paciorek - Dienstag, 25.03.2014 - Update

DAX erholt sich etwas / Ifo-Geschäftsklima und US-Verbrauchervertrauen im Fokus Von Andreas Paciorek, Marktanalyst CMC Markets Neben der weiterhin schwelenden Krim-Krise und nach schlechten Konjunkturdaten aus China, belastete auch der schwächer als erwartet ausgefallene Markit-Einkaufsmanagerindex in den USA die Märkte zum Wochenauftakt. Heute zeigt der DAX eine Erholung* von seinen gestrigen Verlusten. Auch der MDAX und TecDAX steigen bis zum Mittag*. Die Krim-Krise, die von vielen Marktteilnehmern nach der Putin-Rede bereits ad acta gelegt wurde, schwelt nach wie vor weiter. Da Putin seine Truppen an der Ostgrenze der Ukraine aufmarschieren lässt, stellt sich die Frage, ob Russland möglicherweise die Gunst der Stunde nutzen möchte um noch mehr Gebiete unter seine Kontrolle zu bringen. Dies birgt ein erhebliches Eskalationspotenzial mit dem Westen. Zudem scheinen die Sanktionen des Westens und Spannungen bereits wirtschaftliche Konsequenzen zu zeigen – in Russland wie im Westen. Zahlreiche deutsche Unternehmen, die stark im Riesenreich tätig sind, beginnen ihre Prognosen nach unten zu korrigieren und Investitionspläne zu überdecken. Auf russischer Seite zeigen sich die Konsequenzen der Spannungen mit dem Westen in einem Abzug von Geldern aus dortige Banken. Sberbank, die größte russische Bank, hält eine Stagnation oder sogar Rezession der Wirtschaft im Jahr 2014 für möglich, sollten die Geldabflüsse 100 Milliarden US-Dollar übersteigen. Auch um die Folgen der Krim-Krise auf die Stimmung in der deutschen Industrie abschätzen zu können, warteten Investoren mit Spannung auf die Veröffentlichung des Ifo-Geschäftsklimaindex für den Monat März. Nachdem das Barometer der Konjunkturerwartungen für die nächsten 6 Monate im Februar bei 111,3 Punkten lag, fiel der Index im März auf 110,7 Punkte. Die schlechtere Stimmung kann laut Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn auf die Krim-Krise zurückgeführt werden. Am Nachmittag folgt das US-Verbrauchervertrauen für den Monat März. Im Februar lag dieses noch bei 78,1 Zählern. * Gegenüber dem Vortagesschlusskurs ** Gegenüber der Vorperiode *** Bei Prognosen handelt es sich um Zahlen, die vom Nachrichtenprovider Dow Jones International Ltd. zur Verfügung gestellt werden Bitte beachten Sie: CMC Markets, Niederlassung Frankfurt am Main der CMC Markets UK Plc, (nachfolgend “CMC”) erteilt keine Anlageberatung, sondern führt lediglich die selbständig und eigenverantwortlich getroffenen Anlageentscheidungen ihrer Kunden über den Erwerb oder die Veräußerung von Finanzinstrumenten aus. Informationen, die CMC ihren Kunden zukommen lässt, stellen keine Empfehlung zum Erwerb oder zur Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente dar. Insbesondere berücksichtigt CMC nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände Ihrer Kunden. Informationen, die CMC weitergibt, sind nicht dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets bestimmte Finanzinstrumente für bestimmte Kunden für geeignet hält. CMC Markets bezieht Informationen aus Quellen, die sie als vertrauenswürdig erachtet. Eine Gewähr hinsichtlich Qualität und Wahrheitsgehalt dieser Informationen besteht jedoch nicht. Indirekte sowie direkte Regressinanspruchnahme und Gewährleistung wird für jegliche Inhalte kategorisch ausgeschlossen. Leser, die aufgrund der in diesem Newsletter veröffentlichten Inhalte Anlageentscheidungen treffen, handeln auf eigene Gefahr, die hier veröffentlichten oder anderweitig damit im Zusammenhang stehenden Informationen begründen keinerlei Haftungsobligo. Ausdrücklich weisen wir auf die im Wertpapiergeschäft erheblichen Risiken hoher Wertverluste hin. Dieser Newsletter darf keinesfalls als Beratung aufgefasst werden, auch nicht stillschweigend, da wir mittels veröffentlichter Inhalte lediglich unsere subjektive Meinung reflektieren. Die frühere Wertentwicklung stellt keinen verlässlichen Indikator für eine zukünftige Wertentwicklung dar. Alle nicht besonders gekennzeichneten Kurse, Preise und Charts beziehen sich auf die Preise, die CMC Markets als Market Maker auf seiner Next Generation Handelsplattform stellt. Diese Preise können von den aktuellen Börsen- und Marktpreisen für den jeweiligen Referenzgegenstand abweichen.