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CMC Espresso: Wirecard -50%, Lufthansa -9%, China-Gipfel beginnt (22.6.2020)

CMC Markets

Ein neuer Rekordwert bei Neuinfektionen weltweit lastet auf der Stimmung zum Wochenbeginn. Nach dem Verfall könnte Bewegung in den Germany 30 Cash Index kommen, der sich letzte Woche seitwärts bewegte, heute Morgen aber im elektronischen Handel nach unten löste. 

Zu Corona gesellen sich heute Morgen Sorgen über mögliche Sanktionen gegen China seitens der USA wegen eines neuen Sicherheitsgesetzes der Volksrepublik China in Hongkong. Während die US-Regierung neue Sanktionen bislang verschob scheinen solche in Erwägung gezogen worden zu sein. Im Vorfeld der Wahlen im September in Hongkong könnte dieses Thema immer wieder hochkochen und die Stimmung belasten. Im Moment scheint aber der Wille Chinas, sich an den Ankauf landwirtschaftlicher Güter wie in der Phase 1 des Handelsvertrags vereinbart halten zu wollen die Stimmung nicht abrutschen zu lassen. 

Auch die EU und China streiten im Handel. Ab 10 Uhr wird der Handelsgipfel zwischen der EU und China starten. Zu den Streitpunkten zählen der mangelnde Marktzugriff für EU-Unternehmen in China, vor allem für den Finanzsektor, der Mangel eines wettbewerbsorientierten Handelsumfelds, vor allem wegen der Bevorzugung von staatsnahen chinesischen Unternehmen sowie die Bereiche Nachhaltigkeit und Umwelt. Eine gemeinsame Abschlusserklärung werde es allerdings nicht geben. Es ist aber gut möglich dass der Handel im DAX heute durch verschiedene Wortmeldungen der Verhandlungspartner beeinflusst werden wird. 

Außerdem bestimmen diese beiden Nachrichten den heutigen Handel maßgeblich, die wir als Push Notifications an unsere Kunden an diesem Morgen verschickt haben. Erhalten Sie Push Notifications mit unserer Trading-App:

Lufthansa: Krisentreffen auf höchster Ebene an diesem Morgen ++ Wirtschaftsminister Altmaier, Finanzminister Scholz, Lufthansa-Großaktionär Thiele und CEO Spohr laut "BamS"-Informationen an diesem Vormittag mit gemeinsamem Treffen ++ Aktie vorbörslich -9%

Wirecard: Bilanzskandal spitzt sich dramatisch zu ++ Verschwundene Milliarden existieren mit "überwiegender Wahrscheinlichkeit" nicht ++ Aktie bricht vorbörslich 52% auf 11,50 EUR ein


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