Marktupdate: DAX kämpft um die 8.700-Punkte-Marke / China’s BIP-Wachstum verlangsamt sich

CMC Markets – geschrieben von Andreas Paciorek, Marktanalyst Trotz der relativ positiven Vorgaben aus den USA zeigte sich der DAX heute Vormittag zunächst schwächer, drehte dann aber ins Plus*. Während die US-Märkte den Schwung der letzten Woche in die neue Woche mitnehmen konnten, gab der deutsche Leitindex zu Beginn der neuen Handelswoche einen Teil seiner Gewinne wieder ab. Nach einem schwächeren Start, schaffte der DAX es heute Vormittag ins Plus zu drehen. Das leicht stärker als erwartete, aber dennoch auf dem niedrigsten Stand seit 5 Jahren gewachsene BIP in China im dritten Quartal gibt keine klaren Impulse. Gute Unternehmenszahlen von Sartorius und Zooplus sorgten für eine etwas verbesserte Stimmung an der deutschen Börse. Und auch heute Vormittag scheinen die Bullen und Bären unschlüssig und auf neue Impulse zu warten. Die Vorgaben aus Asien sind dabei mau. Die endgültigen BIP-Wachstumszahlen des dritten Quartals in China fielen zwar 0,1 Prozentpunkte höher aus als von Analysten*** erwartet, allerdings stieg das BIP mit 7,3 Prozent auch nur so langsam, wie seit 2009 nicht mehr. Die Industrieproduktion wiederum stieg im September mit 8 Prozent auf Jahressicht stärker als die von Volkswirten erwarteten 7,5 Prozent***. In Japan gab der Nikkei 225 heute knapp 2 Prozent* ab, nachdem er gestern um rund 4 Prozent* gestiegen ist. Gewinnmitnahmen und ein gestiegener JPY sorgten für Abgaben beim japanischen Leitindex. Für den DAX kam es bereits zum Wochenbeginn wieder zu Abgaben. Die Zwischenerholung scheitert damit schon unterhalb der eigentlichen bärischen Triggerzone zwischen 9.000 Punkten und 8.911 Punkten. Dies eröffnet die Möglichkeit, noch einen weiteren Anstiegsversuch zu starten, welcher den Index in diese Widerstandszone hineinführt. Zu weit sollten sich die Notierungen dann aber nicht nach unten entfernen, da eine komplette Wiederaufnahme der Korrektur in diesem Fall schon vorzeitig möglich wird. Zum Ende der letzten Woche hatte die koordiniert-wirkende verbale Intervention verschiedener Zentralbanker der USA, UK und der EU die Hoffnung auf eine Fortsetzung der lockeren Geldpolitik der wichtigsten Notenbanken geschürt. Insbesondere auch die durch St. Louis Fed-Präsident James Bullard in Aussicht gestellte Verlängerung des US-Anleihekaufprogrammes auf der zweitägigen Offenmarktausschuss-Sitzung am 28./29. Oktober ließ die Märkte positiv reagieren. Das stimmberechtigte Offenmarktausschuss-Mitglied Eric Rosengren als auch San Francisco Fed-Präsident John Williams steuerten wiederum dagegen. Nichtsdestotrotz erschleicht den Beobachter das Gefühl, dass die internationalen Geldpolitiker die Marktsituation genau beobachten und zuletzt stützend eingriffen. Neben der Aussicht auf längere Zeit niedrige Zinsen durch den Chefvolkswirt der britischen Zentralbank und einem EZB-Direktor Ewald Nowotny, der Ende letzte Woche erklärte, die EZB sei noch nicht am Ende ihrer Mittel angekommen, folgte am Samstag eine Stützung der Märkte aus Japan. Dort gab es Berichte, dass der mit 1,21 Billionen US-Dollar größte staatliche Pensionsfonds der Welt seine Quote an japanischen Aktien auf 25 Prozent erhöhen möchte. Bisher investiert der Fonds rund 12 Prozent seiner Gelder in lokale Aktien. Eine endgültige Entscheidung werde dabei erst im Laufe des Monats erwartet. Im Fokus stehen auch heute wieder zahlreiche Unternehmenszahlen, unter anderem von Coca-Cola, Verizon und Yahoo. Unter den Einzelwerten steht heute die Aktie des französischen Ölkonzerns Total unter Druck, die aktuell knapp 2,6 Prozent* abgibt. Der Chef des Unternehmens Chrisophe de Margerie ist in Moskau bei einem Flugzeugunfall ums Leben gekommen. Von Seiten der Konjunkturdaten könnten am Nachmittag die US-Verkäufe bestehender Immobilien im September für Impulse sorgen. Aktuell handelt sowohl der Dow Jones als auch der S&P 500 mit einem leichten Abschlag gegenüber den jeweiligen gestrigen Schlusskursen. * Gegenüber dem Vortagesschlusskurs ** Gegenüber der Vorperiode *** Bei Prognosen handelt es sich um Zahlen, die vom Nachrichtenprovider Dow Jones International Ltd. zur Verfügung gestellt werden Bitte beachten Sie: Die Inhalte dieses Marktkommentars (nachfolgend: „Inhalte“) sind Bestandteil der Marketing-Kommunikation von CMC Markets, Niederlassung Frankfurt am Main der CMC Markets UK Plc, (nachfolgend “CMC Markets”) und dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. 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