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CHARTS: Die Technik im Maschinenraum des DAX gewinnt gerade an Bedeutung!

CMC Markets

"There is no such thing as bad publicity"

Der amerikanische Präsident versetzte einige in Aufregung, als er gestern behauptete, die Explosion in Beirut könnte eine Bombe oder eine Art Angriff gewesen sein. International wurde diese Behauptung abgelehnt und dementiert. Man muss Herrn Barnum zuhören, einem amerikanischen Showman und Zirkusbesitzer, um zu verstehen, warum der US-Präsident das womöglich behauptet hat. Denn statt einfach nur über Beirut und die schreckliche Katastrophe zu berichten haben die Medien gestern vor allem über Beirut und was Donald Trump darüber gesagt hat berichtet. There is no such thing as bad publicity - und da sind wir bei dem Zitat, dass auf Barnum zurückgeführt wird, der dieses Prinzip, nachdem der US-Präsident während seines Wahlkampfs zu verfahren scheint schon im 19. Jahrhundert erkannte.

DAX koppelt sich ab

Wir haben es mit einer negativen Abkopplung des DAX von den Indizes an der Wall Street zu tun. Diese Schlechterentwicklung rückt charttechnische Marken stärker in den Fokus der Händler. Nach den schwachen BIP-Daten von letzter Woche haben Händler den DAX eine Stufe als die Wall Street aufgehängt. An guten Tagen werden jetzt Tech-Aktien an der Wall Street bevorzugt. An schlechten Tagen steigen Trader auf der Short-Seite im DAX ein. 

Es hat vier Jahre gedauert, bis der DAX von 8000 auf 13000 Punkte gestiegen ist. Seit März hat der DAX die gleiche Bewegung in vier Monaten durchgemacht. Viele fragen sich gerade, ob hier eine Übertreibung in den Kursen vorliegen könnte.

Die große Frage, die im Raum steht, ist nun, ob die Schwäche im DAX Vorbote für eine anstehende Korrektur an der Wall Street ist oder ob die US-Indizes den DAX weiter steigend mit nach oben ziehen werden. Die Arbeitsmarktdaten am Freitag werden dabei eine gewichtige Rolle spielen. Nicht umsonst war gestern die Enttäuschung bei den ADP-Vorabschätzungen auf die offiziellen Arbeitsmarktdaten Tagesgespräch auf dem Parkett. Sicherheitshalber haben Händler Tech-Aktien verkauft, der Nasdaq-Technologieindex hat neue Rekordkurse nicht verteidigen können.


Tagesgespräch an der Wall Street gestern: Rechtfertigt die Enttäuschung bei den neu geschaffenen Stellen neue Kursrekorde?

Poker um neue Schulden in Washington

Anleger hoffen jetzt, dass sich die amerikanische Regierung in letzter Sekunde doch noch zu einem größeren Wachstumsprogramm für die Konjunktur durchringt. Viele befürchten, dass die letzte Woche ausgelaufene wöchentliche Stütze der durch die Pandemie arbeitslos gewordenen Amerikaner von 600 Dollar pro Woche zu einem scharfen Einbruch der Konsumausgaben führen könnte. 

Die Warner sind die gleichen, die auch den Anstieg der Neuinfektionen als warnendes Zeichen betrachten, dass die konjunkturelle Erholung ins Straucheln geraten könnte. Dazu würde die gestrige Enttäuschung in den Arbeitsmarktdaten passen. 

Nun haben es die Republikaner und Demokraten in der Hand, neues Geld in den Markt zu schießen, was sich positiv auf die Kurse auswirken könnte. Aber man ist gerade in eine Art Wartestellung gegangen - der Markt scheint für neue Hochs auf immer neue Geldspritzen angewiesen. Leider scheint man in Washington weit von einer Lösung entfernt zu sein.


Mitch McConnell, Fraktionsvorsitzender der Republikaner: "Ich denke, beide Seiten wollen zu einem Ergebnis kommen. Das sind die guten Nachrichten. Die schlechten Nachrichten sind, dass wir weit voneinander entfernt sind."

Die Nebenwirkungen neuer Schulden sehen wir in rekordtiefen Realzinsen, die im negativen Bereich angelangt sind, sowie in Rekordnotierungen bei Gold - auch die Krypto-Währungen steigen weiter an. Ethereum, auf dessen Basis J.P. Morgan etwa eine digitale Währung schaffen möchte, überwandt gestern das erste Mal seit zwei Jahren die 400-Dollar-Marke und ist damit 74% teurer als vor drei Wochen. 


Der Ethereum CFD steigt zeitweise über 400 Dollar an, Quelle: CMC Markets

Heutige Trading-Events

Um 14:30 Uhr erscheinen heute die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung, die besonders interessant werden könnten, weil es doch gestern in den privaten Vorabschätzungen des Lohnabrechners ADP auf die morgen aus den USA anstehenden offiziellen Arbeitsmarktdaten der amerikanischen Regierung doch so starke negative Abweichungen gegeben hatte. Bereiten Sie sich bitte auf dieses mögliche Trading-Event vor, um nicht unvorbereitet von plötzlichen Kursbewegungen erfasst zu werden.

Betrachten wir nun mögliche technische Marken im bei CMC Markets handelbaren Germany 30 Cash CFD.

Germany 30: Charttechnischer Tagesausblick

Der Germany 30 Cash Index zeigt im Tageskerzenintervall einen intakten Aufwärtstrend. Die Fibonacci-Marke 12319 kann auf Tagesschlusskursbasis mit einem Bullish Engulfing Pattern verteidigt werden und fungiert somit als mögliche charttechnische Unterstützung. Das Potenzial bis 13664 bleibt damit gewahrt. Ein Tagesschluss unter 12319 könnte 11487 als nächste Zielmarke aktivieren. Die eingezeichneten Fibonacci-Marken können als Unterstützungen und Widerstände angesehen werden. Ein interner Widerstand bei 12744 Punkten kann seit zwei Tagen nicht überwunden weden. Auch wenn nicht ideal kann diese Marke als Punkt 1 eines 123-Tops verstanden werden, das insgesamt einen Fehlausbruch über das Hoch von Ende Mai / Anfang Juni darstellen könnte. Unter dieser Widerstandsmarke von 12744 Punkten kristallisiert sich nun eine mögliche technische Anfälligkeit für den Germany 30 Cash heraus. Darüber würde sich die Situation aufhellen.

Quelle des Charts: Germany 30 Cash CFD, CMC Markets

Germany 30 Stundenchart: Bodenbildung wurde abgewehrt

Die technische Verschachtelung lässt sich im Vierstundenkerzenchart noch besser erkennen. Auf Stundenschlusskursbasis über 12625 Punkte notierend reaktiviert eine Bodenbildung in Form des in grün gezeichneten 123-Tiefs. Die eingezeichneten Fibo-Marken können dann als mögliche Unterstützungen und Widerstände verstanden werden. Ein Fehlschlag dies zu tun stellt die Bodenbildung ausgehend von 12526 Punkten technisch in Frage. Übergeordnet ist die Aufwärtsbewegung im Vierstundenkerzenintervall ausgehend von dem in blau gezeichneten 123-Tiefs intakt. Widerstand nach oben stellt auf Vierstundenschlusskursbasis die 12652 dar, eine Unterstützung nach unten liegt am bewegungstief dieser Woche.

Quelle des Charts: Germany 30 Cash CFD, CMC Markets

Diese möglichen Unterstützungen können als Preisalarme eingestellt werden, um mögliche Reaktionen zu beobachten:  

12526 + 12454

sowie diese möglichen Widerstände:

12625 + 12652 + 12744

Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Handelstag. Zu unserer Live-Besprechung des Tagesausblicks laden wir Sie herzlich ein. Den Livestream "Börsenbuffet" können Sie hier starten.

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Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit auf unserer innovativen Handelsplattform mit einem kostenlosen und risikofreien Demo-Konto.

Hier sehen Sie die Spreads, die Hebel, die Info, ob das Produkt auch short getradet werden kann und die Handelszeiten für unsere Index-CFDs, wie den Germany 30, US 30, US NDAQ 100 und US SPX 500.

ProduktSpreadHebel ab*Short?**Handelszeiten
Germany 30120:1So 00:05-Fr 22:00
Pausen 22:15-22:30, 23:00-00:00, 02:00-02:15
US 301,620:1So 00:00-Fr 22:00
Pausen 22:15-22:30, 23:00-00:00
US NDAQ 1001,020:1Täglich 00:00-22:15 und 22:30-23:00
US SPX 5005,020:1Täglich 00:00-22:15 und 22:30-23:00
UK 100120:1So 00:05-Fr 22:00
Pausen 22:15-22:30, 23:00-00:00

*Der Hebel verstärkt Gewinne und Verluste gleichermaßen.
**Bitte beachten Sie, dass wir nach eigenem Ermessen Ihre Möglichkeit long oder short zu gehen einschränken können.

 


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