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Börsencrash trotz Fed-Zinssenkung! Wo ist das Ende? (CMC Espresso 16.3.2020)

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Zinssenkungen der amerikanischen Notenbank haben immer eine doppelte Bedeutung. Zum einen helfen sie, die Lage am Kapitalmarkt zu stabilisieren und Finanzierungs- und Liquiditätsbedingungen zu verbessern. Sie können aber auch als Warnsignal verstanden werden. Warum sollte die amerikanische Notenbank drei Tage vor ihrer normalen geldpolitischen Sitzung die Zinsen so drastisch senken, ein QE-Programm beschließen und sich auch mit anderen, weltweiten Zentralbanken abstimmen, um gemeinsam zu agieren? Die hastige Reaktion der amerikanischen Notenbank führt wie bei der ersten Zinssenkung vor rund zwei Wochen nun eher zu neuer Panik als zu allem anderen. Es herrscht die blanke Panik an den Börsen. Viele fragen sich jetzt, ob die amerikanische Notenbank keine drei Tage mehr hätte warten können. Ist die Situation wirklich schon so schlimm?

Tatsächlich verändern sich die fundamentalen Rahmenbedingungen schlagartig. Länder riegeln Grenzen ab. Das wirtschaftliche Leben kommt zum Stillstand. Die Angst vor dem Unbekannten hat die Psyche der Menschen und damit auch die Börsen fest im Griff. Die Futures der amerikanischen Indizes sind seit gestern um kurz vor Mitternacht "Limit Down" gestellt. Der Handel wäre nur noch über dem Niveau von 21960 Punkten im Dow Jones möglich. Darunter findet kein Handel statt, bis die US-Börsen um 14:30 Uhr offiziell eröffnen. Es ist denkbar, dass der Handel dann aber bereits wieder um 15 Minuten ausgesetzt wird. Das wäre dann der Fall, wenn die Indizes um 7% gegenüber ihrem Schlusskurs vom Freitag gefallen wären. 

Der DAX zerbricht seine Bodenbildung des Jahres 2016. Damit sind wir nun auch technisch betrachtet offiziell in einem möglichen übergeordneten Bärenmarkt im DAX angelangt. Orientierung und mögliche Unterstützung könnte das Hoch von März 2000 und Sommer 2007 bei 8136 Punkten bieten. Ab sofort gilt jedoch: Es muss sich im Monatskerzenchartintervall (!) ein neues 123-Tief entwickeln. Das bedeutet im Optimalfall beginnt nun eine mehrmonatige Bodenbildung. Diese muss jedoch mit einem Aufwärtsimpuls beginnen. Dieser Aufwärtsimpuls sollte ebenfalls mehrere Monate dauern. Das Zerschlagen des Bodens mit einem Unterschreiten von 8696 Punkten heute Morgen ist also eine folgenschwere Entwicklung. Bis zu einer neuen Bodenbildung könnte es gut ein halbes Jahr dauern, wenn nicht noch länger. Das zeigt die Tragweite der aktuellen Geschehnisse. Solange der Markt aber neue Tiefs macht und zu keiner deutlichen Erholung ansetzt wird dieser Zeitraum immer nur noch weiter in die Zukunft verschoben. Alle Maßnahmen der Regierungen und Zentralbanken sind bislang zumindest an den Märkten verpufft. Jetzt warten alle auf den Höhepunkt bei den Infektionszahlen - nicht auf die nächste Geldspritze der Fed.

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