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Blitzanalyse: Warum -20% im WTI DAX-Trader kalt lässt

Blitzanalyse: Warum -20% im WTI DAX-Trader kalt lässt

25-6-2020 10:03:38Der DAX schüttelt den Ölpreiseinbruch ab, weil er nur die Lieferungen im Mai betrifft. Für Juni und spätere Lieferungen gelten weitaus höhere Preise. Der DAX blickt bereits über die wirtschaftlich akuten Probleme, die aktuell herrschen, hinaus. Hier wird bereits der schrittweise Ausweg aus dem Lockdown gespielt, der zwar ungewiss ist, aber zumindest nicht so schlimm wie die akute Situation. Die Anleger behelfen sich mit dem Blick nach vorne.

Eigentlich könnte man denken, dass ein Einbruch von bis zu 20% im Ölpreis dazu führen müsste, dass die Märkte einbrechen. Das ist aber nicht so. Der Mai-Future für US-Rohöl der Sorte WTI wird morgen das letzte Mal gehandelt und hier werden jetzt einfach noch die Lieferpreise für den Mai gehandelt und die werden eben aufgrund der Tatsache, dass die USA gerade 97% der Menschen unter Lockdown stellt sehr gering ausfallen. Wir sehen bei den Preisen für Lieferungen zu späteren Monaten zwar auch Rückgänge zu Wochenbeginn, die liegen aber mit -6,5% etwa für Juni oder -4,3% für Juli nicht in diesem extremen Bereich. Außerdem sind die Preise viel höher. Lieferungen im Juni kosten immer noch 23,50 USD, und nicht 14,77 USD wie für Mai.

Im Chart sieht man die Liefermonate Juni, Juli, August und September sowie Brent Cash in hellblau. Hier gibt es heute Morgen ebenfalls Preisrückgänge, die nicht zu unterschätzen sind und die Wall Street und damit die Vorgaben für den Germany 30 Cash am heutigen Vormittag und Nachmittag belasten könnten. Aber der Einbruch der Preise weiter in der Zukunft liegender Öllieferungen ist weitaus gemäßigter als im Mai-Forward.



Also haben wir es mit einer technischen Situation zu tun, die viel mehr mit eine zeitliche Ursache hat - der Mai-Future für WTI läuft morgen aus. Als CFD kann der Mai Forward nur noch heute gehandelt werden. Dann wird es das Phänomen geben, dass wir einen Sprung sehen im WTI Preis - eben auf den Preis vom Juni. Also von rund 15 Dollar auf rund 23,50 Dollar.

Der Germany 30 Cash befindet sich in einer Entscheidungssituation. Einerseits hat er zum Zeitpunkt dieser Analyse kein neues Hoch über 10823 Punkten ausgebildet. Ein Stundenschlusskurs unter 10681 Punkten könnte also das 123-Top von vergangener Woche reaktivieren. Vermeidet man das könnte der Punkt 2 bei 10752 Punkten erneut getestet werden. 


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