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Blitzanalyse: Remdesivir bringt 500-Punkte-Sprung im DAX

CMC Markets

  • US-Wirtschaft schrumpft - aber der Aktiencrash deswegen war schon
  • Remdesivir zeigt einen möglichen Ausweg aus der Krise
  • Fed und Quartalszahlen heizen Stimmung an

Die amerikanische Wirtschaft schrumpfte im ersten Quartal um 4,8%. Das ist Volkswirten zufolge der Anfang einer fast sicheren Rezession und der schnellste Einbruch der Wirtschaftsleistung seit zwölf Jahren.

Wer aufgrund dieser Daten allerdings einen Crash am Aktienmarkt erwartet, ist gestern leer ausgegangen. Tatsache ist, dass der Crash bei Aktien aufgrund der Erwartung dieser Daten bereits stattgefunden hat. Jetzt geht es um den Weg heraus aus dieser Krise.

Aktienkäufer rund um den Globus werden derzeit von Nachrichten zu potenziellen Coronavirus-Medikamenten angezogen wie die Motten vom Licht. Dass Remdesivir, das Ebola-Medikament, in schweren Fällen zur Behandlung von COVID-19 eingesetzt werden könne, erfreute gestern daher nicht nur die Aktionäre von Gilead Sciences, dem Hersteller des Medikaments, sondern den Gesamtmarkt. Das half dem DAX zu einem satten Kurssprung.



Die gute Stimmung war gestern nicht zu bremsen. Über den ganzen Tag hinweg wurde jeder Rücksetzer sofort wieder gekauft. Remdesivir war gestern die Vorband eines ausgelassenen Rock-Konzerts der Bullen und Jerome Powell, der Fed-Chairman, der eigentliche Star des Abends. Er versprach, die volle Klaviatur geldpolitischer Maßnahmen einzusetzen, sagte, für Zinsanhebungen bestehe überhaupt keine Eile und ermahnte den Kongress und das Weiße Haus, nicht locker zu lassen und mehr zu tun, um der Wirtschaft aus der Patsche zu helfen.



Das, was die Bullen gestern bekommen haben, war wie das lang ersehnte Glas Wasser nach einer stundenlangen Wanderung durch die Wüste. Dass obendrein dann auch noch Goldman Sachs den Tiefpunkt der Erdölnachfrage kommen sieht und der Ölpreis zweistellig prozentual ansteigen konnte verkam dabei fast zur Randnotiz.

Facebook, Microsoft, Tesla: Kursprünge nach Zahlen

Facebook meldete ein Gewinn- und Nutzerwachstum, das hinter den Erwartungen zurückblieb, die Aktie stieg dennoch nachbörslich 10,5%. Der Social-Media-Gigant hat es geschafft, seinen Gewinn gegenüber dem Vorjahr im zweistelligen prozentualen Bereich zu steigern - der Umsatz wuchs um 17% auf $17,74 Milliarden USD. Jetzt, wo die Anleger beim Wirtschaftswachstum immer wieder an die Große Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009 erinnert werden ist das eine Nachricht, die gerne gehört wird. Facebook hatte im Jahr 2008 noch gar keine Umsatzerlöse - zumindest wurden keine gemeldet.

Tesla, über dessen Pleite noch vor einem halben Jahr spekuliert wurde, hat mittlerweile den Großteil seiner Leerverkaufspositionen abgeschüttelt und meldete überraschend einen Quartalsgewinn, wo ein Verlust vermutet wurde - die Aktie sprang 8,7% in der Nachbörse nach oben. Tesla-Chef Elon Musk ist obendrein überhaupt nicht begeistert von den Lockdown-Maßnahmen aufgrund des Coronavirus, sieht darin eine Beschneidung der Bürgerrechte und verglich die Maßnahmen mit dem Faschismus.

Microsoft setzte auch zu einer kleinen Rally in der Nachbörse an. Die Aktie stieg 2 1%, nachdem man meinte, dass COVID-19 minimale Auswirkungen auf das Märzquartal bei Microsoft gehabt habe.

Der nächste größere Widerstand im DAX liegt möglicherweise bei 11487 Punkten, dort liegt die 61,8% Fibonacci-Preiserweiterung des am 6. April aktivierten 123-Bodens. 

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