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Autozulieferer ElringKlinger will mit Innovationen aus dem Corona-Blues

CMC Markets

2019 war für die Automobil-Zulieferer kein einfaches Jahr. Dieselgate, mögliche höhere Steuern auf den Verbrennermotor und eine allgemeine Krise in der Automobilwirtschaft sorgten bei vielen Zulieferern für maue Geschäftsaussichten. Warum nicht aus der Not eine Tugend machen? Warum nicht neue Wege gehen?

So auch beim schwäbischen Autozulieferer ElringKlinger (-4,99% auf 7,83 Euro). Seit fast 20 Jahren arbeitet man hier bereits an einer Brennstoffzellen-Technolgie. Dies soll dem Unternehmen nun dabei helfen erfolgreich in die Zukunft zu blicken. 

2019 war ein schwieriges Jahr für Elring Klinger

Wie auf der Hauptversammlung in diesem Jahr zu hören war, hat man bei ElringKlinger wichtige Schritte vollzogen, um ein solides Fundament zu haben, in die Zukunft zu investieren.  Im Umsatz konnte ElringKlinger trotz des weltweiten Marktrückgangs von 5,6 % sogar ein Wachstum von 1,6 % auf 1,727 Milliarden Euro verzeichnen. In den zukunftsorientierten Bereichen Elektromobilität und Leichtbau steigerte ElringKlinger die Erlöse jeweils um mehr als 9 %. Dies unterstreicht, wie gefragt die Produkte von ElringKlinger sind. 

Beim Blick auf das laufende Jahr 2020 zeigte der Vorstandsvorsitzende Dr. Stefan Wolf die uneinheitliche Entwicklung aufgrund der Coronavirus-Pandemie auf: Während die Nachfrage in Europa derzeit noch schleppend sei, laufe die Produktion in China schon seit mehreren Wochen wieder auf Vor-Krisen-Niveau. Der Konzern sei aber finanziell hinreichend robust aufgestellt, um die Corona-Krise zu meistern.ElringKlinger gehört mit seiner starken Marktposition, seiner hohen Produkt- und Prozesskompetenz und seinem vielversprechenden Portfolio in der Batterie- und Brennstoffzellentechnologie zu den Unternehmen, die bei allen Herausforderungen durchaus Chancen ergreifen können.

Joint Venture mit Airbus begeistert Investoren 

Ein Highlight wurde letzte Woche vermeldet. ElringKlinger gelang es mit dem europäischen Flugzeugbauer Airbus eine Vereinbarung über eine langfristig angelegte Partnerschaft im Bereich der Brennstoffzellentechnologie abzuschließen. Airbus setzt in Zukunft ebenfalls auf Wasserstoff als Schlüsseltechnologie und will bis 2035 das erste emissionsfreie Flugzeug für den kommerziellen Markt entwickeln. ElringKlinger soll dabei die notwendigen Komponenten und Know-how liefern. 

Haben die Elring Klinger Aktien noch Potenzial? 

Der ElringKlinger Aktienkurs hat ein heftiges Auf und Ab hinter sich, wobei das Ab in letzter Zeit überwog. Die Meldung, dass ElringKlinger nun stärker auf die Brennstoffzelle setzen will schlug jedoch ein wie eine Bombe. Investoren jubelten und schickten die Aktie nach bekanntwerden der  Meldung um bis zu 20 % nach oben. Bisher sah die Börse den Autozulieferer eher als Verlierer im Wettlauf um die Zukunft. Mit dem neuen Deal erschließen mit einem Mal neue Anlegerkreise. Der Weg zu wasserstoffbetriebenen Flugzeugen ist zwar noch weit, dennoch könnte dies neue Kursfantasie für die ElringKlinger Aktie entfachen. 

Elring Klinger im Chart Check 

Seit dem Hoch im Jahr 2013 bei knapp 35,50 Euro ging es mit den ElringKlinger Aktien um sage und schreibe 90 % nach unten. Sozusagen ein kompletter Reset. Seit dem Tiefpunkt im März dieses Jahres und der Meldung des Joint Ventures mit Airbus stieg die Elring Klinger Aktie auf den Hochpunkt aus dem Dezember 2019. Der Bereich um 9,53 Euro ist somit zunächst ein Widerstand. Gelingt es zunächst den Preisbereich von vor der Verkündung bei 7,35 Euro zu verteidigen, wäre ein erneuter Test von 9,53 Euro möglich. Sollte dies sogar einen Ausbruch darüber bringen, wäre ein weiterer Anstieg bis in den Bereich bei 16,51 Euro möglich. Unter dem Sommertief bei 5,08 Euro müsste man die aktuelle Erholung hinterfragen und einen erneuten Test der 3,40 Euro Marke einplanen. 

Quelle: CMC Markets Plattform, Wochenchart, 23.10.20

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