Asteroid rast am Samstag auf die Erde zu: Wird das den DAX Kurs beeinflussen?

Ein Asteroid so groß wie das Empire State Building in New York rast auf die Erde zu. Die NASA warnt vor einem Einschlag mit Killerpotenzial und spielt Szenarien durch. Die amerikanische Raumfahrtbehörde hat ermittelt, dass der Asteroid um 13:30 Uhr deutscher Zeit an der Erde vorbeiziehen wird. 

Alles nur heiße Luft?

Während die Boulevardblätter die Nachricht ganz oben auf der Titelseite tragen nimmt man an der Börse davon keine Notiz. Aller Wahrscheinlichkeit wird der Asteroid die Erde auch nicht treffen sondern mit einer sicheren Distanz von sieben Millionen Kilometern vorbeiziehen.

Findige Mathematiker haben jedoch herausgefunden, dass selbst astronomische Phänomene mit Börsenkursen in Verbindung gebracht werden können. Es gibt tatsächlich einen Teilbereich der Zyklenanalyse, die astrologische Phänomene in Verbindung setzt mit Börsenkursen. Dieser Teilbereich der Zyklenanalyse setzt sich auseinander mit Planetenbahnen und regelmäßig unter bestimmten Voraussetzungen vorkommenden Hochs und Tiefs, etwa im Deutschen Aktienindex DAX.

Zyklenanalyse: Statistische Trendermittlung

Der Haken: Die Zyklenanalyse zählt zu den aufwendigsten Bereichen der technischen Analyse. Für eine sinnvolle Zyklenanalyse benötigt ein technischer Analyst umfangreiche Datenreihen der zu untersuchenden Märkte. Diese werden statistisch ausgewertet und anschließend versucht der technische Analyst, sich wiederholende Wellen zu finden, um darauf basierend Aussagen über die Zukunft zu treffen.

Diese Aussage ist nicht ganz einfach, da sich an der Börse immer mehrere Wellen und Trends ü berlagern. Einfach ausgedrückt: In einem Jahr klappts, im anderen nicht.

Saisonalität: Ein Teilbereich der Zyklenanalyse

Trotz der hohen Komplexität gibt es bekannte Zyklen, die immer wieder erwähnt werden. Das bekannte Börsensprichtwort „sell in may and go away“ basiert auf einem Zyklus – den saisonalen Schwankungen über verschiedene Jahreszeiten hinweg. Demnach müsste der DAX bis Ende September sinken, bevor er zu einer Jahresendrally ansetzt. Ob er das tut, weiß niemand. Auch hier gilt: In einem Jahr klappts, im anderen nicht. 

Ich finde es erstaunlich, dass das erwähnte Börsensprichwort jedes Jahr pünktlich wieder von den Kommentatoren und Zeitungen herausgekramt und mit Leidenschaft diskutiert wird, während die Börsenastrologie eher belächelt wird. Dabei basieren beide Ansätze auf den exakt gleichen Überlegungen der Zyklenanalyse der Börse. 

Auch die Saisonalität ist ein Teilbereich der Zyklenanalyse. Bekannt sind Saisonalitäten vor allem von Rohstoffen. Die Preise von Mais sind zur Erntezeit normalerweise tiefer als zum Beginn der Aussaat, wenn noch gar nicht feststeht, wie die neue Ernte ausfallen wird und hohe Unsicherheiten hinsichtlich der Erntemenge im Herbst besteht.

Einfache Analyse-Konzepte: Täglich auf CMC TV

Ich bin kein Fan der Zyklenanalyse. Ich habe selbst die besten Erfahrungen gemacht, wenn ich mich an den Preis eines Marktes orientiere. Auf CMC TV, dem täglichen Livestream von CMC Markets, setze ich auf die KIS-Regel: Keep it simple! Einfache charttechnische Einsätze können bereits helfen, dem Kursgeschehen etwa im DAX Kurs einen Kontext zu geben, an dem man sich orientieren kann. Ich setze dabei vor allem auf 123-Trendwendemuster – einfach erkennbare Kursmuster, mit denen man mögliche Trendwenden nach einer Abwärtsbewegung oder Rally erkennen kann.

Dieses Erklärvideo erläutert das Wichtigste, was Trader über 123-Trendwendemuster wissen müssen. Ich bin außerdem börsentäglich ab 9 Uhr eine Stunde lang im Livestream und wendet die 123-Trendwendemuster im Live-Chart des DAX und in anderen Märkten an. Praktisch: Dort können Sie die praktische Anwendung des Gelernten sehen! Hier kommen Sie zum Livestream von CMC TV. Die Sendungen finden börsentäglich zwischen 9 und 10 Uhr statt. Ich freue mich auf  Ihren Besuch!