DAX am Morgen: DAX tritt auf der Stelle – Leichte Gewinnmitnahmen / Apple im Fokus
CMC Markets – geschrieben von Andreas Paciorek, Marktanalyst DAX am Morgen: Märkte treten vor Fed-Signalen auf der Stelle Bevor morgen das Ergebnis der heute beginnenden Offenmarktausschuss-Sitzung der Fed bekanntgegeben wird, beginnen die Märkte auf der Stelle zu treten. Nach der Rally der letzten Woche sind Gewinnmitnahmen aber ohnehin nicht unverständlich. Gleichzeitig warten die Marktteilnehmer aber auch das Ergebnis der Beratungen des chinesischen Zentralkommitees ab, welche bis Donnerstag laufen. Welches Wachstum peilt die chinesische Regierung an und welche potenziellen Konjunkturstimuli könnten anvisiert werden? Daraus werden die Investoren versuchen abzuleiten, ob China seine Wirtschaft aggressiv stimulieren will oder einen Gang raus nimmt, was für die Aktien-Indizes ein negatives Signal wäre. Am Ende der Woche steht ja auch noch die Bank of Japan-Sitzung an. Also zahlreiche, potenziell gewichtige Impulse für die Märkte. Noch bevor hier aber Signale von Seiten der Geldpolitik eintreffen, gibt es auch heute wichtige Konjunkturdaten, die einen Hinweis über die Dynamik der Konjunktur in den USA und auch UK liefern können. Neben dem Q3-BIP-Wachstum auf der Insel, blicken die Investoren auch auf die Auftragseingänge langlebiger Gebrauchsgüter, der Konsumentenstimmung und den Richmond Fed-Konjunkturindex aus den USA. Zwar geht ohnehin kaum ein Marktteilnehmer mehr davon aus, dass die Fed bereits im Oktober handelt, das Zahlenwerk dürfte allerdings wie immer für die Einschätzung der Wahrscheinlichkeit einer Zinswende im Dezember eine Rolle spielen. Aber auch die Quartalsberichte bleiben im Fokus. Einige gute Geschäftsberichte solcher Schwergewichte wie Amazon, Alphabet und Microsoft verdecken die Tatsache, dass in der übergeordneten Tendenz die US-Unternehmen unter der USD-Stärke leiden. Für die Spekulationen wann die US-Notenbank ihre Zinsen anhebt, kann die Entwicklung der US-Geschäfte eine wichtige Rolle spielen. Es stellt sich nämlich die Frage, ob die US-Notenbank mit einer baldigen Zinswende eher den stärkeren Gegenwind für die US-Unternehmen fürchtet oder eher die Möglichkeit nutzen will, durch die Abdämpfung des Schockeffektes für die Aktienmärkte durch die Aussicht auf zusätzliche Liquidität anderer Notenbanken, die Zinswende endlich einzuleiten. Aus charttechnischer Sicht ist die Erholung im DAX ziemlich genau bis an die 50%-Strecke der Abwärtsbewegung vom Allzeithoch bis zum Jahrestief bei knapp 10.850 Zählern gelaufen. Aktuell sehen wir einen Rebound von dieser Marke, wobei die Zonen um 10.500, 10.300 und darunter 10.200 nun potenzielle Unterstützungen darstellen. Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch über 10.850 Punkte, rückt die 200-Tage-Linie um aktuell 11.040 Zähler in den Fokus. Darüber stellen die 11.200 und 11.300 potenzielle Anlaufstationen dar. Bitte beachten Sie: Die Inhalte dieses Marktkommentars dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Die Inhalte sind niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Inhalte nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die in den Inhalten wiedergegebenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle, können jederzeit Änderungen unterliegen und erfolgen ohne Gewähr. In jedem Fall haftet CMC Markets nicht für Verluste, welche Sie direkt oder indirekt durch eine Anlageentscheidung erleiden, die Sie aufgrund der Inhalte getroffen haben. Ausdrücklich weisen wir auf die bei vielen Anlageformen bestehenden erheblichen Risiken hoher Wertverluste hin. Insbesondere CFDs unterliegen Kursschwankungen. Ihr Verlustrisiko ist unbestimmbar und kann Ihre Einlagen in unbegrenzter Höhe übersteigen. Verluste können auch Ihr sonstiges Vermögen betreffen. Dieses Produkt eignet sich nicht für alle Investoren. Stellen Sie daher bitte sicher, dass Sie die damit verbundenen Risiken verstehen und lassen Sie sich gegebenenfalls von dritter Seite unabhängig beraten. Sie sollten auch unsere Risikowarnungen für CFDs lesen. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft.