Aktuelle Analyse der Währungspaare

EURUSD – der Euro testete gestern erneut tiefere Kurse. Doch nachhaltige Verluste unterhalb der Unterstützung von 1,3050 blieben aus und bei 1,3025/30 und den Tiefs von vergangener Woche konnte die Einheitswährung wiederum eine Kehrtwende einlegen. Am oberen Ende der Skala besteht nach wie vor die Hauptwiderstandszone bei 1,3240/50. Diese Marke bildet 38,2% des Retracements der Abwärtsbewegung zwischen den Oktoberhochs bei 1,4250 und dem neuerlichen Tiefststand bei 1,2610. Die Tatsache, dass sich der Euro nur knapp über 1,3025/30 halten kann, lässt Wertverluste in Richtung 1,287/80, dem Tief von vergangener Woche, ins Blickfeld rücken. Obwohl die Einheitswährung noch oberhalb dieser Marke notiert, deutet eine bärische Umkehr im Tageschart auf eine Abwärtsbewegung bis hinab in den Bereich von 1,2600.

GBPUSD - ein stärkeres Abrutschen unter die Unterstützungszone bei 1,5730/40 konnte das britische Pfund zunächst unterbinden und verzeichnete stattdessen eine deutliche Umkehr im Chart. Dennoch lassen die Kursbewegungen darauf schließen, dass eine obere Barriere erreicht ist. Diese Annahme ergibt sich insbesondere auch aus der Nähe zum 200-Tage MA bei 1,5965. Über die vergangenen drei Tage betrachtet ergeben sich insgesamt tiefere Höchst- und Tiefstkurse, was wiederum auf eine weitere Abwärtsbewegung hinweist. Auch wenn kleinere Ausbrüche nicht auszuschließen sind, findet sich beim vergangenen Wochenhoch von 1,5880 ein wichtiger Widerstand. Im unteren Bereich des Charts bedarf es einem Abrutschen unter 1,5730/40, was die Einheitswährung in die Nähe von 1,5640 bringen könnte. Diese Marke bildete das vergangene Wochentief. Weitere Wertverluste bis hin zu 1,5530 könnten jedoch schließlich erneut Kaufanreize wecken.

EURGBP – nach einem weiteren Tag gezeichnet durch eine unruhige Abwärtsbewegung schloss der Euro gestern bei 0,8265. Die Marke von 0,8340 stellt einen soliden Widerstand dar und die Zeichen stehen auf weitere Kursverluste, insbesondere mit einer nach wie vor bei 0,8420 liegenden Hauptwiderstandszone.
Weiter unten im Chart gerät das Januartief von 0,8220 ins Blickfeld. Für eine Annäherung an die Tiefststände 2011 bei 0,8065 hingegen müsste zunächst die Unterstützung des Septembertiefs bei 0,820/05 durchbrochen werden.

USDJPY – der US-Dollar konnte nach seinen Kursgewinnen vom vergangenen Freitag gestern keine nachhaltigen Gewinne sichern und fiel nach einem Tageshoch von 76,80 wieder unter die berüchtigte Marke von 76,50. Nach wie vor bleibt abzuwarten, ob die Gefahr des Abrutschens auf das historische Tief von 75,30 abgewendet ist. Sollte er sich oberhalb von 76,20 halten können, wären eine Konsolidierung und eine Annäherung an die Höchststände vom vergangenen Monat möglich. Unverändert bildet der 200-Tage MA bei 78,25 die entscheidende Barriere für eine substantielle Kehrtwende, nachdem die US-Währung im vergangenen Monat an dieser Notierung scheiterte.