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Achtung! Ist der Ölpreisanstieg gefährlich?

Gleich nach der Wette auf weiter steigende Kurse der FANG-Aktien identifiziert die viel beachtete Fondsmanager-Umfrage von Bank of America Merrill Lynch die Wette auf einen fallenden Dollar als den weltweit absolut beliebtesten Trade der Anleger. Eine andere Quelle hat festgestellt, dass der Dollar von amerikanischen Investoren in Rekordvolumen verkauft wird, um damit höher rentierende Schwellenländeranleihen zu kaufen. Die Handelsbücherauszüge der US-Terminbörsenaufsicht CFTC zeigen eine Long-Position von 151.476 Eurodollar-Kontrakten großer Spekulanten und Hedgefonds. Das ist nach meinen Recherchen ein Rekordwert. Wir finden in den CFTC-Daten also den Hinweis, dass die von Bank of America Merrill Lynch ermittelten Ergebnisse nicht nur stimmen – sondern sogar noch viel dramatischer sind als vermutet. Zahlreiche Großbanken, darunter die Deutsche Bank, führen ein 12-Monats-Kursziel für EUR/USD von 1,30 USD und darüber. Also irgendwie scheint alle Welt in einem Trade zu sitzen, der dann platzen wird, wenn EUR/USD statt zu steigen sinken würde.

Eine unheilvolle Gleichung

Eines der ganz großen Risiken des Jahres 2018 ist eine schnell steigende Inflation, die Investoren zwingen würde, ihre Erwartungen hinsichtlich künftige Zinspläne der amerikanischen Notenbank anzupassen. Ein abrupter Inflationsanstieg könnte die Fed dazu zwingen, zur Vorbeuge vor Inflation weitaus mehr Zinsanhebungen durchzuführen, als vom Markt erwartet. Oder sie toleriert eine überschießende Inflation und akzeptiert damit die Abwertung der eigenen Währung. In beiden Fällen würde das Risiko für eine politische Fehlentscheidung der Fed bedeutsam wachsen. Die schier panische Angst der hoch bewerteten und von Zentralbankliquidität abhängigen Risikvermögenswerte vor einem solchen Szenario trat Anfang Februar offen zu Tage, als sich aus der Arbeitsmarktstatistik eines einzelnen Monats (!) ein etwas höherer Lohnkostendruck als erwartet ablesen ließ und die Zinsen begannen, dynamisch zu steigen. Heute wissen wir dass dieser statistische Ausreißer sich nicht bestätigte und die Volatilität bei Aktien wieder sank. Ganz beruhigt hat sich die Situation aber nicht und just in dem Moment, als die großen Indizes eine Stabilisierung andeuten kommen einige Anleger auf die Idee, den Ölpreisanstieg im April näher zu betrachten und die Frage zu stellen, ob von dort die Inflation herkommen könnte, die sich sonst nirgends mehr ablesen lässt. Der Ölpreisanstieg um 7,50 US-Dollar im April löste einen fast synchronen Anstieg der Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen um gut ein Zehntel auf knapp unter 3% aus. Die Börsen, die damals Lohnkostenanstiege übersetzten mit schnelleren Zinsanhebungen (=wachsende Rezessionsgefahr) fangen also an, weiter steigende Ölpreise ganz an den Anfang dieser unheilvolle Gleichung zu setzen, dessen Ergebnis ein Renditeanstieg über 3% und ein Short-Squeeze beim US-Dollar sein könnte.

Die technische Lage bei EUR/USD

Technisch lässt sich bei EUR/USD seit Anfang der 2000er Jahre ein Mean-Reversion-Verhalten um 1,25 USD feststellen. EUR/USD kehrt also seit seiner Auflegung übergeordnet immer wieder zu 1,25 USD zurück. Nachdem diese Unterstützung Ende des Jahres 2014 brach ist sie nun ein Widerstand, der gerade getestet wird. Schlägt ein Anstieg darüber Fehl wird 1,25 zu einem potenziell mehrjährigen Widerstand. Dreht EUR/USD nun also nach unten – was der Überhang an Short-Positionen suggerieren könnte – wäre die Rally seit den Tiefs bei 1,05 USD lediglich ein bärischer Retest der 1,25er Marke, woraus sich ein charttechnisches Ziel bei 1,06 USD (zurück auf Los!) und möglicherweise sogar darunter ableiten lassen würde. Im Tageschart ist jetzt der Unterstützungsbereich von 1,22 bis 1,2150 USD wichtig. Ein Bruch könnte eine Trendwendeformation aktivieren, die besonders relevant wäre, da sich der Monatschart in einem Widerstandscluster befindet. Bricht EUR/USD hingegen den Bereich von 1,24 bis 1,2550 USD nach oben wären Kursziele von 1,27 USD möglich und damit eine möglicherweise mehrjährige Rally und Trendwende.

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