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Xiaomi Aktienkurs – Die bessere Apple?

CMC Markets

Wie wir alle wissen, ist Apple eines der erfolgreichsten Unternehmen aller Zeiten. Seit dem Börsengang im Jahr 1980 hat sich der Aktienkurs des Unternehmens fast vertausendfacht. 
Während Apple mit einer Marktkapitalisierung von fast 1,7 Billionen Dollar bereits in extreme Höhen gewachsen ist, fragen sich Investoren, welches Unternehmen, das nächste Apple werden könnte, wenn es so etwas überhaupt möglich ist. Nicht selten werden dabei chinesische Konzerne genannt. 
Ein Kandidat könnte der aufstrebende Smartphone-Hersteller Xiaomi sein. Mit einer  Marktkapitalisierung von ca. 50 Milliarden Dollar scheint noch reichlich Wachstumspotenzial vorhanden zu sein. Das Geschäftsmodell von Xiaomi scheint dem von Apple bemerkenswert ähnlich, und die jüngsten Ergebnisse zeigen, dass es selbst in schwierigen Zeiten wie diesen Erfolg hat.


Xiaomi wächst vor allem in den Schwellenländern 


Der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi wurde 2010 gegründet und ging 2018 an die Börse. Obwohl sich Technologieaktien in dieser Zeit recht gut entwickelt haben, liegt der Aktienkurs von Xiaomi heute immer noch etwas unter oder bei ihrem IPO-Kurs. 

Ähnlichkeiten zu Apple 

Xiaomi hat wie Apple den Ansatz den Kunden ein komplettes Erlebnis bieten zu wollen. Das bedeutet von der Hardware über Software und Services.  Wie Apple hat auch Xiaomi seine Marke erweitert und sie im Rahmen seines Internet-of-things (IoT)-Gerätesegments mit einer Vielzahl anderer elektronischer Geräte verbunden. Als Apple Zusatzgeräte wie den iPod, das iPad, Apple Watch, Apple TV Homepod und Ohrstöpsel auf den Markt brachte, fährt Xiaomi eine ähnliche Strategie und bietet außer Smartphones zusätzliche Produkte wie  Haushaltsgeräte, Smart-Fernseher, Smart-Uhren, Roboter-Staubsauger, Internet-Router, Streaming-TV-"Mi"-Boxen, Ohrstöpsel, Elektroroller und vieles mehr an. 
Ebenso wie Apple - und am wichtigsten für Xiaomi's Cash Flow- hat Xiaomi sein Angebot auch  auf das margenstarken Segment Services  für seine Nutzer erweitert. Dieses Segment umfasst Werbeeinnahmen, Online-Spiele, die E-Commerce-Plattform Youpin, Fintech-Dienste und Video-Abonnementdienste, die über Xiaomis Smart-TVs und "mi box"-Streaming-Plattformen bereitgestellt werden.
Xiaomi hat zwar ein sehr ähnliches Geschäftsmodell wie Apple, aber es unterscheidet sich in einigen Punkten auch ein wenig davon. Erstens und am wichtigsten: Während Apple ein Premium-Smartphone-Hersteller ist, begann Xiaomi seinen Weg als Billiganbieter. Tatsächlich hat der Firmengründer geschworen, die Hardware-Nettomargen des Unternehmens auf 5% zu begrenzen.
Das mag zwar nicht gerade Musik in den Ohren der Aktionäre sein, könnte aber tatsächlich eine sehr kluge Strategie sein. Das liegt daran, dass ein hohes Volumen an Benutzern die Dienstleistungen (Services) von Xiaomi erhöhen könnten. Diese Services zeichnen sich durch eine hohe Bruttomarge aus, die normalerweise im Bereich von 60 % liegt. Durch die hohe Anzahl an verkauften Hardware-Geräten steigt gleichzeitig die Nutzung. 
Positiv zu vermerken ist, dass das Dienstleistungssegment seinen Anteil an den Gesamteinnahmen von Xiaomi erheblich gesteigert hat, und zwar von nur 4,9 % der Umsätze im Jahr 2015 auf 11,9 % der Umsätze im letzten Quartal.

Im Gegensatz zu Apple verfügt Xiaomi nicht über ein proprietäres Betriebssystem wie iOS. Obwohl Xiaomi sein MIUI-Betriebssystem als einzigartig bezeichnet, handelt es sich um eine angepasste Form des allgegenwärtigen Android-Betriebssystems.
Starke Quartalszahlen 
Obwohl Xiaomi bei der Profitabilität noch nicht ganz an Apple heranreicht, wächst das Unternehmen schneller und erweitert seine Gesamtmargen. Selbst in dem von der Pandemie getroffenen ersten Quartal 2020 konnten die Zahlen überzeugen. Xiaomi steigerte den Umsatz im vergangenen Quartal um 13,6 %, und die Bruttogewinne stiegen um 44,9 %. Die Internet-Dienste wuchsen um 38,6 % und übertrafen damit das Hardware-Segment. 

Während die Verkaufszahlen in China zurückgingen, setzte Xiaomi sein beeindruckendes Wachstum in Übersee fort. In Indien behielt Xiaomi den höchsten Marktanteil und steigerte die Lieferungen in Westeuropa um 79,3 %. Im letzten Quartal entfiel zum ersten Mal die Hälfte des Umsatzes von Xiaomi auf den internationalen Markt, was zeigt, dass seine erschwinglichen Telefone nicht nur ein chinesisches Phänomen sind. 
In der Zwischenzeit eröffnet 5G eine weitere zukünftige Geschäftsmöglichkeit. Bereits jetzt bietet Xiaomi ein erste, erschwingliches 5G-Telefon in China auf den Markt. Das Mi 10 Lite Zoom Edition, für nur 2.099 chinesische Renminbi (knapp 260 Euro), sowie das Mi 10 Lite 5G für die internationalen Märkten für 349 Euro. 

Xiaomi Aktien Chart 


Der Aktienkurs konnte sich seit dem Märztief mehr als verdreifachen. Nachdem die Aktien Anfang September bei 26,95 Honkong-Dollar (HKD) ein neues Allzeithoch erreicht hatte, setzten Gewinnmitnahmen ein. Gefolgt wurden die Gewinnmitnahmen von einem Bericht, dass der Vize-Präsident von Xiaomi,Lin Bin, einen größeren Aktienanteil veräußern möchte. Die Rede war von 350 Millionen Aktien beziehungsweise 1,5 % der ausgegebenen Papiere, die der Xiaomi-Vize veräußern will. Der Verkaufspreis soll demnach im Bereich zwischen 22,55 und 22,85 Hongkong-Dollar gelegen haben. Der aktuelle Kurs ist mittlerweile sogar auf fast 20 HKD gefallen. 
Die ersten Fibonacci Retracement-Marken finden sich im Bereich zwischen 20,10 HKD und 18,05 HKD. Die 18,05 HKD Marke bildet dabei das 50% Retracement, der vorangegangenen Aufwärtsbewegung. 

Quelle: CMC Markets Plattform, Tageschart, 21.09.20

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