Pünktlich zum Start in den Sommer kommt Bewegung in die Börsen. Und genau da lauert die Gefahr, aber auch die Chance für Trader. Saisonal bedingt niedrigere Umsätze können zu höheren Schwankungen führen. Der Anfang wurde in der abgelaufenen Woche gemacht. Nachdem sich der Deutsche Aktienindex in den vergangenen zwei Monaten in einer sehr engen Handelsspanne bewegte, ging es zum Wochenschluss in einem Rutsch unter die Marke von 12.500 Punkten. Und der Schuldige ist schnell gefunden, die Geldpolitik.

Gerade einmal 28 Stunden war der Testballon der Europäischen Zentralbank mit einer möglichen Zinswende an Bord in der Luft, da holten ihn berühmte „Kreise“ innerhalb der Notenbank wieder zurück. Die EZB fühlte sich in der Interpretation von Draghis gestrigen Worten missverstanden. Statt in Richtung Normalisierung wäre die Rede eher ausgewogen gewesen, so die Klarstellungen. Es war eben ein Testballon, auf den die Märkte sehr eindeutig reagierten. Aber die darauf folgende Erholung währte nicht lange, auch weil andere Notenbanker in die gleiche Kerbe schlugen.

Die liquiditätsverwöhnten Börsen müssen sich wohl oder übel mit dem Gedanken anfreunden, dass die Zeit der lockeren Geldpolitik langsam aber sicher zu Ende geht. Das wäre so lang kein Problem, wie die Wirtschaftsdaten ein starkes Wachstum signalisieren. Und da bleiben auch nach den jüngsten Zahlen vor allem aus den USA enorme Zweifel. So wird die Börse auch in der kommenden Woche genau auf die Stimmungsbarometer aus der US-Wirtschaft (ISM-Indizes am Montag) und vor allem auf die Arbeitsmarktdaten am kommenden Freitag schauen.

Es besteht also die gute Chance, dass auf ein eher langweiliges Frühjahr an den Märkten ein spannender Sommer mit vielen Trading-Gelegenheiten folgt...

 

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