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Weltweiter Börsencrash: Hier kommt die Gegenbewegung (CMC Espresso 10.3.2020)

CMC Markets

Es kommt nach dem Ausverkauf gestern zu einer Gegenbewegung. Das ist noch keine Trendwende, auch wenn man vorläufig feststellen muss, dass der DAX seine Bodenbildung aus dem Jahr 2016 bei 10486 Punkten für den Moment bestätigt hat, aber die Woche ist noch lang. Die fundamentalen Rahmenbedingungen ändern sich rasant und man hat ein wenig das Gefühl, dass die Politik und die Zentralbanken ein wenig ins Hintertreffen geraten sind. Die Tatsache, dass die Zinssenkung der amerikanischen Notenbank in der letzten Woche keine Stimmungsveränderung brachte sondern sogar mehrheitlich negativ aufgenommen wurde scheint vielen Zentralbanken eine Lehre zu sein. Sie wollen den Fehler der Fed nicht wiederholen. 

Goldpreis vor Trendwende oder Rally-Fortsetzung?

Der Goldpreis könnte bei einem Schlusskurs im Vierstundenintervall unter 1657,55 USD ein Trendwendemuster ausbilden, das fallende Kurse bringen könnte. Wird ein solcher Schlusskurs vermieden könnte es zu einem bullischen Druckaufbau in Richtung des Hochs kommen. Ein Schlusskurs unter dieser Marke könnte als Signal gewertet werden, dass Investoren wieder Mut fassen in das mögliche Szenario einer Erholung der weltweiten Aktienmärkte. Für den Moment gibt der Goldpreis als Fieberthermometer der Weltwirtschaft noch kein solches Entwarnungssignal!

Japans Notenbank kauft weiter ETFs

Die japanische Notenbank ist weiterhin als Käufer von ETFs am Markt aktiv. Sie gab heute Morgen bekannt, bei einem Nikkei-Kurs von unter 19000 Punkten in die Verlustzone mit ihrem ETF-Portfolio zu rutschen. Genau an dieser Marke drehte der Nikkei wieder nach oben. Versucht die japanische Notenbank, diese Kursmarke zu verteidigen?

US-Staatsanleihen mit Trendwende

Nach einem neuen Rekordtief bei amerikanischen Zinsen sehen wir nun intraday im Stundenchartintervall unter 139,45 USD eine Trendwende. Bleiben wir darunter wäre dieses Top aktiv und man könnte sich an den Fibonacci-Marken als mögliche Unterstützungen und Widerstände orientieren. Die Risikobewertung kann für den heutigen Tag bei diese Marke getätigt werden. Darüber könnte der Run auf amerikanische Staatsanleihen und die Flucht in Sicherheit in diese Papiere fortgesetzt werden. Ein sich weiter unter dieser Marke aufhalten kann im Sinne der laufenden technischen Gegenbewegung bei Aktien gewertet werden. Ein Fehlversuch, die Marke bei 139,45 zu überschreiten, obwohl sie angehandelt wurde, könnte als wachsendes Vertrauen in das mögliche Szenario einer Gegenbewegung an den weltweiten Aktienmärkten gewertet werden.

Ölpreis stabilisiert sich

Der Preiskampf am Ölmarkt ist entbrannt. Die Ölmärkte sind nicht an diese Situation gewöhnt. Wo man sonst immer damit rechnen konnte, dass das Ölkartell OPEC einschreitet, um die Preise zu stabilisieren, regiert jetzt Angebot und Nachfrage am freien Markt. Eine Jahrzehnte alte Regel wird verworfen und die Ölmärkte dürften eine Weile volatil bleiben, um sich an die neue Situation anzupassen. Bereits in der Nacht von Sonntag auf Montag bildete sich ein 123-Tief im Ölpreis, hier zu sehen der Rohöl (WTI) Cash CFD im Fünfminutenchartintervall. Es besteht ein aktives 123-Tief und wir befinden uns in einer laufenden Bewegung. Man kann sich an den Fibonacci-Extensionsmarken orientieren, um mögliche Unterstützungen und Widerstände zu finden.

Wichtig ist zu verstehen, dass der zu Wochenbeginn gefallene Ölpreis nichts mit der realwirtschaftlichen Entwicklung zu tun hat. Man kann nicht den Ölpreis als Signal einer beginnenden weltweiten wirtschaftlichen Depression sehen. Hier ist ein Kartell zerbrochen, das jahrzehntelang den Ölpreis manipulierte. Durch die OPEC war der Ölpreis jahrzehntelang viel teurer als er hätte sein können. Jetzt findet keine Mengenkontrolle mehr statt, der Ölpreis fällt. Das ist eine sehr gute Nachricht für Öl importierende Länder. Die frei verfügbaren Einkommen der Menschen werden gerade in der wirtschaftlich angespannten Zeit des Coronavirus plötzlich von jetzt auf gleich durch tiefere Tankstellenpreise entlastet. Das ist eine gute Nachricht. Außerdem sinken durch tiefere Ölpreise die Inflationserwartungen der Menschen. Das gibt den Zentralbanken mehr Spielraum als zuvor. Das Arsenal an möglichen geldpolitischen Stimuli hat sich durch den gefallenen Ölpreis spürbar erweitert. 

 

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Rohöl (WTI)310:1So 00:00-Fri 23:00 (Pause tägl. 23:00-00:00 Mo-Do)
Benzin2,510:1So 00:00-Fri 22:00 (Pause tägl. 23:15-00:00 Mo-Do)
Gold0,320:1So 00:00-Fri 22:00 (Pause tägl. 23:00-00:00)
Erdgas0,310:1So 00:00-Fr 22:00 (Pause tägl. 23:00-00:00 Mo-Do)
Silber2,510:1So 00:00-Fr 22:00 (Pause tägl. 23:00-00:00)

*Der Hebel verstärkt Gewinne und Verluste gleichermaßen.
**Bitte beachten Sie, dass wir nach eigenem Ermessen Ihre Möglichkeit long oder short zu gehen einschränken können.

 


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