Wegen Super-Typhoon? Vorgaben aus Asien schwach

Die Märkte machen eine Gegenbewegung aber charttechnisch ist im DAX noch kein Blumentopf zu gewinnen solange er sich hier bei 11835 Punkten nicht weiter nach oben arbeiten kann und zusätzlich sehen wir in den vergangenen drei Tagen wachsende Rezessionsgefahren, die am Anleihemarkt in den USA eingepreist werden.

Trading-Markt: Charttechnik spielt eine große Rolle

Also womit wir es zu tun haben bislang ist eine bloße technische Gegenbewegung, da will sich niemand dagegenstellen aber heute Morgen sinkt der DAX um 50 Punkte und die Vorgaben aus Asien sind insgesamt schwächer, die festlandchinesischen Aktien im China A50 CFD sinken um 1,1% und wir haben es hier bei festlandchinesischen Aktien im Vierstundenchart nur mit einem halbherzigen Versuch zu tun einen Boden auszubilden. Shanghai bereitet sich gerade auf einen Super-Typhoon vor, wegen Lekima hat die chinesische Regierung Alarmstufe Rot ausgerufen.

Währungs-Poker: China wertet weiter ab

Die chinesische Notenbank stielt Trump die Show mit ihrem Fixing des Yuan - alle Welt schaut darauf was die Chinesen mit ihrer Währung machen und heute Morgen war das Fixing bei 7,0136 Yuan, damit weniger schwach als erwartet, aber dennoch so, dass die eigene Währung weiter geschwächt wurde also ist es nicht von der Hand zu weisen dass die Chinesen den Amerikanern im Handelsstreit damit einen Streich spielen wollen.

Wegen Ölpreis-Crash: Terminbörse hebt Margen-Forderungen an

Der Ölpreis ist in dieser Woche abgestürzt und die ICE, die Terminbörse in den USA für WTI, erhöht die Marginanforderungen, weil es am Dienstag offenbar viele Margin Calls gegeben hat - WTI hängt jetzt hier über dem Abgrund, das Brent ist schon viel schwächer und könnte dem WTI den Weg weisen. Eine wichtige Unterstützung liegt hier bei gut 51 Dollar.

Goldpreis: Zeigt er eine kommende Krise an?

Gold zeigt die Temperatur des Patienten Weltwirtschaft und auch heute Morgen steigt die Temperatur ein wenig weiter, die große Zielzone bei 1532 Dollar gerät immer mehr in Reichweite. Der S&P 500 ist weiteren Verlusten entgangen weil er seine 200-Tage-Linie erfolgreich getestet hat und sie nicht brach, aber die Vorgaben aus den USA sind auch schwächer heute Morgen.

Uber-Aktie bricht ein, Bayer-Aktie gefragt

Auf Seiten der Einzelaktien stürzte gestern die Uber-Aktie um 6% nach unten nach schwachen Zahlen, davor war sie noch stark gestiegen weil es bei dem Konkurrenten Lyft offenbar ganz gut läuft. Bayer versucht unterdessen eine inverse SKS Formation im Tageschart aufzubrechen und einen Boden zu basteln, die Aktie könnte heute spannend werden im Tagesverlauf.