Marktupdate: DAX fällt unter 9.700 Zähler / Überraschender Anstieg des China- HSBC Einkaufsmanagerindex stützt, Entsprechende europäische Werte enttäuschen
CMC Markets – geschrieben von Andreas Paciorek, Marktanalyst Auch heute zeigt sich der DAX wieder schwächer. Grund ist der erneute Fokus an den Märkten auf Konjunkturdaten und damit auch Konjunktursorgen, nachdem letzte Woche noch die Erleichterung über die US-Geldpolitik und das Schottland-Referendum im Mittelpunkt stand. Positive Vorgaben aus Asien, nachdem in China ein überraschender Anstieg des HSBC-Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes Sorgen um die dortige Konjunktur dämpften, stützten nur bis zur Veröffentlichung der europäischen Pendants. So stieg der französische Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes im September auf 48,8 Punkte nach 46,9 Zählern im August. Der Index des Dienstleistungssektors wiederum fiel auf 49,4 statt der von Volkswirten prognostizierten 50,2 Zähler. In Deutschland zeigte sich ein umgekehrtes Bild eines besseren Indexwertes des Dienstleistungsgewerbes als erwartet worden war, während die Werte für das produzierenden Gewerbes schwächer ausfielen. Mit 50,3 Zählern lag der Wert beim verarbeitenden Gewerbe nur knapp über der Grenze von 50 Zählern, die Kontraktion und Expansion trennt und 0,9 Punkte tiefer als Analysten erwartet hatten. Nach den europäischen Konjunkturdaten fiel der DAX am Vormittag unter die 9.700-Punkte-Marke. Aus charttechnischer Sicht wurde so auch die steile Aufwärtstrendlinie vom Jahrestief nach unten durchbrochen. Bei der kurzfristigen Aufwärtstrendlinie vom 29. August stieß der Index zunächst auf Nachfrage. Sollte diese Unterstützung halten, ist eine erneute Erholungsbewegung möglich. Ein Bruch könnte wiederum zu einem erneuten Test der 9.600-Punkte-Marke führen. Um dem DAX wieder Luft zu verschaffen, ist ein Anstieg über die 9.800 Punkte nötig, was die Bullen im Markt stimulieren könnte zu einer erneuten Rekordjagd anzusetzen. Am Nachmittag könnte der US-amerikanische Markit-Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes für den Monat September den Märkten weitere wichtige Impulse liefern. Analysten erwarten einen leichten Anstieg auf 58 Zähler nach 57,9 im Vormonat. Aus charttechnischer Sicht testet der Dow Jones aktuell vorbörslich die Ausbruchszone bei 17.140/17.150 Punkten, während der S&P 500 gegenwärtig unter das Juli-Hoch bei 1.991,50 Zählern zurückfällt. Gegenüber den gestrigen Schlusskursen stellt dies weitere Verluste dar und könnte einen heutigen Kampf zwischen den Bullen und Bären an diesen charttechnischen Marken andeuten. Gold gehört zu den Werten, die zuletzt besonders stark abgeben mussten. Nachdem die charttechnische Unterstützung bei 1.240 USD gebrochen wurde, nähert sich der Kurs zuletzt auch der potenziellen Unterstützung bei 1.180 USD, die die Jahrestiefs von 2013 darstellen. * Gegenüber dem Vortagesschlusskurs ** Gegenüber der Vorperiode *** Bei Prognosen handelt es sich um Zahlen, die vom Nachrichtenprovider Dow Jones International Ltd. zur Verfügung gestellt werden Bitte beachten Sie: Die Inhalte dieses Marktkommentars (nachfolgend: „Inhalte“) sind Bestandteil der Marketing-Kommunikation von CMC Markets, Niederlassung Frankfurt am Main der CMC Markets UK Plc, (nachfolgend “CMC Markets”) und dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. 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