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Startschuss für DAX-Korrektur? Fed schickt Märkte auf Talfahrt

CMC Markets

Nachdem sich die Märkte wochenlang darauf eingeschossen haben, dass die amerikanische Notenbank den notwendigen Drive in die laufende konjunkturelle Erholung bringen wird, staunten viele gestern nicht schlecht, als die Fed ihre Verantwortung auf die Fiskalpolitik lenkte und noch viel größere Konjunkturprogramme forderte, als die bislang bereits verabschiedeten. Das, obwohl in den letzten 60 Tagen die Wirtschaftsdaten besser ausgefallen waren als insgesamt erwartet. Was die Fed gemacht hat ist den Ball erst einmal zurück an die US-Regierung zu spielen. Und dort liefern sich auch aus wahlkampftaktischen Beweggründen vor den Präsidentschaftswahlen die Demokraten mit den Republikanern einen Grabenkampf um die genaue Ausgestaltung und Höhe des nächsten Konjunkturpakets. 

Trump zeigte sich gestern aber offen, das Konjunkturpaket für angeschlagene Mittelständler, weiterhin elf Millionen Arbeitslose und die trotz Erholung noch schwache Wirtschaft auf 1,5 Billionen USD zu erhöhen - eine zentrale Forderung der Demokraten. Jetzt soll in den nächsten zehn Tagen Bewegung in die Verhandlungen kommen. Der amerikanische Präsident braucht etwas, um zu zeigen, dass er die Konjunktur stützt und alles dafür tut, dass die Amerikaner - seine möglichen Wähler - wieder Arbeit finden. Gleichwohl machen sich die Märkte jetzt Sorgen darum, wie das alles finanziert werden soll, da die Neuverschuldung der Regierung auch schon vor diesem Paket in diesem Jahr bei 3,3 Billionen USD liegt. Und jetzt könnten die Demokraten die Messlatte noch einmal höher hängen, es schwirren Zahlen für ein Konjunkturpaket im Umfang von 2 Billionen oder mehr herum. Auch dem könnte der US-Präsident am Ende zustimmen.

Wenn wir jetzt den Worten des US-Präsidenten Glauben schenken und im Oktober ein Impfstoff kommt und die konjunkturelle Aktivität nach Verabschiedung eines so großen Konjunkturpakets erst richtig an Fahrt gewinnt dann könnten sich Märkte beginnen auf steigende Inflationsraten und steigende Zinsen einzustellen - das könnte zu einer schlechten Kombination für die Techaktien werden, die den Markt oben gehalten haben. Tech-Aktien gelten in dem deflationären Umfeld, in dem wir uns befinden, als die erste Wahl bei vielen Anlegern, da sich der Techsektor schon seit eh und je mit Deflation herumschlagen muss - man denke nur an das immer günstiger werden von Smartphones und anderen Geräten. Beginnen die Märkte in einem solchen Szenario auf eine höhere Inflation vorzubereiten könnte es zu einer umfangreichen Sektorrotation kommen, weg von Techaktien und hinein in Value-Aktien und zyklische Titel. Aufgrund der hohen Marktkonzentration der heiß gelaufenen Techaktien könnte diese Rotation am Gesamtmarkt nicht spurlos vorüber gehen. 

Heutige Trading-Events

11 Uhr erscheinen die Verbraucherpreise für die Eurozone, 13 Uhr die geldpolitische Entscheidung der britischen Notenbank und um 14:30 Uhr erscheinen die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung aus den USA sowie Daten zum Wohnungsbau. Achten Sie in dieser Zeit bitte auf mögliche volatile Ausschläge in den Märkten und bereiten Sie sich entsprechend auf diese Trading-Events vor.  

Betrachten wir nun mögliche technische Marken im bei CMC Markets handelbaren Germany 30 Cash CFD. Hier erhalten Sie einführende Grundlagen zu den gezeigten 123-Mustern

Germany 30: Charttechnischer Tagesausblick

Die entscheidende Frage ist jetzt: Ist der Rückweg nach oben vorüber und zeigt der Germany 30 Cash Eine Unfähigkeit, ein neues Hoch auszubilden? Damit könnte die Korrektur von Anfang September der Beginn einer Trendwende sein. Weiterhin gilt es das Kräftemessen der unterschiedlich gelagerten Interessen im Hinblick zu beobachten. Ein Tagesschlusskurs unter 12757 Punkten würde ein 123-Top aktivieren. Ansonsten geht es nun um das letztwöchige Hoch bei 13462 Punkten.

Quelle des Charts: Germany 30 Cash CFD, CMC Markets

Germany 30 Vierstundenchart: Die Anspannung wächst

Neue Hochs über 13462 Punkten sind ausgeblieben. Jetzt testet der Germany 30 Cash den Punkt 2 des weiterhin möglichen 123-Tops. Dieses würde bei einem Schlusskurs im Vierstundenchart unter 12904 Punkten entstehen. Ein Schlusskurs unter 13128 Punkten könnte uns zu dieser Unterstützung bei 12904 Punkten führen. Hält die Marke hingegen könnte sich die Seitwärtsphase der vergangenen Handelstage fortsetzen.  

Quelle des Charts: Germany 30 Cash CFD, CMC Markets

Diese möglichen Unterstützungen können als Preisalarme eingestellt werden, um mögliche Reaktionen zu beobachten:  

12904 

sowie diese möglichen Widerstände:

13128 + 13462 + 13664

Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Handelstag. Zu unserer Live-Besprechung des Tagesausblicks laden wir Sie herzlich ein. Den Livestream "Börsenbuffet" können Sie hier starten.

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Hier sehen Sie die Spreads, die Hebel, die Info, ob das Produkt auch short getradet werden kann und die Handelszeiten für unsere Index-CFDs, wie den Germany 30, US 30, US NDAQ 100 und US SPX 500.

Produkt Spread Hebel ab* Short?** Handelszeiten
Germany 30 1 20:1 So 00:05-Fr 22:00
Pausen 22:15-22:30, 23:00-00:00, 02:00-02:15
US 30 1,6 20:1 So 00:00-Fr 22:00
Pausen 22:15-22:30, 23:00-00:00
US NDAQ 100 1,0 20:1 Täglich 00:00-22:15 und 22:30-23:00
US SPX 500 5,0 20:1 Täglich 00:00-22:15 und 22:30-23:00
UK 100 1 20:1 So 00:05-Fr 22:00
Pausen 22:15-22:30, 23:00-00:00

*Der Hebel verstärkt Gewinne und Verluste gleichermaßen.
**Bitte beachten Sie, dass wir nach eigenem Ermessen Ihre Möglichkeit long oder short zu gehen einschränken können.

 


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