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Silberpreis – Edelmetalle mögen keine Impfstoffe

Am Edelmetallmarkt geht nach dem fulminanten Anstieg der Preise in diesem Jahr die Angst nach Normalität um. Die Sorge der Investoren besteht darin, dass Regierungen und Notenbanken nach Ende der Pandemie, ihre akkomodative Politik zurückfahren und gar eine Rückführung der Schulden möchten. Dieses Ende der Pandemie könnte mit dem jetzt vorgelegten Impfstoff von BioNTech und Moderna schneller kommen als noch vor einigen Wochen gedacht. 

Silberpreis nach Impfstoff-News unter Druck

Steigende Neuinfektionszahlen und Lockdown-Maßnahmen  der Regierungen zur Eindämmung von Covid-19 sorgten in den vergangenen Monaten immer wieder für Unsicherheit an den Märkten und in den eigenen vier Wänden. Edelmetalle rückten, nach einer kurzen Schwächephase,  als klassisches Investment in Krisenzeiten wieder in den Fokus der Investoren. Notenbanken eilten zur Hilfe. Sie vergaben Liquiditätsspritzen, senkten die Zinsen und kauften Anleihen über den Rentenmarkt. Diese Situation könnte sich irgendwann inflationär auswirken, so die Sorge der Anleger. Gold und Silber in ihrer Funktion als Inflationsschutz haussieren. 

Warum fällt der Silberpreis?

Seit dem Hoch im August dieses Jahres bewegt sich der Silberpreis meist in einer Seitwärtsspanne zwischen 29,80 und 21,70 USD. Immer wieder wurden Rallyversuche abgebrochen und gingen in scharfe Abverkäufe über. Durch die Impfstoff-News kam jetzt ein ganz neuer Gegenwind ins Spiel. Durch die Möglichkeit, dass die Pandemie bald ein Ende finden könnte, sind die Sorgen der Investoren über Kreditausfälle stark gesunken. 

Einige Marktteilnehmer gehen offensichtlich sogar davon aus, dass die Regierungen und Zentralbanken nun im nächsten Jahr zu einer vernünftigeren Fiskal- und Geldpolitik zurückkehren würden. Dies drückt zusätzlich auf die Stimmung am Gold- und Silbermarkt.  
Denn die US-Zinsen sind aufgrund etwas steigender Risikoprämien gestiegen und die Goldhaltung hat sich verteuert: Wer Gold hält, dem entgehen Zinserträge. Folglich nimmt die Goldnachfrage ab und das schmälert tendenziell den Preis des gelben Metalls.
Was ebenfalls auffällt ist, dass die massiven Mittelzuflüsse in Gold-ETFs aus den Sommermonaten sich deutlich verringerten. In den letzten zwei Wochen wurden bei den von Bloomberg erfassten Gold-ETFs hohe Abflüsse verzeichnet. 

Wie geht es mit dem Silberpreis weiter? 

Anders als Gold wird Silber auch in der Industrie verwendet. Besonders gefragt ist Silber derzeit in der Solarindustrie. Der Einsatz von Silber in der Photovoltaik (PV) stieg vergangenes Jahr um 7 % und erreichte einen zweithöchsten Wert überhaupt. Es wird prognostiziert, dass sich die Nachfrage nach Silber aus dem PV-Sektor weiter steigen wird, da die Regierungen verschiedener Länder ihr Engagement für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen ausbauen wollen. Die US-Wahl ist in diesem Sinne ebenfalls ein möglicher Katalysator. Mit dem designierten Präsidenten Joe Biden wollen die USA eine neue Vorreiterrolle in diesem Segment einnehmen. 
Ein schwächerer US-Dollar wäre ebenfalls ein positives Signal für die Edelmetalle wie Gold und Silber. Sollten in den kommen den Wochen und Monaten die Absichten Biden konkretisieren und seine Regierungsmannschaft stehen könnte dies ein solches Szenario begünstigen.

Die fundamentalen Rahmenbedingungen stimmen, doch wie sieht mit dem charttechnischen Signal aus?  

Nach dem steilen Anstieg in den Sommermonaten kehrte beim Silberpreis etwas Ruhe ein. Von Juni bis August stieg der Silberpreis um sage und schreibe 78 % an. Seit knapp 2 Monaten sehen wir eine Konsolidierung. Heute ist der Gold- und Silberpreis einem weiteren und tieferen Sell-off gerade noch so von der Schippe gesprungen. Gleichzeitig ergibt sich nun eine Chance für die Silber-Bullen zum Konter anzusetzen. Trotz der immer mal wieder auftretenden schwachen Tage, lässt sich im Chart seit dem Tiefpunkt Ende September ein steigender Trend erkennen. Solange sich der Silberpreis über 22,58 USD hält, könnte sich mit einem Anstieg auf 25,97 USD ein Kaufsignal entstehen. Dieses hätte das Potenzial den Silberpreis erneut in Richtung 30 USD steigen zu lassen. Unter 22,58 USD dagegen droht ein Re-Test des 21,63 USD Tiefs und weiteren Abgaben bis 19,70 USD. 

Quelle: CMC Markets, 4H-Chart, 19.11.20

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