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Scharfer Einbruch in China, DAX braucht jetzt ein höheres Hoch

CMC Markets

Es gibt eine gewisse Sättigung, was die Nachrichten rund um den Handelskonflikt anbelangt. Die Märkte wollen jetzt Fakten sehen, keine neuen Versprechen. Das Wall Street Journal berichtet in der Nacht, dass die Gespräche zu der ersten Phase des Handelsvertrags einen großen Sprung nach vorne gemacht hätten und dass beide Seiten gerade an dem Vertragstext arbeiteten. Das wären gute Nachrichten, und eine gute Nachricht, ein konkretes Voranpreschen im Handelskonflikt wäre jetzt dringend notwendig, denn der Deutsche Aktien Index versucht sich gerade an der Ausbildung eines höheren Hochs über dem Hoch der vergangenen Woche. Dieses höhere Hoch wäre dringend notwendig, um die Gefahr eines Trendwendemusters zu entschärfen. Wir besprechen den Chart im heutigen Ausblick-Video:

China: Scharfer Einbruch bei den Industriegewinnen

Die chinesischen Industriegewinne im Oktober sind gegenüber dem Vorjahr um 9,9 % eingebrochen. Das ist der schärfste Rückgang seit dem Jahr 2011. Also auch die chinesische Seite, die mit fiskal- und geldpolitischen Maßnahmen der konjunkturellen Schwäche entgegensteuerte, ist an einer Einigung und vor allem an der Zurücknahme von Strafzöllen interessiert.

Die Financial Times berichtet, dass angeschlagene Banken in China Probleme haben an Geld zu kommen, da private Investoren Zweifel hegen an der Gesundheit des chinesischen Finanzsektors und die Zuversicht in die Sinnhaftigkeit staatlicher Rettungsaktionen nachgelassen hat.

Fortschritte bei nordamerikanischem Handelsabkommen

Politico berichtet, dass die drei Handelsminister der USA, Mexiko und Kanada heute in Washington zusammen treffen werden, um über das neue nordamerikanische Handelsabkommen zu beraten. Auch dieses ist immer noch nicht unterschrieben.

Australien: Verlust des AAA-Ratings?

Die australische Regierung, die sich einer scharfen konjunkturellen Schwächephase konfrontiert sieht, weil die einstigen guten Kunden aus China weniger Eisenerz, Agrargüter und andere Waren kaufen, sieht sich mit einer Warnung der Ratingagentur Standard & Poor's konfrontiert - sollte die Regierung, wogegen sie sich bislang weigert, die tiefen Zinsen zum Schuldenmachen nutzen, könnte das AAA Rating zurückgezogen werden. Obwohl weltweit nur noch elf Staaten diese Top-Note bei der Bonität genießen wäre der Verlust des Ratings nicht so dramatisch, zumindest aktuell. Die Zinsen sind so stark gefallen, dass eine Abstufung sich Experten zufolge wenig auswirken könnte. Ein Downgrade könnte aber den Spielraum einengen sollte es in der Zukunft zu wirtschaftlichen Problemen kommen. Der australische Dollar zum US-Dollar versucht vor dem Hintergrund dieser Nachrichtenlage einen Boden, den der ausbildete, zu verteidigen.

Flut an Wirtschaftsdaten aus den USA

Heute bekommen wir eine ganze Reihe von Wirtschaftsdaten aus den USA, beginnend mit den Prognosen zu den Hypothekenanträgen für den US Immobilienmarkt um 13:00 Uhr, gefolgt von den Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung um 14:30 Uhr sowie den Auftragseingang für die Industrie und den vorläufigen Daten zum Bruttoinlandsprodukt. Außerdem kommen um 14:30 Uhr Daten zu den Bestellungen langlebiger Konsumgüter, Daten zu den Unternehmensgewinnen und dann um 16:00 Uhr der Immobilienpreisindex sowie Daten zum Privatkonsum. Um 16:30 Uhr gibt es dann noch den wöchentlichen Statusbericht für Rohöllagerbestände und die Situation bei den Destillaten Heizöl und Benzin.


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