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Rock Tech Lithium Aktie – Nasdaq Listing vor dem Abschluss

Rock Tech Lithium ist den eingefleischten Lithium-Kennern bereits bekannt. Bisher hat Rock Tech seine Hauptnotierung nur an der kanadischen Börse in Toronto. Nun möchte das Unternehmen jedoch in die Riege der großen Lithium-Player aufsteigen und strebt eine Zweitnotierung an der Nasdaq an, um seine Investorenbasis zu verbreitern und die Finanzierung einer 545 Millionen Dollar teuren Schmelzanlage für Batteriemetalle in Deutschland zu realisieren. In der Nähe von Standorten wichtiger Zulieferer und Kunden wie Tesla und BASF will Rock Tech ebenfalls seine Spuren hinterlassen.

Die US-Börsenpräsenz würde die Notierungen von Rock Tech an den Börsen in Toronto und Frankfurt ergänzen und ist mit einer geplanten Kapitalerhöhung im nächsten Jahr verbunden. Rock Tech hat jedoch noch keine endgültige Entscheidung über die Börsennotierung in den USA getroffen.

Peter Thiel ist Ankerinvestor

Das Unternehmen, das von dem Risikokapitalgeber Peter Thiel unterstützt wird, setzt darauf, dass Deutschland bei der Umstellung auf Elektrofahrzeuge in Europa eine führende Rolle spielen wird. Rock Tech gab vor einer Woche bekannt, dass eine Schmelzanlage in Brandenburg gebaut werden soll, dem Bundesland vor den Toren Berlins, in dem Tesla ebenfalls seine erste Fahrzeugfabrik in Europa fertigstellt.

Das Tesla-Werk in Grünheide soll noch in diesem Jahr mit der Produktion von Fahrzeugen beginnen, auch wenn die endgültige Genehmigung für das Projekt noch aussteht, das sich durch rechtliche Auseinandersetzungen verzögert hat.

Lithium Made in Deutschland

Rock Tech plant, die Produktion in der Schmelzanlage 2024 aufzunehmen. Der erste Lithiumkonverter Europas wird eine Produktionskapazität von 24.000 Tonnen pro Jahr haben, was der Menge entspricht, die für die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien für etwa 500.000 Elektroautos benötigt wird.

Der Preis für Lithium hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt, da die Autohersteller die Einführung von Elektrofahrzeugen vorantreiben. Laut Schätzungen wird sich der weltweite Verbrauch des wichtigen Batteriemetalls bis 2030 voraussichtlich verfünffachen.

Rock Tech, zu dessen Investoren auch Christian Angermayer und der Hedgefonds-Milliardär Alan Howard gehören, hat kürzlich den ehemaligen Finanzchef der BMW und der Deutschen Bank, Stefan Krause, als Chief Financial Officer eingestellt.

China mischt bei Lithium vorne mit

Wie heiß der Lithium-Markt mittlerweile geworden ist, zeigen die stetigen Akquisitionen von chinesischen Firmen in diesem Bereich. Mittlerweile sind sogar Chinas Goldminenbetreiber bestrebt ein Stück vom Markt abhaben zu wollen.

Die Zijin Mining Group, ein großer chinesischer Gold- und Kupferproduzent, kündigte erst vergangen Woche mit dem Kauf der Neo Lithium für 770 Millionen USD seinen ersten Vorstoß in den boomenden Lithiumsektor an. Dies ist die letzte einer Reihe von Akquisitionen, an denen meist chinesische Bieter für südamerikanische Anlagen im Besitz kanadischer Firmen beteiligt sind.

Der Deal sorgt für Stirnrunzeln, da Neo Lithium noch einige Jahre von der kommerziellen Produktion entfernt ist. Das Geschäft zeigt, wie heiß der Markt für unabhängige Lithium-Assets ist und wie eifrig die Chinesen dabei sind. Trotz der Bewertungen, die durch den jüngsten Anstieg des Lithiumpreises in die Höhe getrieben wurden, sei es klar, dass die strategischen Akteure im Geschäft mit Batteriemetallen über die aktuellen Probleme mit verstopften Lieferketten und höheren Inputkosten hinwegsehen, um eine dominante Position aufzubauen. Die Nachfrage nach Rohstoffen, die für die grüne Energiewende von zentraler Bedeutung sind, hat dazu beigetragen, dass die Preise für Lithiumkarbonat Rekordhöhen erreicht haben.

Letzten Monat entfachten zwei chinesische Unternehmen einen Bieterkrieg um die kanadische Millennial Lithium Corp. mit Lithiumvorkommen in Argentinien, wobei die Contemporary Amperex Technology schließlich die Ganfeng Lithium überbot. Ganfeng selbst hat angesichts der angespannten Marktlage eine Reihe von Übernahmen getätigt und im August das mexikanische Unternehmen Bacanora Lithium aufgekauft. Insgesamt sollen fünf Unternehmen den weltweiten Lithiummarkt in Höhe von 4 Milliarden Dollar kontrollieren, darunter zwei chinesische.

Der Wettlauf um die Sicherung von Batteriematerialien findet jedoch auch außerhalb von China statt, was die Investitionen von Unternehmen wie Rock Tech oder Tesla in Deutschland zeigen.

Wie kann man Lithium handeln?

Lithium wird derzeit nicht an einer Börse gehandelt, sodass ein direktes Investment in den Lithiumpreis nicht möglich ist. Bevor sich Anleger zu sehr auf den Lithiumtrend einlassen, sollten sie sich mit den Eigenschaften des Lithiummarktes auseinandersetzen. Einzelaktien mögen lukrativ sein, bergen aber auch ein höheres Risiko. Der Global X Lithium & Battery Tech ETF, ist ein ETF, der versucht die Performance des Solactive Global Lithium Index nachzuverfolgen und abzubilden. Der ETF hat den Vorteil, dass er breiter aufgestellt ist, als bei einem Investment in eine Einzelaktie.

Quelle: CMC Markets Plattform, Tageschart, 19.10.21

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