Rezessionsangst lässt Preise für Gold und Silber steigen

Während die Finanzwelt darüber rätselt, wie wir aus dem Handelskrieg rauskommen, scheint der amerikanische Präsident tiefer in den Krieg gehen zu wollen. Vielmehr noch: Donald Trump scheint den Handelskrieg zu lieben. Das ist wohl auch der Grund warum die Anleihemärkte in den USA Alarm schlagen, die Zinskurve steht Kopf, für zweijährige Geldleihe an die US-Regierung wollen Anleger jetzt mehr Rendite, als für zehnjährige, die Kurve ist gestern und heute noch tiefer gefallen, 4 Basispunkte oder 0,04% beträgt der Zinsabstand jetzt.

Aktienmärkte sind unbeeindruckt

Der S&P 500 Index reagiert darauf mit einem wohlgefälligen Nicken, weder nach oben kommt er weg über die 200-Stundenlinie noch nach unten ist hier viel zu holen für die Bären. Die Märkte bewegen sich seitwärts, die Vola ist für den Moment ein wenig raus am US-Markt. 

Brexit: Keine Bewegung in der Backstop-Frage

Die britische Politik oder in diesem Fall Boris Johnson bleibt hart in der Backstop-Frage und wenn man die Ereignisse in der britischen Politik linear fortschreiben würde dann müsste ich jetzt an dieser Stelle sagen, dass damit ein harter Brexit ohne Vertrag immer wahrscheinlicher wird aber wir alle wissen wie verfahren die Situation ist und immer alles möglich ist, auch das Gegenteil. Am Devisenmarkt ist Ruhe eingekehrt, das britische Pfund stabilisiert sich seit gut zwei Wochen gut 260 Pips Plus.

Lufthansa: Historisch billig?

Lufthansa machte gestern einen Satz um fast vier Prozent nachdem eine Analystin auf eine historische Unterbewertung der Aktie hinwies und was wir hier sehen ist jetzt ein 123-Boden nach einem Kursverlust von 60% seit Januar 2018. Das Stichwort Nachholpotenzial ist ein großes, wenn es um deutsche Aktien geht - würden die Rahmenbedingungen der Politik richtig gesetzt könnten wir noch viele weitere Lufthansa-Effekte wie gestern am deutschen Aktienmarkt sehen.

Charttechnik: Klare Marken im Markt

In der Zwischenzeit spielt im DAX die 11853 Punkte Marke eine gewichtige Rolle. Springt er da drüber, würde ein Boden aktiviert. Ein mögliches Ziel wäre dann bei 12294 Punkten zu sehen. Parallel dazu muss der S&P 500 Index in den USA über 2941 Punkte. 

Goldpreis und Silberpreis steigen kräftig

Der Goldpreis kämpft sich über den historischen Widerstand bei 1532 Dollar und das ist eine spannende Situation, denn wenn die Erkenntnis reift dass 1532 Dollar jetzt eine neue Unterstützung ist und kein Widerstand mehr dann könnten Begehrlichkeiten geweckt werden für die Käufer im Markt.

CMC Markets bietet seit einigen Tagen Edelmetall-Index-CFDs an, mit denen sich die Edelmetalle in einem Index handeln lassen, das ist für den einen oder anderen wahrscheinlich spannend, sich die CFDs auf diese Indizes einmal näher anzuschauen! Bei den Edelmetallen hat man ja das Problem dass mal Platin stark läuft, dann Gold und zurzeit vor allem Silber, und wenn man gerade im Palladium ist, das sich nicht stark bewegt hat man das Nachsehen. Das kann man mit dem Edelmetall-Index-CFD umgehen!