DAX wieder mit neuem Allzeithoch  / Positive Vorgaben durch US-Leitindizes, Autowerte mit Beginn Genfer Salon und US-Absatzzahlen im Fokus
CMC Markets – geschrieben von Andreas Paciorek, Marktanalyst Und täglich grüßt… das Allzeithoch. Auch heute gibt der DAX wieder Gas und erklimmt mit knapp 11.465 Zählern ein neues Rekordhoch. Hilfe erhielt er dabei vor allem von den US-Leitindizes, wo der Dow Jones auf einen neues Allzeithoch stieg, der S&P 500 nur knapp dieses Ziel verfehlte und der Nasdaq zum ersten Mal seit März 2000 auf über 5.000 Punkte stieg. Aber auch die besser als erwartete Entwicklung der Einzelhandelsumsätze in Deutschland stützte. Darüber hinaus ist der Wirtschaftskalender heute aber eher leer und so könnten die Marktteilnehmer sich vor den zwei Highlights dieser Woche, der EZB-Pressekonferenz mit Details zu, beginnenden Staatsanleihekaufprogramm, sowie den US-Arbeitsmarktdaten in Form der monatlichen Nonfarm-Payrolls in Wartestellung begeben. Damit könnte es auch zu leichten Gewinnmitnahmen kommen, die sich in einem leichten Rücksetzer-Risiko für den DAX wiederspiegeln. Aus charttechnischer Sicht hat der DAX im Tageschart gestern ein Doji gebildet, der auf eine Balance zwischen Nachfrage und Angebot hinweist, aber gleichzeitig vor einem möglichen Wendepunkt warnt. Angesichts der beginnenden Geldflut durch die EZB und jüngst optimistisch stimmenden Konjunkturdaten aus der EU, wie beispielsweise dem Absinken der Eurozonen-Arbeitslosenquote auf den niedrigsten Stand seit 3 Jahren scheint der DAX vor allzu großen Abgaben relativ gefeit. Allerdings kann es in den nächsten Tagen zu ein wenig mehr Volatilität kommen, die auch zu einem Test der Chartmarken bei 11.300, 11.220 und 11.160 führen könnte. Da aber ein Buy-the-Dip-Verhalten durch die großen Investoren einsetzen könnte, könnte spätestens bei 11.000 Punkten wieder stärker zugegriffen werden. Darunter bestünde das Risiko von Abgaben auf die 10.550-Punkte-Marke. Im Januar stiegen die deutschen Einzelhandelsumsätze um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit stärker als die erwarteten 2,6 Prozent***. Das stellt den stärksten Anstieg seit Januar 2013 dar. Im Fokus stehen heute mit dem Beginn des Genfer Autosalons und den monatlichen Absatzzahlen aus den USA die Autowerte. Diese sind bereits gut gelaufen und würden sich über frische Impulse freuen. Aktuell kann Daimler leicht zulegen, während es bei Volkswagen zu leichten Gewinnmitnahmen kommt. Die BMW handelt nach anfänglichen Gewinnen aktuell fast unverändert zum gestrigen Schlusskurs. Möglicherweise gibt es auch nähere Infos zu den Gerüchten um Apples iCar. Die Reserve Bank of Australia (RBA) hat entgegen den Markterwartungen die Zinsen nicht weiter gesenkt. Allerdings hatte sie bereits letzten Monat die Zinsen gesenkt und es sieht so aus, als möchten die australischen Notenbanker zunächst auch den Effekt der chinesischen Leitzinssenkung auf die Konjunktur des wichtigsten Handelspartners des Landes abwarten. Der Kurs des AUD/USD-Währungspaares, der sich zuletzt mit der Spekulation auf eine weitere Zinssenkung in Richtung der potenziellen Unterstützungszone von 0,77 USD zu bewegt hat, legte so wieder etwas zu. Seit September 2014 fällt das Währungspaar innerhalb eines Abwärtstrendkanals, der aktuell innerhalb der potenziellen Widerstandszone zwischen 0,7880/0,7910 verläuft. Die Futures auf de Dow Jones und S&P 500 werden aktuell mit leichten Abschlägen gegenüber den gestrigen Schlusskursen gehandelt und deuten damit eine relativ stabile Eröffnung an. * Gegenüber dem Vortagesschlusskurs ** Gegenüber der Vorperiode *** Bei Prognosen handelt es sich um Zahlen, die vom Nachrichtenprovider Dow Jones International Ltd. zur Verfügung gestellt werden Bitte beachten Sie: Die Inhalte dieses Marktkommentars (nachfolgend: „Inhalte“) sind Bestandteil der Marketing-Kommunikation von CMC Markets, Niederlassung Frankfurt am Main der CMC Markets UK Plc, (nachfolgend “CMC Markets”) und dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. 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