Marktupdate: DAX startet fester in neue Handelswoche / Positive Vorgaben aus Asien und USA stützen, EU-Industrieproduktion fällt im Mai, Citigroup-Unternehmensergebnisse am Nachmittag erwartet
CMC Markets – geschrieben von Andreas Paciorek, Marktanalyst Eine Interessante Woche liegt hinter uns, in der unter anderem schwache Zahlen zur Industrieproduktion einer Reihe europäischer Volkswirtschaften, schwelende geopolitische Konflikte, sowie Sorgen um ein Wiederaufflammen der europäischen Schuldenkrise aufgrund der Turbulenzen um die Großbank Banco Espirito Santo den DAX unter Druck brachten, der im Tief bis auf knapp über 9.600 Punkte fiel. Positive Vorgaben aus den USA und Asien lassen die Anleger zu Beginn der neuen Handelswoche etwas aufatmen und Zuversicht gewinnen. So schaffte es der DAX gleich zu Handelsbeginn die 9.700-Punkt-Marke zurückzuerobern und auch die zweite Reihe aus MDAX und TecDAX startet mit einem Plus* in die neue Handelswoche. Auch diese Woche ist vollgepackt mit wichtigen Konjunkturdaten, die den Börsen weltweit entscheidende Impulse liefern dürften. Einerseits startet die Quartalsberichtssaison diese Woche so richtig durch, unter anderem mit Zahlen von JP Morgan, Citigroup und der Bank of America. In Deutschland veröffentlicht SAP am Donnerstag Zahlen. Anleger hoffen, dass die Unternehmensergebnisse den Optimismus an den Märkten wieder stärken können. Neue Hinweise auf einen möglichen Zeitpunkt einer Zinswende in den USA erhoffen sich die Investoren von der Rede der US-Notenbankchefin Janet Yellen vor dem US-Kongress am Dienstag und Mittwoch. Am Mittwoch werden aus China Zahlen zum Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal der zweitgrößten Volkwirtschaft der Welt erwartet, wobei Analysten einen Wert von 7,4 Prozent* prognostizieren. Den Start machten heute Mai-Zahlen zur Industrieproduktion im Euroraum durch die Statistikbehörde Eurostat. Die entsprechenden Werte der einzelnen Volkswirtschaften wie Deutschland, Frankreich, Italien und die Niederlande zeigten bereits eine stärkere Kontraktion, weshalb Analysten für Gesamteuropa für den Monat Mai im Vergleich zum Vormonat einen Rückgang um 1,2 Prozent*** prognostizierten. Mit 1,1 Prozent schrumpfte die Industrieproduktion auf Monatssicht etwas weniger als erwartet, während das Wachstum im Vormonat von 0,8 auf 0,7 Prozent nach unten revidiert wurde. Auf Jahressicht stieg die Industrieproduktion im Mai wie erwartet*** um 0,5 Prozent. Im Falle der Turbulenzen um die Großbank Banco Espirito Santo versucht die portugiesische Zentralbank verloren gegangenes Vertrauen wieder aufzubauen. So soll der Beratungsausschuss der Bank eine Sitzung einberufen um mit sofortiger Wirkung Führungskräfte austauschen zu können. Heute Morgen reagierte die Bank und einigte sich auf eine sofortige Neubesetzung der Spitze. Die Aktie reagierte am Vormittag mit einer Achterbahnfahrt von einem Plus* um bis zu 7,1 Prozent und darauffolgenden Abgaben* auf ein 2-Jahres-Tief bei 0,46 Euro. Im DAX setzen sich die Aktien der Adidas mit einem Plus von aktuell rund 2,4 Prozent* an die Spitze. Investoren hoffen für den Ausrüster der deutschen Fußball-Nationalmannschaft die den Weltmeistertitel im populärsten Sport der Welt holte, auf gute Werbung und Einnahmen. Analysten von Equinet prognostizieren für 2014 zudem Rekordumsätze mit Fußballartikeln. Auch Aktien der Deutschen Telekom waren am Vormittag gefragt und legen gegenwärtig knapp 1,4 Prozent* zu, nachdem die japanische Wirtschaftszeitung „Nikkei“ berichtete, dass es zwischen der Telekom und Sprint-Mutter Softbank zu einer grundsätzlichen Einigung über den Verkauf von mehr als 50 Prozent der Anteile an T-Mobile US für rund 16 Milliarden US-Dollar gekommen ist. Die Beruhigung an den Märkten führte heute zu einigen Gewinnmitnahmen bei Gold. Nachdem das Edelmetall letzte Woche noch auf ein 4-Monats-Hoch bei rund 1.345 US-Dollar ansteigen konnte, fiel der als sicherer Hafen zählende Wert heute wieder unter die 1.330 US-Dollar-Marke. Der JPY, der bei Investoren ebenfalls als Krisenanlage gilt und von den jüngsten Turbulenzen profitiert hat, gibt zum Wochenbeginn auch leicht ab und handelt gegenwärtig gegen den USD bei knapp 101,50 JPY. Ein potenzieller Widerstand könnte sich in der Fibonacci-Kursprojektion bei 101,65 JPY als auch dem 200-Tage-Durchschnitt bei aktuell 101,83 JPY finden. Bei 101,25 JPY wiederum liegt eine potenzielle charttechnische Unterstützung. Aus den USA werden heute unter anderem Unternehmensergebnisse für das zweite Quartal der Bank Citigroup erwartet. Vor Eröffnung des Präsenzhandels handelt sowohl der Dow Jones als auch der S&P 500 gegenwärtig knapp 0,4 Prozent über dem jeweiligen gestrigen Schlusskurs. * Gegenüber dem Vortagesschlusskurs ** Gegenüber der Vorperiode *** Bei Prognosen handelt es sich um Zahlen, die vom Nachrichtenprovider Dow Jones International Ltd. zur Verfügung gestellt werden Bitte beachten Sie: Die Inhalte dieses Marktkommentars (nachfolgend: „Inhalte“) sind Bestandteil der Marketing-Kommunikation von CMC Markets, Niederlassung Frankfurt am Main der CMC Markets UK Plc, (nachfolgend “CMC Markets”) und dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. 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