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Ölpreis: Anfang einer großen Korrektur?

CMC Markets

Der Ölpreis kann im Vorfeld des Opec+ Treffens in Wien deutlich zulegen. Die starken Verluste  in der ersten Septemberhälfte können somit etwas korrigiert werden. In Wien treffen sich die mächtigsten ölproduzierenden Nationen der Welt und beraten erneut über die stockende Erholung der Wirtschaft, sowie über die düsteren Aussichten für die Energienachfrage. In der Regel geht es aber vor allem darum die Förderpolitik zu überprüfen und die Einhaltung der Förderkürzungen zu erörtern.


Die Ölpreise sind seit Jahresbeginn um mehr als 35 % gefallen.


Das Energiebündnis Opec+, zu dem auch Russland gehört, einigte sich im Juli darauf, die Förderung von August bis Dezember um 7,7 Millionen Barrel pro Tag zu kürzen, um die Ölpreise durch eine Begrenzung des Angebots zu stützen. Der Irak, der sich vorher gegen solche Kürzungen ausgesprochen hatte, sagten auch zu. Das Land wolle im September unter seinen Quoten Öl pumpen, um die Überproduktion zu Beginn des Jahres auszugleichen.
Analysten gehen nicht davon aus, dass die OPEC+ am Donnerstag und Freitag weitere Fördermengenkürzungen ankündigen wird, obwohl die Frage der Einhaltung wahrscheinlich wieder auftauchen wird, da es Anzeichen dafür gibt, dass einige Exporteure ihre Verpflichtungen nicht eingehalten haben.
Sowohl Saudi-Arabien als auch der Nicht-OPEC-Land Russland, die beiden größten Förderländer des Bündnisses, haben in den letzten Monaten auf die vollständige Einhaltung der Verpflichtungen gedrängt.

Saudi-Arabiens Energieminister Prinz Abdulaziz bin Salman hat die OPEC-Treffen zuvor dazu genutzt, um widerspenstige Mitglieder öffentlich dazu zu drängen, sich an die zugesagten Förderkürzungen zu halten.

Ausblick auf die Nachfrage

Der Schwerpunkt für die OPEC liegt darin, die Lagerbestände abzubauen, um ein für allemal einen gesunden Markt zu schaffen. Das Verhalten der OPEC+-Mitglieder, insbesondere für das Treffen am Donnerstag und in den kommenden Monaten, sei wichtig, um den Energiemarktteilnehmern zu versichern, dass sie an der Agenda festhalten, um genau diesen Punkt zu lösen.
Die OPEC und die IEA haben ihre Aussichten für die Ölnachfrage im Jahr 2020 bereits zurückgenommen und reduziert. Die OPEC warnte am Montag davor, dass die Risiken weiterhin hoch sind und die Nachfrage durch steigende Coronavirus-Fälle tückisch sei. Unabhängig davon sagte der in Großbritannien ansässige Energieriese BP am Montag, dass die Nachfrage nach Öl 2019 ihren Höhepunkt erreicht haben könnte. Das Unternehmen legte drei Szenarien für die Energienachfrage in den nächsten 30 Jahren vor, die alle einen Rückgang der Ölnachfrage bis 2050 vorhersagen.
In zwei der Szenarien, in denen die politischen Entscheidungsträger aggressivere Maßnahmen ergreifen, um die Kohlenstoffemissionen deutlich zu reduzieren, würde sich die Ölnachfrage nicht vollständig von der Coronavirus-Krise erholen.
Es scheint sicher, dass die Skepsis über die Neuausrichtung des Ölmarktes so lange andauern wird, wie die Welt weiterhin mit der Covid-Krise zu kämpfen hat..

Ölpreis (Brent-Cash) Chart 

Der Ölpreis der Sorte Brent befindet sich im CMC Markets Cash Produkt kann sich nach der starken Korrektur der vergangen Tage etwas erholen. Mit dem OPEC+ Treffen steigt der Kurs nun in einen wichtigen Widerstandsbereich zwischen 43,52 und 44,20 Dollar je Barrel. In diesem Bereich ist es möglich, dass die Bären nochmals zuschlagen könnten, um einen zweiten Abverkauf in Richtung 39 und 36 Dollar zu erreichen. Die Bullen benötigen hingegen einen Bruch der 44,20 Dollar, um die Hochpunkte von Ende August bei 46,11 Dollar  erreichen zu können. 

Quelle: CMC Markets Plattform,4H-Chart,17.09.20

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