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Analysis

Nikola Rally: Liegen die Short-Seller komplett falsch?

CMC Markets

Volatilität steht wieder einmal auf dem Marktmenü, obwohl die Schwankungen der größten und wichtigsten Indizes nichts im Vergleich zu denen der Nikola-Aktien in der vergangenen Woche sind.

Eine kleine Zusammenfassung der Ereignisse:

Am 08. September 2020 überraschte der Hersteller von Elektro-LKWs mit der Ankündigung, dass man eine Partnerschaft mit General Motors eingehen werde. Die Aktie schoss in diesem Zusammenhang um über 41 % nach oben. Der Autogigant erhält bei diesem Deal einen Anteil von 11 % an Nikola. Im Gegenzug erhält Nikola Zugang zu GMs Technologie und Infrastruktur für Batterien und Brennstoffzellen.

Am 10. September 2020 veröffentlichte Hindenburg Research einen Bericht mit dem Titel „Nikola: Ein Ozean voller Lügen“. Darin behauptete Hindenburg, der Gründer des Unternehmens, Trevor Milton, habe Partner bei der Unterzeichnung von Verträgen in die Irre geführt, indem er fälschlicherweise behauptete, über umfangreiche Technologie zu verfügen. In dem Bericht wurde unter anderem behauptet, Milton habe ein Video von Nikolas Sattelschlepper inszeniert, der eine Straße entlangfuhr, indem er den Lastwagen filmte, der einen Hügel hinunterrollte.
Ausgehend von den Anschuldigungen fiel der Aktienkurs von Nikola in der Spitze um bis zu 20 %.

Einen Tag später am 11. September 2020, gab Nikola eine Erklärung ab, in der die Firma die Vorwürfe zurückwies und rechtliche Schritte gegen Hindenburg Research angedrohte. Am selben Tag unterstützte Citron Research jedoch die Behauptungen von Hindenburg und erklärte: „Herzlichen Glückwunsch an Hindenburg, dass sie einen scheinbar totalen Betrug bei Nikola aufgedeckt haben. Citron wird die Hälfte aller Rechtskosten übernehmen." Erneut fiel der Aktienkurs und verlor 15 % an Wert.

Nikola Aktien Chart

Am gestrigen Tag wurde bekannt, dass Nikola erneut Beschwerde bei der SEC gegen Hindenburg eingelegt hat. Nikola bezeichnete das Vorgehen von Hindenburg als manipulativ und nicht gerechtfertigt. Es wurden ebenfalls Insider-Käufe des CEOs Trevor Milton in Höhe von 1,3 Millionen Dollar über die Pflichtmitteilungen bei der SEC gemeldet. Der Aktienkurs erholte sich nach teilweise zweistelligen Verlusten deutlich und schloss zweistellig im Plus. Das Reversal erfolgte, nachdem das Tief vom 30. Juli unterschritten wurde.

Mit dem neuen Tief lassen sich durchaus auch bullische Kursoptionen für den Nikola-Kurs ableiten. Sollte das gestrige Tief nicht nachhaltig unterschritten werden, ein weiterer Short-Squeeze in Richtung 55 Dollar möglich.

Mit einem Tages- und Wochenschluss unter 28,70 drohen dagegen weitere Abgaben in Richtung 19,80 und 14,70 Dollar.

Quelle: CMC Markets Plattform,1H-Chart, 15.09.20

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