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Märkte haben einen prall gefüllten Terminkalender

Die amerikanische Regierung hat ihre Schuldengrenze wieder angehoben und damit kam es nicht zu einer monatelangen Hängepartie wie das letzte Mal.

Die EU bietet den Amerikanern an, sämtliche Industriezölle fallen zu lassen, aber dieses Angebot hat nicht so große Sprünge am Markt ausgelöst, entweder, weil man Trumps Reaktion nicht traut, oder weil es dem Markt zu wenig ist, schließlich geht es den Amerikanern auch um den ungehinderten Zutritt auf die europäischen Agrarmärkte.

In Japan hat sich die Notenbank wegen der bereits erreichten Nullgrenze beim Leitzins dazu entschieden, die langfristigen Zinsen weiterhin lieber mit groß angelegten Ankäufen von Anleihen und ETFs auf Aktien zu beeinflussen, statt die Zinsen noch tiefer in den negativen Bereich zu senken. Das könnte eine Blaupause dessen sein, was Mario Draghi am Donnerstag verkünden wird.

Offenbar wird es in der kommenden Woche außerdem eine Delegation amerikanischer Zwischenhändler geben, die das erste Mal seit dem G20-Gipfel wieder in persönliche Vor-Ort-Gespräche mit ihren chinesischen Amtskollegen eintreten werden - offenbar soll in der kommenden Woche eine Delegation nach China reisen.

Also wir haben hier es jetzt mit einem prall gefüllten Terminkalender zu tun. Die EZB-Sitzung am Donnerstag, die Verhandlungen kommende Woche, die Fed-Sitzung kommenden Mittwoch, und viele, viele Quartalszahlen, heute um 12:55 Uhr beginnen Coca-Cola und United Technologies um 12:55 Uhr, heute Abend kommt dann Texas Instruments, Visa und Snap.

Morgen früh kommen dann Covestro, Deutsche Bank, Deutsche Börse und Daimler, Nachmittags dann Caterpillar und Boeing, am Abend nach Börsenschluss morgen dann IBM, Facebook, Ford und AMD.

Technisch sehen wir den DAX möglicherweise in Richtung des Punktes 2 driften, der liegt bei 12465 Punkten, wenn die 20-Tage-Linie bei 12345 überwundern werden kann. 


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