79% der Privatkundenkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

News

Limit Up oder Limit Down - was bedeutet das?

CMC Markets

In den vergangenen Handelstagen haben wir es mit einer erhöhten Volatilität zu tun. Der Volatility Index CFD ist heute fast auf 80 gestiegen. Das ist mit der Großen Finanzkrise zu vergleichen. Der Handel vor der offiziellen Börseneröffnung wurde zeitweise beendet. Wir erklären in diesem Artikel, wie es dazu kommt und wie man als Trader darauf reagieren kann.

Limit Up und Limit Down: Was ist das?

Der elektronische vorbörsliche Handel bei den US-Index-Futures (S&P 500, Dow Jones, Nasdaq) wird bei einer Grenze von 5% Schwankung in die eine oder andere Richtung gegenüber dem Schlusskurs des Vortages im Handel eingegrenzt. Konkret bedeutet das, dass außerhalb dieser Grenzen nicht gehandelt werden kann. Das ist dann erkennbar, wenn Kauf und Verkauf in der Handelsplattform von US SPX 500, US 30 und US NDAQ 100 ausgegraut dargestellt werden. 

Steigt einer dieser Indizes vor der offiziellen US-Börseneröffnung um mehr als fünf Prozent, dann wird der Handel nach oben begrenzt. Es findet darüber kein Handel mehr statt. Fällt der Index wieder unter diese Marke wird der Handel wieder aufgenommen. Dabei handelt es sich um ein so genanntes Limit Up. Im umgekehrten Falle sinkt der Index gegenüber dem vorigen Schlusskurs um 5%. Dann findet unter dieser Grenze kein Handel statt. Steigt der Index wieder über diese Marke, wird der Handel wieder aufgenommen.

Der Handel wird erst wieder nach US-Börseneröffnung aufgenommen. Dann werden Limit Up / Limit Down Grenzen automatisch wieder deaktiviert.

Volatilitätsunterbrechungen im regulären US-Handel

Im regulären Handel gibt es ebenfalls Handelsunterbrechungen, die diesen Regeln folgen:

  1. Handelsunterbrechung Level 1: Ab einem Minus von 7% im S&P 500 Index gegenüber dem Kassaschlusskurs des Vortages wird der Handel für 15 Minuten unterbrochen.
  2. Handelsunterbrechung Level 2: Ab einem Minus von 13% im S&P 500 Index gegenüber dem Kassaschlusskurs des Vortages wird der Handel erneut für 15 Minuten unterbrochen.
  3. Handelsunterbrechung Level 3: Ab einem Minus von 20% im S&P 500 Index gegenüber dem Kassaschlusskurs des Vortages wird der Handel für den Rest des Tages beendet.

Die Handelsunterbrechungen 1) und 2) gelten allerdings nur für die Handelszeit VOR 20:25 Uhr (deutsche Sommerzeit). Kommt es danach zu diesen Verlusten wird der Handel bis zum Ende um 21 Uhr fortgesetzt. Wegen Sommerzeitumstellung sind alle US-Zeiten bis zum 29. März eine Stunde früher (zu deutscher Zeit). 

Hohe Spreads: Hier ist die Ursache!

Die derzeit höheren Spreads zwischen Kauf- und Verkaufskurs etwa im Germany 30 Cash CFD aber auch im US 30 Cash CFD sind auf die hohe Volatilität und ein gleichzeitig relatives Austrocknen des Orderbuchvolumens zurückzuführen. Viele elektronische Handelsprogramme können mit der derzeit hohen Volatilität nicht umgehen und nehmen nicht am Handel teil. Viele Anleger schauen sich das Geschehen von der Seitenlinie an und bleiben dem Handel fern. Resultat dessen ist ein höherer Abstand zwischen Kauf- und Verkaufskurs, der Spread geht nach oben. Die Ursache für den höheren Spreads liegen also am Referenzmarkt und müssen von CMC Markets weitergereicht werden. Die umfangreichen Maßnahmen der amerikanischen Notenbank zur Flutung der Märkte mit Liquidität sollen helfen, die ordnungsgemäße Funktion der Märkte sicherzustellen. Für den Moment kann es ratsam sein, über die Nutzung von Limit-Orders im täglichen Handel nachzudenken, um unberechenbaren Spread-Ausweitungen bei einer Market-Order ausweichen zu können.


Disclaimer: Die Inhalte dieses Marktkommentars dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Die Inhalte sind niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Inhalte nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die in den Inhalten wiedergegebenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle, können jederzeit Änderungen unterliegen und erfolgen ohne Gewähr. In jedem Fall haftet CMC Markets nicht für Verluste, welche Sie direkt oder indirekt durch eine Anlageentscheidung erleiden, die Sie aufgrund der Inhalte getroffen haben.

CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 79% der Privatkundenkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.