Kosten bei Knock-Out-CFDs auf den DAX

CMC Markets bietet seit Mitte Oktober 2016 Knock-Out-CFDs zum selbstbasteln an. Durch Eingabe eines Wunsch-Hebels oder eines gewünschten Strike-Kurses können Bull- (long) oder Bear- (short) Knock-Out-CFDs in Sekundenschnelle erzeugt und sofort gehandelt werden. In diesem Artikel finden Sie eine Kostenaufstellung eines Bull Knock-Out-CFDs mit Hebel 20 auf den DAX.

Erzeugen eines Bull Knock-Out-CFDs

Im Screenshot 1 sehen Sie ein leeres Orderticket für einen Bull-Knock-Out-CFD. Hier haben Sie die Möglichkeit durch Eingabe von entweder dem Hebels oder des Strike-Kurses den Knock-Out-Kurs zu berechnen.

Screenshot 1: Ein leeres Bull-Knock-Out-CFD-Orderticket

Im Screenshot 2 haben wir bereits einen Hebel von 20 gewählt und die Eingabe mit der Enter-Taste bestätigt. Sobald man die Eingabe mit dem Drücken der Enter-Taste bestätigt berechnet das System automatisch den Kurs des Knock-Out-CFDs. Dieser entspricht der Differenz zwischen dem automatisch berechneten Strike-Kurs und dem Referenzkurs des Basiswerts, also 10.596,20 Punkte im Germany 30 und dem Strike-Kurs von 10.066,39, also €529,81. Das ist der Kurs, zu dem der Knock-Out-CFD gekauft werden kann. Es müssen allerdings keine ganzen Stückzahlen des Knock-Out-CFD gekauft werden. Es können auch Bruchstücke gewählt werden. Im Screenshot 2 wurde eine Kaufsumme von €1000 eingegeben und durch Drücken der Enter-Taste bestätigt, wodurch eine Anzahl von 1,8 Stücken automatisch berechnet wurde. Der Knock-Out-CFD-Trade ist nun bereit abgeschickt zu werden. Kommen wir allerdings zunächst zu den Kosten, die dieser Trade erzeugt.

Screenshot 1: Ein Bull-Knock-Out-CFD-Orderticket mit Hebel 20

Kostenbaustein Kommissionen

Bei CMC Markets handeln Sie grundsätzlich ohne Kommissionen (auch Aktien sind kommissionsfrei).

Kostenbaustein Spread

Im Orderticket können Sie erkennen, dass der Briefkurs des Knock-Out-CFDs um einen Punkt vom Geldkurs des Knock-Out-CFDs abweicht. Dies ist der Spread, der bei einem Roundturn (Kauf und anschließender Verkauf) zu bezahlen ist. Da wir 1,8 Stücke handeln betragen die Spread-Kosten €1,80.

Kostenbaustein Knock-Out-Prämie

Hinzu kommt die Knock-Out-Prämie, die Sie ebenfalls im Orderticket sehen können. Die Knock-Out-Prämie ist die Versicherungsgebühr, die CMC Markets für eventuelle Risiken veranschlagt, die etwa bei starken Kursbewegungen über das Wochenende auftreten können. Schließt der Markt etwa an einem Freitag bei 10.600 Punkten und eröffnet am Montag bei 9.500 Punkten, bleibt das Risiko des Knock-Outs auf den Strike-Kurs begrenzt. Der Knock-Out-CFD-Trader hat also ein auf den Strike-Kurs begrenztes Risiko. Die Kosten des Risikos werden durch die Knock-Out-Prämie abgegolten.

Kostenbaustein Haltekosten

Wer beabsichtigt, Positionen vor der Haltezeit (23:00 Uhr beim Germany 30, unterschiedlich abhängig vom Basiswert) wieder zu verkaufen muss lediglich mit den Kostenbausteinen Spread und KO-Prämie kalkulieren. Es treten keine weiteren Kosten auf. Wer Positionen über die Haltezeit hinweg halten möchte, etwa um einen Swing- oder Positionstrade über Nacht oder über mehrere Tage aufzubauen kann sich transparent in der Produktübersicht zu den Haltekostensätzen informieren. Unsere exemplarische Knock-Out-CFD-Bull-Position hat einen Haltekostensatz von aktuell 2,128% p.a. Da wir durch den von uns im Beispiel 1,8 Stücke des Basiswerts gekauft haben müssen wir diese Stückzahl mit dem Referenzkurs des Basiswerts zur Haltezeit multiplizieren. Nehmen wir an, dieser Wert liegt bei 10.600 Punkten, so liegt die Handelsgröße bei €19.080 Punkten. Der tägliche Haltekostensatz liegt also bei €19.080 * 2,128% / 365, also €1,11.

Fazit

Die Kosten für eine Intraday-Position im DAX, die vor 23 Uhr geschlossen wird, beträgt also All-In €1,80 + €1,80 = €3,60. Pro Tag weiterer Haltedauer steigen die Kosten um €1,11 (bitte beachten Sie, dass die Haltekostensätze sich verändern können, etwa durch Schwankungen des Euribor-Satzes.