Die Wall Street zieht und zieht und zieht - der S&P 500 Index ist zielstrebig in Richtung 2821 Punkte unterwegs, dem Dreifachhoch vom Herbst vergangenen Jahres.

Der amerikanische Präsident hat die Frist zum 1. März für den Waffenstillstand mit China verlängert, um wie lange, sagte er nicht, es stehe aber ein Treffen mit dem chinesischen Staatschef an, wenn weitere Fortschritte in den Gesprächen erzielt würden. Also es wird keine neuen Strafzölle geben und das ist die Hauptbotschaft aus dem, was jetzt passiert.

Das ist gut für die Börsen. Jetzt muss man nur aufpassen, wie viel von dieser positiven Nachricht schon in den Kursen eingepreist ist und vorweggenommen wurde - es kann gut sein, dass wir ab 2821 Punkten im S&P 500 Index Gegenwind bekommen.

Am Mittwoch und Donnerstag wird US-Präsident Trump dann auf den nordkoreanischen Diktator in Hanoi treffen und lokalen Zeitungsberichten aus Südkorea zufolge könnte es dort auf diesem Gipfel zum formellen Kriegsende zwischen Nord- und Südkorea kommen. Das wäre auch ein echter Fortschritt, der sicherlich gut an den Börsen ankommen würde.

Spannend wird unterdessen der Auftakt des zweiten Prozesses gegen Bayers Tochter Monsanto wegen angeblich verschwiegener Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter. Den ersten Prozess hatte Bayer bereits verloren und es wird erwartet, dass der zweite Prozess eine Symbolwirkung für Bayer haben wird.