Marktupdate: DAX testet 9.800-Punkte-Marke / Ifo-Geschäftsklimaindex liefert positive Impulse, US-Einkaufsmanagerindex am Nachmittag im Fokus

CMC Markets – geschrieben von Andreas Paciorek, Marktanalyst Nach dem ereignisreichen Freitag, an dem der DAX dank EZB-Präsident Mario Draghi und der chinesischen Zentralbank eine Rallye zum Schluss einer ohnehin positiven Woche hinlegte, versucht der DAX am Vormittag den Ausbruch über die Rückkehrlinie vom Juli-Hoch und den Test der 9.800-Punkte-Marke. Unterstützt wird er dabei von einem besser als erwartet ausgefallenen Ifo-Geschäftsklima-Index im November. Auch in Übersee zeigten sich die Anleger erfreut über die Notenbank-Maßnahmen. So stieg der Shanghai Composite Index knapp 1,7 Prozent* und erreichte zwischenzeitlich auch ein Dreijahres-Hoch. Der Hang Seng-Index konnte um 1,9 Prozent* zulegen. Die japanische Börse war wiederum aufgrund eines Feiertages geschlossen. Auch die US-Leitindizes profitierten am Freitag von den Liquiditätsgeschenken der Europäischen und chinesischen Zentralbank und konnten auf neuen Rekordschluss-Ständen aus der Woche gehen. Die Zugewinne hielten sich beim S&P 500 und Dow Jones allerdings mit jeweils knapp 0,5 Prozent* im Plus in Grenzen. Aus charttechnischer Sicht verschaffte sich der DAX mit dem Sprung über den 200-Tage-Durchschnitt bei knapp 9.500 Punkten viel Luft nach oben. Aktuell testet der deutsche Leitindex allerdings die Rückkehrlinie vom Juli-Hoch. Sollte diese nach oben überwunden werden können, dann stellen die 9.800- und darüber die 9.835-Punkte-Marke potenzielle Anlaufstationen dar. Nach unten könnten 9.674 Zähler als auch die bullische 38,2%-Fib-Fächerlinie aus dem Jahrestief Unterstützungen darstellen. Einen zusätzlichen Schub erhielt der DAX heute durch einen überraschend positiv ausgefallenen Ifo-Geschäftsklimaindex für den Monat November. Sowohl die aktuelle Lage, als auch die Geschäftserwartungen an die nächsten 6 Monate wurden von deutschen Managern besser eingeschätzt, als von Volkswirten prognostiziert. Statt einem Rückgang im Vergleich zum Vormonat auf 103 Zähler, stieg das Barometer überraschend auf 104,7. Das Barometer der Geschäftserwartungen stieg stärker als erwartet auf 99,7 statt 98,6. Nachdem letzte Woche auch der ZEW-Index einen Wendepunkt markierte, hellen sich die Aussichten für die deutsche Wirtschaft etwas auf. Investoren freuen sich über das Doppelpaket aus Notenbank-Stimuli und verbesserten Konjunkturaussichten. Unter den Einzelwerten rückten heute mit einem Plus von rund 3 Prozent* die Papiere der Deutschen Bank an die DAX-Spitze. Anleger freuen sich über die Aussicht auf zusätzliches Geschäft des deutschen Bankenprimus in China. So bestätigte ein Unternehmenssprecher die Expansionspläne in China, wo sowohl das existierende Firmenkundengeschäft, vor allem aber die Vermögensverwaltung ausgebaut werden soll. Am Nachmittag dürften weitere Impulse in Form eines Updates zu den Covered Bond-Aufkäufen der EZB, als auch dem US-Einkaufsmanagerindex des Dienstleistungsgewerbes folgen. Der positive Ifo-Geschäftsklimaindex half heute dem EUR/USD sich an der 1,24-USD-Marke zu stabilisieren. Wichtige Marken für das Währungspaar lassen sich in Form der potenziellen Unterstützung bei knapp 1,2355 und nach oben bei 1,2580 USD identifizieren. Ein Ausbruch in die eine oder andere Richtung könnte schließlich die nächste größere Bewegung signalisieren. Zum Wochenauftakt signalisieren der Dow Jones und der S&P 500 mit Zugewinnen gegenüber den Schlusskursen vom Freitag einen freundlichen Start. * Gegenüber dem Vortagesschlusskurs ** Gegenüber der Vorperiode *** Bei Prognosen handelt es sich um Zahlen, die vom Nachrichtenprovider Dow Jones International Ltd. zur Verfügung gestellt werden Bitte beachten Sie: Die Inhalte dieses Marktkommentars (nachfolgend: „Inhalte“) sind Bestandteil der Marketing-Kommunikation von CMC Markets, Niederlassung Frankfurt am Main der CMC Markets UK Plc, (nachfolgend “CMC Markets”) und dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. 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