DAX pendelt um 11.100 / Griechische Reformliste wird geprüft, Fokus zurück auf Konjunkturdaten, Warten auf Yellen-Anhörung

CMC Markets – geschrieben von Andreas Paciorek, Marktanalyst Der DAX pendelt heute vor wichtigen Impulsen aus den USA um die 11.100-Punkte-Marke. Die nachgebesserte Reformliste hätte Griechenland laut einem Insider gegen Mitternacht erreicht und sei scheinbar „ausreichend“. Wenn diese abgesegnet wird, dürfte das Thema Griechenland zunächst wieder in den Hintergrund rücken und damit wieder Platz schaffen für Impulse in Form von Konjunkturdaten aber auch der Geldpolitik. Hier steht die halbjährliche Anhörung der Fed vor dem US-Kongress heute und morgen im Fokus. Im Vorfeld der potenziellen Impulse durch die US-Notenbankpolitik halten sich die Investoren bedeckt. In den Protokollen der letzten Offenmarktausschuss-Sitzung zeigten sich die US-Notenbanker besorgt über einen zu starken US-Dollar als auch den Schock, den eine zu frühe Zinswende an den Finanzmärkten auslösen könnte. Betrachtet man den trotz der Aussicht auf einen Kompromiss in der griechischen Schuldendebatte weiterhin starken US-Dollar und die abgesehen von den starken Arbeitsmarktdaten eher gedämpften US-Konjunkturdaten, dürfte sich Janet Yellen nur sehr vorsichtig äußern. Aktuell drehen sich die Markterwartungen an eine Zinswende um die Mitte des Jahres. Sollte die Fed-Präsidentin durch ihre Sprache diese möglicherweise in das vierte Quartal wandern lassen, dann könnte dies den Märkten Impulse für eine Fortsetzung der Rally liefern. Mit dem Ausbruch nach oben ergibt sich im DAX die Chance auf eine Ausdehnung der Rekordrally auf die charttechnische Marke von 10.300 Zählern. Ein Rückfall in die Ausbruchszone sollte dabei stets einkalkuliert werden und würde die Chance auf eine Fortsetzung der DAX-Rekordjagd zunächst nicht beeinträchtigen. Bei einem Fall des DAX unter 10.765 Zähler drohen allerdings weitere Kursverluste bis auf 10.550 Punkte. Darunter besteht die Gefahr eines Rückfalls auf 10.300 Zähler oder sogar auf 10.050 Punkte. Auch Konjunkturdaten rücken diese Woche wieder stärker in den Fokus. Das deutsche BIP-Wachstum in 2014 in Höhe von 1,6 Prozent wurde bereits vorbörslich bestätigt. Auch auf die endgültigen inflationszahlen der Eurozone blicken die Investoren, deren Impuls-Wirkung für die Märkte dürfte aber nachgelassen haben, nachdem das Staatsanleihekaufprogramm nun beschlossene Sache ist. Eher noch könnte das US-Conference Board-Verbrauchervertrauen am Nachmittag für größere Ausschläge sorgen, bietet es doch einen Einblick, wie locker der Geldbeutel der US-Konsumenten sitzt. Um 16:00 Uhr dürften allerdings alle Augen auf die Anhörung von Janet Yellen vor dem US-Kongress gerichtet sein. Impulse könnten sich hier nicht nur bei den Aktien-Indizes ergeben, sondern auch bei den USD-Währungspaaren. So handelt das EUR/USD-Währungspaar nun seit Tagen in einer engen Handelsspanne zwischen knapp 1,1270 und 1,1440. Auch das USD/JPY-Währungspaar bleibt interessant. Die japanische Notenbank hat zuletzt betont ihre aktuelle Geldpolitik fortzusetzen und eventuell ihr Inflationsziel zeitlich nach unten anzupassen. Damit hat auch die Wahrscheinlichkeit zusätzlicher geldpolitischer Stimuli abgenommen. Sollte die US-Notenbank Fed nun wieder lockerer auftreten, könnte dies den JPY gegen den USD stärken. Die Futures auf den Dow Jones und S&P 500 werden aktuell fast unverändert zu den gestrigen Schlusskursen gehandelt. * Gegenüber dem Vortagesschlusskurs ** Gegenüber der Vorperiode *** Bei Prognosen handelt es sich um Zahlen, die vom Nachrichtenprovider Dow Jones International Ltd. zur Verfügung gestellt werden Bitte beachten Sie: Die Inhalte dieses Marktkommentars (nachfolgend: „Inhalte“) sind Bestandteil der Marketing-Kommunikation von CMC Markets, Niederlassung Frankfurt am Main der CMC Markets UK Plc, (nachfolgend “CMC Markets”) und dienen lediglich der allgemeinen Information. 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