DAX drängt wieder gegen die 11.000-Punkte-Marke / Griechen wollen Verlängerung des Hilfsprogrammes, Sitzungsprotokolle der Fed im Fokus
CMC Markets – geschrieben von Andreas Paciorek, Marktanalyst Gestern zeigte sich die gestiegene Robustheit des DAX, der nach einem anfänglichen Schock über das Scheitern des Eurogruppen-Treffens, eine starke Erholung zeigte. Und dies trotz einer gestiegenen Markterwartung an einen Grexit. Die Marktteilnehmer scheinen sich selbst mit diesem Risiko-Szenario zu arrangieren und geben dem DAX damit nach unten eine Robustheit, was stützend wirkt. Wie der Markt allerdings beim tatsächlichen Austritt Griechenlands reagiert, lässt sich nur schwer abschätzen. Dass die griechische Regierung einen Antrag auf eine Verlängerung des Hilfsprogrammes beantragen will, hebt allerdings die Aussicht auf eine Abwendung dieses Risiko-Szenarios was den DAX am Vormittag wieder in Richtung 11.000 Punkte tendieren lässt. Gestern Abend bereits hatte die Absicht Athens sich um eine Verlängerung des Hilfsprogrammes zu bemühen die US-Märkte gestützt, wo der S&P 500 auf ein neues Allzeithoch stieg. Eine Ausbruchsrallye sieht allerdings anders aus und so bleiben die Anleger zuversichtlich aber vorsichtig. Bei einem zweiten Test hielt gestern die potenzielle Unterstützungszone bei 10.800/10.820 Punkten, wodurch sich hier weiterhin eine potenzielle Auffangzone identifizieren lässt. Ein Bruch darunter könnte zunächst die 10765- darunter die 10.717-Zähler-Marken auf den Radar bringen. Aktuell zeigt sich der DAX allerdings robust und angriffslustig. Wichtige potenzielle Widerstände lassen sich an der 10.963-Marke und 10.986-Marke identifizieren. Ein Ausbruch über 11.013 Punkte könnte kurzfristig die 11.100-Zähler-Marke erschließen. In Japan beschloss die Bank of Japan in der Nacht die Geldpolitik unverändert zu belassen, sprich das Kaufprogramm von Anleihen und Wertpapieren in höhe von jährlich 80 Billionen Euro, beizubehalten. Gleichzeitig hielt sie sich die Option offen jederzeit angemessen auf die Entwicklung der Inflation zu reagieren. Damit könnte auch eine Aufstockung möglich bleiben, während zuletzt Gerüchte aufgekommen waren, dass die Bank of Japan zusätzliche Stimuli als kontraproduktiv erachtet. Der USD legte leicht gegen den JPY zu, was auch den Nikkei auf ein neues 8-Jahres-Hoch hievte. Weitere Impulse für das USD/JPY-Währungspaar könnten am Nachmittag noch von den US-Sitzungsprotokollen. Eine gestiegene Markterwartung an eine frühe Zinswende in den USA könnte den USD weiter aufwerten lassen, eine mögliche Verschiebung nach hinten wiederrum den USD wieder etwas drücken. Anhand der Protokolle der letzten Offenmarktausschuss-Sitzung der US-Notenbank Fed erhoffen sich Investoren Hinweise über die weitere US-Geldpolitik. Die Marktteilnehmer werden insbesondere darauf achten, ob sich dort Anhaltspunkte finden lassen, dass die US-Notenbank den Einfluss eines zu starken US-Dollar und das Risiko eines importierten deflationären Drucks fürchtet. Angesichts der globalen Zinssenkungstendenz könnte dies eine Zinserhöhung der US-Notenbank nach hinten schieben. Zudem werden in den USA heute Zahlen zur Industrieproduktion als auch zur Erzeugerpreisentwicklung veröffentlicht. Die Futures auf den Dow Jones und S&P 500 werden aktuell mit geringfügigen Abschlägen zu den Schlusskursen von gestern gehandelt. * Gegenüber dem Vortagesschlusskurs ** Gegenüber der Vorperiode *** Bei Prognosen handelt es sich um Zahlen, die vom Nachrichtenprovider Dow Jones International Ltd. zur Verfügung gestellt werden Bitte beachten Sie: Die Inhalte dieses Marktkommentars (nachfolgend: „Inhalte“) sind Bestandteil der Marketing-Kommunikation von CMC Markets, Niederlassung Frankfurt am Main der CMC Markets UK Plc, (nachfolgend “CMC Markets”) und dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. 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