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Grenke Selloff: Die nächste Wirecard?

CMC Markets

Kaum ist das Medienecho im Fall Wirecard etwas verstummt, gerät ein weiteres deutsches Finanzunternehmen in den Fokus von Hedgefonds, die darauf aus sind unredliches Verhalten aufzudecken. Diesmal steht der Leasinganbieter Grenke aus Baden-Baden im Blickpunkt. Das Unternehmen ist Mitglied im MDax und besteht seit 1978. 

Die Anschuldigungen 

Am Dienstag hat der britische Shortseller Fraser Perring auf der Homepage seines Analysehauses Viceroy Research einen Bericht voller scharfer Vorwürfe gegen Grenke veröffentlicht. Die Vorwürfe lassen sich wie folgt zusammenfassen. 
1) Grenkes globale Expansion durch den Kauf von Dutzenden von Franchise-Konzessionen an nicht offenbarte dritte Parteien ist ein betrügerischer Plan, der in großem Maßstab durchgeführt wird und darauf abzielt, entweder nicht vorhandenes Bargeld zu verstecke oder an nicht offenbarte dritte Parteien abzuschöpfen, oder beides. Dieser Vorwurf erinnert stark an das Drittkundengeschäft von Wirecard in Asien und dem arabischen Raum. 
2) Die GrenkeBank sei ein Kanal, durch den Geldwäsche im großen Stil durchgeführt wird. Die GrenkeBank sei bei intensiver Prüfung, kurz davor ihre Banklizenz zu verlieren. 
3) Grenkes Leasing-Modell erleichtert und fördert zügellosen Betrug bei den Vertriebspartnern, was zu Forderungsausfällen, langwierigen Rechtsstreitigkeiten und Betrug an kleinen Unternehmen, der Regierung und Wohltätigkeitsorganisationen führt. Legitimes Leasing von Small-Ticket-Tech wird in überholten und schnell schrumpfenden Geschäftssegmenten zunehmend überflüssig.
4) Die Aktien der Grenke AG sind aufgrund von eklatantem Buchhaltungsbetrug, darunter Dutzende von nicht offengelegten Transaktionen mit verbundenen Parteien und aufgrund von fehlenden interner Kontrollen bis hin zur individuellen Sorgfaltspflicht gegenüber Kunden absolut überbewertet.  Auch dieser Vorwurf lässt sich mit dem Fall Wirecard vergleichen. 

Grenke Aktien Chart 

Auch ein Dementi der Vorwürfe durch Grenke hat die Anleger nicht beruhigt. Grenke teilte in einer Pressemitteilung mit, dass das Unternehmen zum 30.06.2020 über 849 Millionen Euro, also fast 80 % der liquiden Mittel auf Konten der Deutschen Bundesbank geparkt hätte. Per heute beträgt das Guthaben bei der Bundesbank 761 Millionen Euro. 


Der Grenke Aktien Chart konnte sich bis zu den Vorwürfen auch sehen lassen. Nach einem Tief im Februar 2002 bei knapp 2,90 Euro stieg der Kurs in den darauffolgenden 18 Jahren auf 106 Euro. Mit den aktuellen Nachrichten ergibt sich praktisch kein Investment- oder Tradingszenario mehr. Mit dem starken Abverkauf und dem Bruch der Unterstützung bei 45 Euro je Aktie ist der Abwärtstrend bestätigt. Extensionsziele auf der Unterseite könnten die 30 Euro Marke sowie die 7 Euro Marke sein. Auf der Oberseite wäre der Aufwärtstrend erst über 85 Euro möglich. 

Quelle: CMC Markets Plattform, Wochenchart,16.09.20

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