Marktupdate: DAX versucht sich an der 9.900-Punkte-Marke / GfK-Verbrauchervertrauen besser als erwartet, Hexen-Sabbat-Tag

CMC Markets – geschrieben von Andreas Paciorek, Marktanalyst Auch den zweiten Tag nach dem Versprechen der US-Notenbank Fed „geduldig“ an eine Zinserhöhung heranzugehen, legten die US-Aktienmärkte weiter kräftig zu. So stieg der der Dow Jones am Mittwoch und Donnerstag um 709 Punkte, was die 6-stärkste Zwei-Tages-Rallye des US-Leitindex in seiner Geschichte darstellt. Der S&P 500 legte in zwei Tagen um 4,5 Prozent zu, wobei die Futures aktuell sogar noch einmal 0,6 Prozent* höher stehen. Beide US-Leitindizes handeln damit wieder in Griffweite zu ihren Allzeithochs. Für die Aktionäre eine schöne Bescherung zum Jahresende. Die rapide Erholungsbewegung zeigt, wie groß die Anspannung der Marktteilnehmer zuletzt war. Neben einer Erleichterung darüber, dass die Fed sich noch etwas Zeit lassen möchte bis zur Zinswende, spielt auch eine Beruhigung über die Interventionsmaßnahmen der russischen Zentralbank gegen den Rubel-Verfall, als auch die leichte Stabilisierung des Rohölpreises eine Rolle. Beides allerdings Faktoren, die schnell die Märkte auch wieder belasten könnten. Am Morgen kamen weitere positive Impulse in Form eines stärker als erwartet angestiegenen GfK-Verbrauchervertrauensindex für den Monat Januar hinzu. Statt erwarteten 8,8 Zählern legte dieser auf 9 zu, nachdem im Vormonat 8,7 vermeldet wurden. Wichtige Konjunkturdaten stehen heute nicht mehr auf der Agenda, allerdings könnte der heutige Hexen-Sabbat, das bedeutet dreifache Verfallstag an den Börsen, zu größeren Kursbewegungen führen. So werden heute die Abrechnungskurse für Optionen und Futures auf Aktien und Indizes bestimmt, wobei die großen Marktakteure versuchen könnten, diese Kurse noch zu ihren Gunsten zu bewegen. Nichtsdestotrotz, mit diesen positiven Vorgaben startete der DAX heute positiv mit einem Eröffnungsgap von knapp 0,7 Prozent in den Handel, nachdem gestern bereits ein starkes Plus von 2,8 Prozent** verbucht wurde. Aus charttechnischer Sicht stößt der DAX bei 9.950 Punkten etwa wieder auf einen potenziellen Widerstand. Sollte der Kurs darüber brechen können ist allerdings schnell auch wieder ein weiterer Anstieg auf 10.000 und darüber 10.045 Zähler möglich. Nach unten gilt es die kurzfristige Aufwärtstrendlinie der steilen Rallyebewegung zu beachten. Darunter könnte die 9.715-Punkte-Marke eine potenzielle Unterstützung darstellen. Auch der Nikkei 225 konnte nach dem jüngsten Rücksetzer in den vergangenen Tagen wieder kräftig zulegen und die 17.500-Punkte-Marke wieder zurückerobern. Der japanische Leitindex profitierte dabei nicht nur von den positiven Vorgaben aus den USA. Die wieder gestiegene Risikobereitschaft verbilligte auch wieder den JPY, was den Exporten zugute kommt. In den verstärkten Fokus der Marktteilnehmer rückte zuletzt auch wieder der CHF, nachdem die Schweizer Nationalbank (SNB) gestern bekanntgab, ab dem 22. Januar einen Negativzins auf größere CHF-Anlagen einzuführen. So sollen 0,25 Prozent Strafzinsen auf Anlagen über 10 Millionen Franken erhoben. Damit will die SNB den Aufwertungsdruck des CHF reduzieren. Die schweizer Initiative dürfte auch eine vorsorgende Maßnahme vor potenziellen geldpolitischen Maßnahmen der EZB sein, die das Halten der 1,20-Marke im EUR/CHF-Währungspaar schwieriger machen dürfte. Die Futures auf die US-Leitindizes Dow Jones und S&P 500 werden aktuell mit Aufschlägen von knapp 0,6 Prozent gegenüber den gestrigen Schlusskursen gehandelt und deuten damit eine freundliche Eröffnung an. * Gegenüber dem Vortagesschlusskurs ** Gegenüber der Vorperiode *** Bei Prognosen handelt es sich um Zahlen, die vom Nachrichtenprovider Dow Jones International Ltd. zur Verfügung gestellt werden Bitte beachten Sie: Die Inhalte dieses Marktkommentars (nachfolgend: „Inhalte“) sind Bestandteil der Marketing-Kommunikation von CMC Markets, Niederlassung Frankfurt am Main der CMC Markets UK Plc, (nachfolgend “CMC Markets”) und dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. 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