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General Electric Aktie – Wie GE den Aktienkurs um 700% steigerte

Beim Blick auf das gestrige Kurstableau konnte einem durchaus die Spucke wegbleiben, wenn man sich den General Electric Aktie anschaute. Teilweise hat es aber bei einigen Börsendiensten etwas länger gedauert, bis der umgekehrte Aktiensplit bei der GE-Aktie verarbeitet wurde.

Vor Börseneröffnung hatte General Electric seinen Aktienkurs um mehr als 90 USD je Aktie erhöht. Die GE-Aktie eröffnete am Montag mit einem Kurs von etwa 104 USD pro Aktie, nachdem sie am Freitag mit 12,95 USD geschlossen hatte. Das Unternehmen hat am Freitagabend eine Aktienzusammenlegung oder Reverse Split im Verhältnis 1:8 abgeschlossen.

General Electric Aktie jetzt optisch teurer

Als der Aktiensplit im März angekündigt wurde, erklärte CEO Larry Culp, er wolle, dass der Aktienkurs und die Anzahl der Aktien von GE besser mit denen anderer Unternehmen vergleichbar seien. Die Konkurrenten Honeywell International und Eaton zum Beispiel haben beide dreistellige Aktienkurse.

Was sind Aktien-Splits?

Reguläre Splits, die zu niedrigeren Aktienkursen führen, sollen in der Theorie das Vertrauen der Unternehmensleitung in die Zukunft des Unternehmens signalisieren und den Kauf von Aktien für Kleinanleger erleichtern. Reverse Splits hingegen bereiten den Anlegern in der Regel eher Kopfschmerzen. Sie sind ein Zeichen dafür, dass die Dinge entweder schieflaufen oder die Unternehmen andere Schwierigkeiten haben. Aktiensplits sind am Tage der Durchführung immer eine Neuigkeit, aber auf lange Sicht sind Splits und umgekehrte Aktiensplits nicht von großer Bedeutung. Es ist eher eine optische Erscheinung. Weiter dienen sie eher dazu, die Aktienkurse in den bekannten Bereichen zu halten. Der durchschnittliche Aktienkurs von Unternehmen im S&P 500 liegt bei 200 USD.

Reverse Splits nicht Alltag für Blue-Chip Unternehmen

Reverse Splits wie der von General Electric am Montag durchgeführte sind eine Seltenheit. Seit 2012 war es erst die fünfte derartige Aktion eines Unternehmens aus dem S&P 500 Index. Der Aluminiumhersteller Alcoa führte 2016 nach der Ausgliederung von Arconic, einem Hersteller von Aluminiumprodukten, eine Aktienzusammenlegung im Verhältnis 1:3 durch. Xerox Holdings führte 2017 eine Aktienzusammenlegung im Verhältnis 1:4 durch. Duke Energy und Tenet Healthcare führten 2012 Reverse Splits durch.

Commerzbank und Citigroup als Beispiele

Die Citigroup war für einen der bekanntesten Reverse Splits im Jahr 2011 verantwortlich. Der Reverse Split im Verhältnis 1:10 erfolgte, nachdem der Aktienkurs von Citi während der Finanzkrise unter Druck geraten war und eine erhebliche Verwässerung erfuhr. Die Citi-Aktien liegen mit 68,75 USD immer noch weit unter ihrem Höchststand von 2007 von über 550 USD, bereinigt um den Reverse Split - eine ärgerliche Erinnerung für langjährige Citi-Aktionäre.

In Deutschland wurde der Vorgang ebenfalls von der Commerzbank genutzt, als im Jahr 2013 die Commerzbank Aktie unter den Wert von 1€ pro Aktie abrutschte. Damit hat sie gerade noch verhindert, dass ihre Anteilsscheine zu Pennystocks wurden und die Voraussetzung geschaffen für die damals notwendige 2,5 Milliarden Euro schwere Kapitalerhöhung. Denn die Bank durfte Aktien nicht unter dem rechnerischen Nennwert von einem Euro ausgeben.

General Electric erfindet sich neu

Für General Electric gilt die typische Logik des umgekehrten Splits wahrscheinlich nicht. Zunächst einmal ist GE ein riesiges Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 113 Milliarden Dollar. Umgekehrte Aktiensplits sind normalerweise die Domäne kleinerer Unternehmen. Und die Schwierigkeiten von GE sind seit Jahren gut dokumentiert. Die Aktienzusammenlegung von GE kann als ein weiteres Zeichen dafür gewertet werden, dass das Unternehmen mit seiner problembehafteten Vergangenheit bricht.

CEO Larry Culp wurde Ende 2018 an Bord geholt, um GEs kränkelnde Geschäftsbereiche zu sanieren. Er ist der erste CEO, der von außerhalb geholt wurde, um das Unternehmen zu führen. Es wurden bereits große Fortschritte erzielt. Culp hat Vermögenswerte verkauft, Schulden abgebaut und Kosten gesenkt. Infolgedessen stieg der freie Cashflow von GE im Industriegeschäft nach Jahren des Rückgangs. Die Wahrnehmung ist eine Methode zur Bewertung eines Aktienkurses.  GEs CEO Culp ist dafür zu loben, dass er das Unternehmen an vielen Fronten wieder zum Leben erweckt hat und mit einem erhöhten Aktienkurs Aufbruchsstimmung verbreiten möchte.

Wie könnte es mit der General Electric Aktie weitergehen?

Mit dem Dekaden-Tief im Mai 2020 erfolgte nach jahrelangem Abwärtstrend ein Reversal in der General Electric Aktie. In diesem Jahr erreichte die GE-Aktie den Widerstand bei 105,90 USD. Diesen gilt es nach dem Split und in den kommenden Wochen zu beobachten. Gelingt ein Ausbruch darüber, wäre eine weitere Rally in Richtung 162 und 258 USD möglich. Davor wä re eine weitere Konsolidierung innerhalb des Retracements des letzten Kursanstieges im Bereich zwischen 87 und 71 USD möglich. Unter 43 USD ist die derzeitige Erholung zunächst gestoppt und die Lage müsste neu bewertet werden, da ein tieferer Kursrutsch anstehen könnte.

Quelle: CMC Markets Plattform, Wochenchart, 03.08.21

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