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Forex Trading: Urlaubszeit ist FX-Zeit!

CMC Markets

Was wären deutsche Trader nur ohne ihren DAX! Doch so interessant das im Juli 2018 30 Jahre alt gewordene Börsenbarometer auch sein mag – mit sage und schreibe 5300 Mal höherem Volumen werden die weltweiten Devisenmärkte gehandelt. Das macht die Devisenmärkte spannend für Trader. Während der DAX eben nur die 30 größten deutschen Unternehmen abbildet, haben Trader mit über 300 bei uns handelbaren Währungspaaren die Möglichkeit, über Forex völlig neue und spannende Trading-Ideen abzubilden, die wir Ihnen hier anhand von Beispielen vorstellen möchten.

Forex – Wie wird der Wert von Währungen festgestellt?

Stellen Sie sich einmal vor, Sie reisen demnächst in die USA. Dann werden Sie Ihre Währung, den Euro, in US-Dollar umtauschen, um in der Landeswährung bezahlen zu können. Das ist bereits eine Devisentransaktion. Sie verkaufen den Euro, um den Dollar zu kaufen, und der täglich gehandelte Wechselkurs EUR/USD zeigt an, wie viele Dollars Sie für einen Euro bekommen werden.

Um bei dem USA-Urlaubs-Beispiel zu bleiben: Tauschen Sie an der Wechselstube Euro in Dollar um, dann haben sie eine Long-Position im US-Dollar, die sie gedanklich gegenüber dem alten Wert des Euros umrechnen müssen. Was kostet das Essen im Steakhaus umgerechnet in Euro? Es ist sehr wichtig, das zu verstehen, denn bei Währungen gibt es nie eine absolute Bewertung, sondern es wird immer eine Währung im Verhältnis zu einer anderen dargestellt. Stellen Sie sich daher die Kursfeststellung von Währungen wie eine Waage vor: steigt die eine Seite, fällt die andere.

Forex-Trend- und Event-Trading am Beispiel EUR/USD

Das weltweit am stärksten gehandelte Währungspaar EUR/USD ist immer wieder Ziel von politischer Einflussnahme, etwa im Frühjahr 2018, als US-Präsident Trump und sein Finanzminister Mnuchin erfolgreich versuchten, den Dollar vor einer weiteren Aufwertung zu bewahren, indem sie die eigene Währung als zu stark und jene der europäischen Seite als zu schwach darstellten. Dabei schreckte der US-Präsident auch nicht davor zurück, den Euro als manipulierte Währung darzustellen – das war der Auftakt für einen Handelskonflikt, der sich in den Folgemonaten immer weiter intensivierte. Der Euro bildete im Frühjahr 2018 auf diese Stellungnahmen hin einen Tiefpunkt zum Dollar aus und stieg steil an.

Augenfällig sind im Kursverhalten des EUR/USD diese ausgeprägten Trendphasen. So etwa während der Eurokrise der Jahre 2013 und 2014, als der Kurs von 1,38 auf 1,06 USD sank, oder während der Dollar-Korrektur des Jahres 2017, als der Euro von 1,06 auf 1,25 USD stieg. FX-Trendhändler können hier übergeordnet also starken Trends folgen – die, einmal aufgebaut, auch mehrere Monate weiterlaufen können.

Der Vorteil liegt in der relativ geringen Korrelation zum DAX. Während intraday die Schwankungen des Euros auf den exportlastigen DAX-Index oft enorm sind, hat die Entwicklung der beiden Märkte über mehrere Jahre betrachtet kaum etwas miteinander zu tun. Positionen im DAX können daher mit EUR/USD-Positionen diversifiziert werden. Damit wird das Risiko vermieden, bei einer Korrektur von beiden Märkten gleichzeitig auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

Neben eher spontanen Einlassungen der Regierungen hat die Geldpolitik ganz besonders hohe Auswirkungen auf die Kursentwicklung – und somit für Daytrader –, institutionalisiert durch die Sitzungen der amerikanischen Notenbank Federal Reserve und der Europäischen Zentralbank. Zu den wichtigen Wirtschaftsdaten zählen außerdem die Beschäftigungszahlen aus der Eurozone und den USA.

Bei all diesen Daten handelt es sich um so genannte Event-Risiken: Bei solchen Ereignissen sollten Trader wissen, dass es zu erhöhten Schwankungen kommen kann, wenn die gemeldeten Daten deutlich von den Erwartungen abweichen.

Forex-Makro-Trading am Beispiel NZD

Weniger politisch ist der Neuseeland-Dollar und dessen Schwankung. Denn Neuseeland ist ein Agrarstaat; der Agrarsektor stellt das Gros der neuseeländischen Exporte. Neuseelands Wirtschaft profitiert dabei vor allem von der wachsenden Mittelschicht in Asien. Diese fragt verstärkt Nahrungsmittel nach, insbesondere Molkereiprodukte.

Besonders spannend ist daher, wie sich die Preise für Fleisch und Milch auf dem Weltmarkt entwickeln. Diese folgen Zyklen, hier im Speziellen dem so genannten Schweinezyklus. Sind die Bestände der Tiere hoch, wächst das Angebot an Fleisch und Milch, und die Preise sinken durch das höhere Angebot. Das motiviert die Landwirte, ihre Herden zu verkleinern, da sich die Produktion bei geringeren Preisen weniger lohnt. Dies wiederum führt zu einer nachlassenden Produktionsmenge von Fleisch und Milch und damit zu neuen Anreizen für die Landwirte, ihre Herden wieder zu vergrößern. Da die Tiere auch gefüttert werden müssen, schlägt der Schweinezyklus ebenfalls auf die Preisbildung von Soja, Mais und Weizen durch. All diese Märkte können Sie bei uns per CFD handeln.

Wer erkennen kann, wo sich der Schweinezyklus gerade befindet, kann daraus ableiten, ob er übergeordnet steigende oder fallende Fleisch- oder Milchpreise erwartet und damit eine Trading-Idee für diese Märkte ableiten – nicht nur im Bereich Forex. Somit ist dies ein echter Makro-Trading-Markt! Denn läuft das Geschäft mit Agrargütern rund, kann das zu einem entsprechenden Trend im Neuseelanddollar führen und umgekehrt.

Das Forex-Risikopaar USD/JPY

Die beiden Währungen Japanischer Yen und US-Dollar könnten hinsichtlich der Entwicklung der Geldpolitik nicht verschiedener sein. Beide Länder, so behaupten einige Analysten, eint aber ein Schicksal: Das zunehmende Alter der eigenen Bevölkerung.

Für die Bewertung des Yen ist es von Bedeutung, dass Japans Bevölkerung immer älter wird. Der Konsum sinkt im Alter, genauso gehen auch Investitionen und der Energiebedarf zurück. Die japanische Bevölkerung schrumpft, da die Geburten die Todesfälle nicht kompensieren. Das führt zu einer Volkswirtschaft, die zwangsläufig kleiner wird. Um dies zu kompensieren, unternahm die japanische Notenbank unter Premier Shinzho Abe ein geld- und fiskalpolitisches Experiment, das als „Abenomics“ bekannt geworden ist: Wirtschaftsreformen, geldpolitisch expansive Maßnahmen und Konjunkturprogramme – alles, um die Schrumpfung der eigenen Wirtschaft zu vermeiden.

Doch nicht nur das. In Zeiten von großer Unsicherheit, dient der japanische Yen auch als Fluchtwährung, die in der Regel dann steigt, wenn an den Börsen die Risikobereitschaft sinkt und Anleger ihre Investments verkaufen. Umgekehrt kann es sein, dass der US-Dollar zwar auf breiter Masse gegenüber anderen Währungen fällt, jedoch gegenüber dem Yen aufwertet, da die Risikobereitschaft der Anleger zunimmt und man dennoch US-Dollar Bestände halten möchte.

Dieses Phänomen macht Dollar/Yen (und Euro/Yen) damit zu einem sehr starken prozyklischen Trading-Vehikel, das sehr empfindlich auf den Aufbau oder Abbau von Risikobereitschaft an den Weltmärkten reagiert. Für Makro-Trader gehört dieses Forex-Paar definitiv auf die Beobachtungsliste!

Forex Trading bietet viele Optionen

Hohes Handelsvolumen in Kombination mit Event-, Trend-, Makro- und Carry-Trading: Forex eröffnet Tradern unzählige Möglichkeiten. Umso größer das Konto, desto stärker werden Trader in den Devisenmarkt gehen. Ein Vergleich: Wir ermöglichen unseren Kunden CFD-Trades bis zu einer Handelspositionsgrenze aufzubauen. Beim Germany 30 liegt die Grenze aktuell bei 1800 CFDs, das entspricht bei einem DAX-Stand von 12500 Punkten einem Gesamtwert von 22,5 Millionen Euro. Eine Veränderung um einen Index-Punkt entspricht dabei 1800 Euro Schwankung des Kontowerts. Im FX-Bereich sind beim Euro gegenüber dem Dollar Positionen bis 184 Millionen Euro möglich. Aber natürlich ist Forex Trading auch für kleine Konten möglich. Die Positionsgrößen sind bei uns stufenlos einstellbar, so dass Sie bei uns nicht an feste Lotgrößen gebunden sind.

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass Forex-Trader einen 24/5 Handel haben – bei uns können Trader über 300 Währungen von Sonntag 22 Uhr bis Freitag 23 Uhr durchgehend handeln. Wenn also am Sonntagabend deutscher Zeit in Neuseeland die Sonne aufgeht und die neue Handelswoche startet, gibt es bereits die ersten handelbaren Kurse für Euro, Yen und Dollar. Das ist ein großer Vorteil für Trader, die ein Übernachtrisiko von Stopporders verringern möchten. Es ist auch ein wertvolles Indiz dafür, ob die Märkte gut gelaunt in die neue Woche starten oder nicht. Ist am Wochenende etwas passiert, dann sieht man es an den Forex-Kursen am Sonntag zu allererst!

Erfahren Sie mehr über Forex Trading auf unserer Seite Forex-Strategie.


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