DAX kämpft um 10.963 / Fed-Sitzungsprotokolle heben Stimmung, Griechenland-Unsicherheit fungiert weiter als Deckel

CMC Markets – geschrieben von Andreas Paciorek, Marktanalyst Die US-Notenbank Fed erscheint wieder lockerer und den Marktteilnehmern gefällt das. Allerdings bleibt mit der Unsicherheit um Griechenland weiterhin der Deckel auf den globalen Aktienindizes. Trotzdem konnten der Nasdaq und der Nikkei 225 gestern knapp auf Mehrjahreshoch schließen. Der DAX zeigte sich am Vormittag zunächst etwas schwächer, berappelte sich aber wieder und kämpft aktuell wieder um die charttechnische Marke bei 10.963 Zählern. Bei einem Ausbruch über 10.014 Zähler ist kurzfristig ein Run auf die 11.100 Punkte-Marke vorstellbar. Auf der Unterseite stellt die Zone um 10.800/10.820 eine potenzielle Unterstützung dar. Ein Fall unter diese Marke, könnte zu einem Test der 10.700er Marke führen. Wichtig könnte für den DAX sein, die 10.550 Zähler zu verteidigen da darunter ein Einbruch auf 10.300 droht. In den Notenbankprotokollen der Federal Reserve klang die Sorge vor einem zu starken US-Dollar deutlicher denn je und eröffnet die Frage, ob die USA angesichts der globalen Währungsabwertungstendenzen eine frühe Zinswende riskieren will. Gestern hat sich zumindest die Markterwartung an eine Zinswende etwas nach hinten verschoben. Dieser Umstand könnte, sollte sich in der griechischen Schuldendebatte eine Lösung abzeichnen, seine stimulierende Wirkung auf die Märkte entfalten. Die griechische Schuldendebatte hemmt weiterhin die Märkte. Bewegung in diese Sache könnte durch den heute eingereichten Verlängerungsantrag um 6 Monate für das aktuelle Hilfsprogramm kommen. Es bleibt dabei abzuwarten, ob die daran geknüpften Reformbedingungen akzeptiert werden. Der Goldpreis, der gestern bis auf knapp 1.200 USD zurückgefallen ist, profitierte von der gestiegenen Aussicht auf eine spätere Zinswende in den USA und stieg zuletzt bis auf knapp 1.220 USD. Aus charttechnischer Sicht stößt das Edelmetall in der Zone um 1.190/1.200 USD auf verschiedene charttechnische Marken, wie der durchbrochenen Abwärtstrendlinie von September 2012 sowie verschiedener Fib-Level. Auch beim Rohölpreis zeigt sich eine erhöhte Volatilität. Der Preis der Referenzsorte WTI kämpft seit Beginn des Monats mit der 54-USD-Marke, prallte gestern allerdings stärker zurück. Aktuell testet der Kurs die 50-USD-Marke. Bei einem Bruch könnte die 48,50 USD auf den Radar treten. Auf der Oberseite gilt es für den Kurs die 54 USD zu überwinden um sich möglicherweise Luft bis auf 59 USD zu schaffen. Für den Rohölpreis relevant, blicken die Anleger heute Nachmittag auf die wöchentlichen Rohölbestände in den USA. Von Konjunkturdaten-Seite blicken Investoren heute auf das Eurozonen-Verbrauchervertrauen, sowie aus den USA den Philly Fed Index, die Frühindikatoren sowie Arbeitsmarktdaten. Die Futures auf den Dow Jones und S&P 500 werden aktuell mit leichten Abschlägen zu den gestrigen Schlusskursen gehandelt. * Gegenüber dem Vortagesschlusskurs ** Gegenüber der Vorperiode *** Bei Prognosen handelt es sich um Zahlen, die vom Nachrichtenprovider Dow Jones International Ltd. zur Verfügung gestellt werden Bitte beachten Sie: Die Inhalte dieses Marktkommentars (nachfolgend: „Inhalte“) sind Bestandteil der Marketing-Kommunikation von CMC Markets, Niederlassung Frankfurt am Main der CMC Markets UK Plc, (nachfolgend “CMC Markets”) und dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. 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