Das Jahr 2017 war für den österreichischen Aktienindex ATX Prime eines der besten seiner Geschichte mit einer Performance von knapp + 31%. Die meisten Titel konnten einen zweistelligen Zuwachs verzeichnen. Ausreißer waren die Papiere des Flugzeugteileherstellers FACC AG. Die Aktien verteuerten sich um 239% von EUR 5,11 auf EUR 17,30 vom Jänner bis Dezember 2017.

Fundamental ist das Unternehmen sehr gut aufgestellt, zu den Vertragspartnern gehören unter anderem Unternehmen wie Airbus, Bombardier oder Rolls-Royce. Im ersten Halbjahr 2017/18 konnten die Finanzkennzahlen signifikant verbessert werden. Der Umsatz stieg um +9,6% auf 358 Millionen Euro, der EBIT zeigte einen Rekordwert von knapp 30 Millionen Euro. Der fundamentale Ausblick ist positiv – im Rahmen des Projekts „Vision 2020“ strebt das Unternehmen ein Umsatzziel von 1 Milliarde Euro bis 2020/21 an.

Diese Erfolgsstory konnte auch die Anleger überzeugen und spiegelt sich auch im Kursverlauf der FACC Aktien wieder. Der Kurs ist in einem intakten Aufwärtstrend. Wie Sie auf dem Chart erkennen können, habe ich Ihnen die technischen Kursmarken mit möglichen Einstiegsszenarien inkl. dem Stop-Loss als Verlustabsicherung markiert. Der Kursverlauf gibt dem Anleger die Information über Angebot und Nachfrage nach der Aktie und kann beim optimalen Timing helfen.

Beim Trendhandel haben Sie mehrere charttechnische Möglichkeiten um Positionen aufzunehmen. Entweder beim Bruch eines früheren Widerstandes (ein früherer Hochpunkt) oder beim Rücklauf auf diesen Widerstand als Unterstützung. Als Absicherung sollte man stets einen Stop-Loss verwenden, in dem Fall unter dem letzten Tiefpunkt. Sobald der Kurs ein neues Hoch generiert, dann korrigiert und wieder auf ein neues Hoch steigt, kann der Stop-Loss auf das nächste Tief nachgezogen werden (Trendhandel nach Markttechnik).

Aktuell verläuft die nächste Unterstützung bei EUR 16,25 bzw. bei 14,70.

Sollte der Kurs unter 13,00 Euro fallen dann wäre der markttechnische Aufwärtstrend gebrochen.

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