DAX weiterhin abwartend / EuroBund gibt ab während Märkte auf US-Impulse warten
CMC Markets – geschrieben von Andreas Paciorek, Marktanalyst Schon den vierten Tag in Folge handelt der DAX nun in einer relativ engen Handelsspanne nur wenige Punkte von der magischen 10.000-Punkte-Marke entfernt und machte auch am Vormittag keine Anstalten die Marke zu knacken. Während die Vorgaben aus den USA mit einem S&P 500, der wieder ein neues Rekordhoch erreichte, positiv sind, gaben die asiatischen Märkte größtenteils ab*. Der DAX pendelt aktuell um die 9.940 Zähler. Enttäuschend fielen die Zahlen zu den deutschen Einzelhandelsumsätzen aus. Im Vergleich zum Vormonat gaben die Konsumenten im April 0,9 Prozent weniger bei deutschen Einzelhändlern aus, während Analysten lediglich einen Rückgang um 0,4 Prozent*** erwartet hatten. Besser sieht das Bild aus, wenn man die aktuellen Umsätze mit dem Vorjahr vergleicht. Gegenüber April 2013 zogen diese um real 3,4 Prozent an. Vor der im Fokus stehenden EZB-Sitzung am nächsten Donnerstag, könnten die heute anstehenden Zahlen zur Verbraucherpreisentwicklung in Italien dem EUR noch einmal Impulse geben. Volkswirte*** gehen hier von einer Stagnation der Inflation im Vergleich zum Vormonat aus. Gestern haben wir darüber gesprochen, dass der EuroBund interessanterweise zuletzt im Gleichlauf mit dem Aktienmarkt zugelegt hat. Charttechnisch gesehen könnten die jüngsten Verluste zu einer Doppel-Top-Bildung führen um damit die Divergenz zwischen dem Kursverlauf und MACD ausgleichen. Innerhalb eines ruhigen Handels im DAX sind heute Bankentitel am volatilsten. Die Commerzbank und Deutsche Bank geben jeweils gegenwärtig über 0,8 Prozent* ab und folgen damit der französischen Bank BNP Paribas ins Minus, die sogar 6 Prozent* verliert. Medienberichten zufolge könnten die USA weitaus höhere Strafzahlungen gegen die BNP Paribas wegen mutmaßlicher Verstöße gegen US-Sanktionen verhängen als ursprünglich angenommen. Am Nachmittag könnten US-Daten die entscheidenden Impulse für eine Schwungaufnahme des DAX liefern. So werden Daten zum persönlichen Einkommen und Konsum für den Monat April veröffentlicht, die nach dem schwächer als erwartet ausgefallenem ersten Quartal, wie die gestrigen Zahlen gezeigt haben, einen leichten Anstieg zeigen könnten. Analysten gehen bei den Ausgaben von einer geringfügigen Steigerung von 0,1 Prozent*** aus, während die Einkommen 0,4 Prozent*** höher ausgefallen sein könnten. Zudem wird auch der Chicago Einkaufsmanagerindex für den Monat Mai erwartet. Hier könnte der Zähler von 63 im Vormonat auf 61*** abgerutscht sein. Auch zur Verbraucherstimmung in den USA werden heute Zahlen veröffentlicht. Volkswirte prognostizieren, dass der Reuters/Uni Michigan-Index von 84,1 Punkten im Vormonat auf 82,5 Punkte*** fallen könnte. Sollten die heute anstehenden Zahlen das insgesamt positive Bild der aktuellen US-amerikanischen Wirtschaft bestätigen oder die Erwartungen sogar übertreffen, könnte dies dem US-Dollar weiter stärken. Vorbörslich handelt der S&P 500 und Dow Jones jeweils einige Punkte unter den jeweiligen Schlusskursen von gestern. * Gegenüber dem Vortagesschlusskurs ** Gegenüber der Vorperiode *** Bei Prognosen handelt es sich um Zahlen, die vom Nachrichtenprovider Dow Jones International Ltd. zur Verfügung gestellt werden Bitte beachten Sie: Die Inhalte dieses Marktkommentars (nachfolgend: „Inhalte“) sind Bestandteil der Marketing-Kommunikation von CMC Markets, Niederlassung Frankfurt am Main der CMC Markets UK Plc, (nachfolgend “CMC Markets”) und dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. 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