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DAX: Was ist denn jetzt? (CMC Espresso 30.6.20)

CMC Markets

Aus einer Pause kann eine Trendwende werden, muss aber nicht. Im DAX reiht sich im Moment ein Tag ohne Richtung an den nächsten. Vor zwei Wochen scheint jemand den Pause-Knopf gedrückt zu haben und seither gibt es keine richtige Richtung mehr im Markt. Nach oben müsste der DAX über 12500 Punkte und sich darüber etablieren, um sich Chancen einzuräumen, den nach wie vor intakten Aufwärtstrend fortzusetzen. Dagegen sprechen aber weiter schnell steigende Infektionszahlen, die wegen neuen Lockdown-Maßnahmen auch den erhofften kraftvollen Konjunkturaufschwung gefährden könnten.

 

Auf der Unterseite wäre ein Schlusskurs unter 11588 Punkten auf Tagesbasis im Sinne einer Trendwende zu verstehen. So weit kam es nicht, da gestern wieder überzeugte Käufer in den Markt eingestiegen sind. Viele gehen davon aus, dass die Konjunktur trotzdem wieder anspringen wird, auch wenn das Virus nicht aus der Welt ist. Der antrainierte Reflex der Anleger expansive Geldpolitik mit steigenden Kursen zu verbinden zieht auch in dieser Phase der Pandemie. Zu groß ist die Furcht, sich gegen die Zentralbanken zu stellen, was sich in den vergangenen Jahren oft als Fehler herausstellte.

 

Motivierend für Käufer wirkt Notenbankchef Jerome Powell, der von einem unerwartet früh einsetzenden konjunkturellen Aufschwung spricht. Damit befeuert der Fed-Chef die durch Liquidität getriebene und spekulative Rally noch zusätzlich. Dass Powell auch vor Gefahren und Herausforderungen spricht nimmt man auf der Käuferseite sportlich. Notfalls hofft man eben auf noch mehr geldpolitische Eingriffe der Notenbank, die den Aufschwung keinesfalls gefährden möchte. Ob sich der Glaube an den Vollkasko-Schutz bei der Aktienanlage durchsetzen wird kann allerdings nur die Zukunft zeigen. 


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