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DAX-Trading: Heikel! Virus-Angst sorgt für Einbruch

CMC Markets

Der Ausbruch des Coronavirus in China wird zu einer Belastung für die Menschen dort, die eigentlich das wichtigste Fest des Jahres begehen wollen – das Fest zum Chinesischen Neujahr. Vergleichbar ist das mit Weihnachten bei uns. Die Menschen wollen ihre Familien besuchen. Die Menschen möchten sich Geschenke machen. Nun müssen Sie sich darum sorgen, von einem Virus angesteckt zu werden, dass bislang 2744 Menschen infizierte und 80 Menschen das Leben kostete. Betrachtet man die Zahl der Infektionen im Epizentrum, in der Millionen Stadt Wuhan, dann führten 1423 Infektionen zu 76 Todesfälle, was einer Rate von erschreckend hohen 5 % entspricht.

Risiko Raus: So startet die neue Börsenwoche

In der vergangenen Woche hatte die Weltgesundheitsorganisation sich dagegen entschieden, diese Situation als einen weltweiten Notfall einzustufen. Das hat temporär zu einem Aufatmen geführt, auch an den Aktienmärkten. Schätzungen zufolge könntet aber vor der Abriegelung der Millionenmetropole Wuhan 5 Millionen Menschen aus der Stadt heraus gekommen sein. Anleger weltweit müssen nun, da die chinesischen Börsen wegen des chinesischen Neujahrs geschlossen sind, versuchen zu bewerten, welche wirtschaftlichen Schäden der Ausbruch des Virus haben könnte.

S&P warnt vor Wachstumseinbruch

Die Ratingagentur S&P schätzt, dass eine weitere Ausbreitung des Virus bis zu 1,2 % Punkte vom chinesischen Wirtschaftswachstum abziehen könnte. Erwartet wird im Jahr 2020 ein Wachstum des chinesischen Volkswirtschaft von 6,1 %, so dass ich ein Risiko besteht, dass das Wachstum bis leicht unter 5 % sinken könnte.

China verspricht drastischere Maßnahmen

Um der Situation Herr zu werden verspricht die chinesische Regierung drastischere Maßnahmen. Sie hat zum Beispiel auch das chinesische Neujahr bis zum Sonntag verlängert. Es werden also die Börsen und auch Unternehmen länger geschlossen bleiben. Normalerweise sollten die Feiertage am 30. Januar enden.

Ölpreis: Händler verlieren Vertrauen in OPEC

Wir sehen bereits am Ölpreis, dass Anleger ein geringeres Wachstum der Nachfrage erwarten. Der Ölpreis ist von knapp unter 60 $ auf knapp über 52 $ gefallen – und das alles innerhalb von nur sechs Handelstagen. Nun ist eine Bodenbildung, die wir im August und September vergangenen Jahres hatten, gefährdet. Technisch droht die Bodenbildung unter 50,46 $ zu brechen. Anleger fürchten, dass die Märkte abermals das Vertrauen in die Fähigkeit der OPEC verlieren könnten, den Ölpreis zu stabilisieren. Verbraucher freuen sich weltweit hingegen über tiefere Ölpreise und Preise an der Tankstelle. 

Risikoscheue nützt dem Goldpreis

Die Bewegung raus aus dem Risiko nützt dem Goldpreis. Selbiger hat sich weiter erholt. Gegenüber dem Tief vor sechs Tagen notiert der Goldpreis wieder fast 50 $ höher. Er ist nun an der wichtigen charttechnischen Marke von 1583,74 $ angelangt. An dieser könnte sich entscheiden, ob wir eine Fortsetzung der Rally nach oben bekommen. Was nun im Sinne der Käufer geschehen müsste ist, dass diese Marke erklommen und alles neu Unterstützung bestätigt wird. Das wäre dann die Voraussetzung aus Sicht der Charttechnik, dass die Käufer darauf aufbauend das bisherige Bewegungshoch bei 1611,51 $ testen können (möglicher bullischer Druckaufbau im 123-Muster).

DAX jetzt an entscheidender Marke

Technisch betrachtet geht es nun im DAX darum, 13.381 Punkte zu verteidigen. Ein Tagesschlusskurs, also um 23:00 Uhr, im Germany 30 Cash CFD könnte uns eine unruhige Börsenwoche bescheren. Dann würde dort ein 123-Top entstehen. Sollte das allerdings vermieten werden, würde dies bedeuten, dass wir einen Monatsschlusskurs über diese Marke bekommen könnten und damit ein mögliches Signal für einen Folge Einstieg in Richtung 15.171 Punkte . Jetzt geht es also in den verbleibenden Handelstagen des Januar 2020 darum, zu eruieren, ob die Nachrichtenlage es hergibt, ein solches Signal zu setzen. 

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US 301,620:1So 00:00-Fr 22:00
Pausen 22:15-22:30, 23:00-00:00
US NDAQ 1001,020:1Täglich 00:00-22:15 und 22:30-23:00
US SPX 5005,020:1Täglich 00:00-22:15 und 22:30-23:00
UK 100120:1So 00:05-Fr 22:00
Pausen 22:15-22:30, 23:00-00:00

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