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DAX: Sind das Kaufkurse? US-Konzern findet Virus-Medikation?

CMC Markets

Menschen haben eine Erkältung und der DAX rauscht über 1460 Punkte in die Tiefe? Zugegeben: Das ist eine zugespitzte Frage. Aber es beschreibt die Realität, was passiert ist. Der Markt ist mehr von Emotionen als von Fakten getrieben. Es gilt aber auch, dass wir derzeit ein Rennen zwischen dem sicheren Hafen Gold und Aktien haben. Wer seit Dezember 2015 in den USA in Gold investierte, verdiente damit mehr, als mit einer Anlage im Dow Jones Index für amerikanische Industriewerte (Performance Gold: 57%, Dow 52%). Wer in Deutschland damals in Gold investierte liegt damit 55% vorne, hätte im DAX aber lediglich 16% verdient. Das Urteil für den DAX fällt noch kläglicher aus wenn man beachtet, dass der DAX ausgeschüttete Dividenden erhält, der Dow als Kursindex allerdings nicht. Hinzu kommt die technische Situation im Gold. Es hält sich über 1532 USD pro Unze und das erste Mal seit sieben Jahren besteht die Möglichkeit für den Beginn eines neuen möglichen Bullenmarktes. Das würde bedeuten, Kurse über 2000 USD pro Unze könnten technisch ableitbar sein.

Was über Nacht geschah

Kurssprung: Medikation gegen Virus gefunden?

Die amerikanischen Börsen erlebten gestern in der Nachbörse einen Kurssprung bei Gilead Sciences. Das Unternehmen möchte eine Phase-III-Klinikstudie mit einer experimentellen Virus-Medikation starten. Die ersten Feldversuche solle es in Asien bereits im März geben. Die Aktie sprang nachb&ouml rslich über 5% ins Plus. Es besteht ein aktives 123-Tief in der Gilead Aktie und wir befinden uns in einer laufenden Bewegung. Man kann sich an den Fibonacci-Extensionsmarken orientieren, um mögliche Unterstützungen und Widerstände zu finden.

DAX vor zentralen Unterstützungen

Nachdem es nun unwahrscheinlich wird, dass der DAX am Ende des Monats (Morgen Abend) über 13381 Punkten schließen wird wächst die Gewissheit darüber, dass sich eine Trendfortsetzung und eine Fortsetzung des Bullenmarktes erst einmal nicht ergeben könnte. Wie im November, Dezember und Januar schlugen Versuche fehl, diese Marke nach oben zu überwinden. Damit wird die tiefer liegende Fibonacci-Projektionsmarke bei 12275 Punkten und die darüber liegende 20-Monats-Linie bei 12345 Punkten zur Orientierung für eine mögliche Unterstützung auf der Unterseite. 

Im Stundenkerzenchart haben wir eine 1 und eine 2 einer möglichen Trendwendeformation. Nun darf kein tieferes Tief kommen. Es muss ein Stundenschlusskurs über dem gestrigen Impulshoch bei 12852 Punkten kommen, um ein 123-Tief zu aktivieren. Schlägt das fehl, könnten neue Tiefstkurse drohen. Dann kann man sich an den obigen Unterstützungsmarken aus dem Monatskerzenchart orientieren. Entsteht ein 123-Tief, kann man Projektionsmarken aus dem gestrigen Impuls nach oben einzeichnen. 

Schon einmal als mögliche Warnung: Ein Monatsschlusskurs unter der Fibonacci-Projektionsmarke bei 12275 Punkten könnte die nächst tiefer liegende Fibonacci-Projektionsmarke bei 11592 Punkten in Reichweite bringen. Die nächsten zwei Handelstage bis zum Monatsschlusskurs werden höchst interessant.

Gold versucht sich an Bodenbildung - erneut

Wie gestern, als es fehlschlug, versucht sich Gold heute Morgen an einer Bodenbildung in Form eines 123-Tiefs. Bislang ist das nicht überzeugend, der gedachte Punkt 1 bei 1649 USD kann nicht nachhaltig und nur mit vielen Zweifeln und Zurückhaltung überschritten werden. Das ist gestern schon einmal passiert. Was folgte, war ein tieferes Tief - zwar ein marginales, aber dennoch existierendes. Gold sollte dennoch im Blick behalten werden. Es ist ein guter Indikator, wie die Bereitschaft der Anleger sein könnte, einen Boden auszubilden.


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