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Updates

DAX: Kommt es zu einem Risk-Off-Event?

CMC Markets

2700 Milliarden USD kostete die Pandemie die US-Regierung bislang, gleichzeitig sanken die Steuereinnahmen um ein Zehntel. Diese Entwicklung wird 2021 aller Wahrscheinlichkeit nach dazu führen, dass die Staatsschulden in den USA auf über 100% des BIPs wachsen werden. Das ist das erste Mal seit 1946 der Fall und würde die USA einreihen zu anderen hochverschuldeten Staaten wie Japan, Italien und Griechenland. Aktuell liegen die USA bei einer Schuldenquote von 98%. 

Das interessante an dieser Entwicklung ist, dass die Märkte bisher keine Sorgen zeigen, dass diese Schuldenorgie etwas an der Bonität der USA verändern könnten. Tatsache ist, dass die Zinsen dank massiver geldpolitischer Interventionen während der Pandemie massiv gesunken sind, was in normalen Zeiten eigentlich eine enorm wachsende Bonität signalisieren würde. Dieser Mechanismus ist aber außer Kraft gesetzt - auch deshalb, weil die US-Notenbank nachgeholfen hat. Fakt ist, dass die Kosten für die gewachsenen Schulden während der Pandemie um 12% gesunken sind. Die US-Regierung kommt also auf dem aktuellen Zinsniveau auch trotz gesunkener Steuereinnahmen nicht in Bedrängnis, ihre Zinsen bezahlen zu können.

Ein Symptom staatlicher und geldpolitischer Eingriffe sind massiv steigende Aktienkurse - das selbe gilt für Anleihen. Die US-Notenbank Fed pumpt also Geld in das System, rettet damit Aktionäre und Anleihegläubiger, und die große Frage ist jetzt, ob dieser daraus entstandene Wohlstandseffekt ausreichen wird, um die Wirtschaft wieder in einen selbsttragenden Aufschwung zu bewegen. Die Wirtschaftsdaten, die in den vergangenen Wochen gemeldet wurden, bestätigen die Richtigkeit dieser Politik. Alles, woran die Märkte jetzt interessiert sind, ist, das die konjunkturelle Erholung weitergeht. Alles andere wäre wohl ein echter Stimmungskiller an den Börsen.

Die Zinsen sind tief und seit Donnerstag vergangener Wochen fallen sie wieder. Hält dieser Trend sinkender Zinsen an könnte das einen neuen Sprung bei den Aktien auslösen, die schließlich als direktes Substitut zu Anleihen gesehen werden, auch wenn mittlerweile abenteuerliche Berwertungsniveaus bei einigen Aktien aus dem Technologiesektor die Einsätze erhöht haben. Es scheint aber, als will der Markt jeden Tag ein Stück weiter nach oben, egal, wie groß die Bedenken sein mögen. Man darf aber nicht vergessen bei all dieser Sorglosigkeit, die sich gerade breit macht, dass die Märkte einen Risk-Off-Moment erleben könnten, an dem es einmal richtig kracht. Korrekturen in einem heiß laufenden Bullenmarkt zählen statistisch zu den schärfsten Einbrüchen, die es am Aktienmarkt geben kann. 

Heutige Trading-Events

 

Um 14:30 Uhr erscheinen die Ertranträge aus den USA, gepaart mit der Veröffentlichung der dortigen Handelsbilanz. Hinzu kommt der ISM-Index für das nicht verarbeitende Gewerbe in den USA um 16 Uhr.

Um 22 Uhr verkündet die Deutsche Börse, wie die neue Zusammensetzung der Indizes wie dem DAX sein wird. Hier lesen Sie mehr zu möglichen DAX-Aufsteigern.

Beachten Sie bitte, dass es zu dieser Zeit zu volatilen Kursbewegungen kommen kann.

Betrachten wir nun mögliche technische Marken im bei CMC Markets handelbaren Germany 30 Cash CFD.

Germany 30: Charttechnischer Tagesausblick

Der Germany 30 Cash Index zeigt im Tageskerzenintervall einen intakten Aufwärtstrend, der sich gestern mit einem neuen höheren Hoch fortsetzte. Das gestern beschriebene mögliche Szenario eines bullischen Druckaufbaus hat sich durchgesetzt. Das neue Hoch könnte einen Folgeanstieg bis 13664 Punkte auslösen. Dieses Szenario wäre zunächst zu verwerfen, sollte der Index unter 12757 Punkte sinken. 

Quelle des Charts: Germany 30 Cash CFD, CMC Markets

Germany 30 Vierstundenchart: Doppelte Top-Bildung

Der Germany 30 Cash Index hat das 123-Top von Ende Juli mit dem neuen höheren Hoch über 12316 Punkten deaktiviert. Nun kann man sich erneut an dem Risk Reversal und Impuls vom 15. Juni orientieren. Aus diesem damals entstandenen 123-Tief lassen sich weitere Fibonacci-Marken ableiten, 13530 Punkte als Widerstand auf der Oberseite und 13072 Punkte als Unterstützung.  

Quelle des Charts: Germany 30 Cash CFD, CMC Markets

Diese möglichen Unterstützungen können als Preisalarme eingestellt werden, um mögliche Reaktionen zu beobachten:  

13316 + 13072

sowie diese möglichen Widerstände:

13530 + 13664

Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Handelstag. Zu unserer Live-Besprechung des Tagesausblicks laden wir Sie herzlich ein. Den Livestream "Börsenbuffet" können Sie hier starten.

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Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit auf unserer innovativen Handelsplattform mit einem kostenlosen und risikofreien Demo-Konto.

Hier sehen Sie die Spreads, die Hebel, die Info, ob das Produkt auch short getradet werden kann und die Handelszeiten für unsere Index-CFDs, wie den Germany 30, US 30, US NDAQ 100 und US SPX 500.

ProduktSpreadHebel ab*Short?**Handelszeiten
Germany 30120:1So 00:05-Fr 22:00
Pausen 22:15-22:30, 23:00-00:00, 02:00-02:15
US 301,620:1So 00:00-Fr 22:00
Pausen 22:15-22:30, 23:00-00:00
US NDAQ 1001,020:1Täglich 00:00-22:15 und 22:30-23:00
US SPX 5005,020:1Täglich 00:00-22:15 und 22:30-23:00
UK 100120:1So 00:05-Fr 22:00
Pausen 22:15-22:30, 23:00-00:00

*Der Hebel verstärkt Gewinne und Verluste gleichermaßen.
**Bitte beachten Sie, dass wir nach eigenem Ermessen Ihre Möglichkeit long oder short zu gehen einschränken können.

 


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CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 79% der Privatkundenkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.