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DAX Crash: Welche Signale sendet die Wall Street?

CMC Markets

Die amerikanische Notenbank hat das Undenkbare durchgeführt, um die Märkte vor einem weiteren Einbruch zu schützen. Nachdem eine Senkung des Leitzins um 50 Basispunkte und dann nur kurze Zeit später um 100 Basispunkte nicht reichte, nachdem auch ein erst vor einer Woche bekannt gegebenes Anleihekaufprogramm nicht ausreichte und nach  der letzten Woche bereits zur Hälfte aufgebraucht war greift die amerikanische Notenbank nun zu einem zeitlich und auch mengenmäßig unbegrenzten Anleihekaufprogramm.Ob das genügen wird stellt sich bald heraus. Die amerikanische Notenbank muss sicherstellen, die Kontrolle über den Markt wieder zurückzuerlangen. Doch wird ihr das gelingen?

Dominoeffekt am Immobilienmarkt?

Vor dem Start des grenzenlosen Anleihekaufprogramms der Federal Reserve hatte es Warnungen gegeben vor einem Zusammenbruch des amerikanischen Immobilienmarktes. Wenn die Menschen demnächst keine Gehalt mehr bekommen, zahlen Sie Ihre Mieten nicht mehr und damit sind die zuletzt auf einem hohen Niveau angelangten Immobilienpreise nicht mehr haltbar. Das kann zu einem Dominoeffekt führen, der für sich betrachtet wieder negative Auswirkung auf andere Wirtschaftszweige haben kann. Banken könnten dazu übergehen, weitere Sicherheiten zu verlangen, wenn Immobilienpreise unter die ursprüngliche Bewertung sinken. Das kann zu Insolvenzen auf privater Ebene, bei Immobilienentwicklern, den Betreibern von Hotels und all ihren Angestellten führen. Die Folge wären vergleichbar oder wenn nicht sogar schlimmer als bei der Großen Depression vor gut 100 Jahren.

Der US-Kongress muss handeln

Nun muss der amerikanische Kongress handeln. Der amerikanische Finanzminister Mnuchin sagt bereits, dass Unternehmen m&ouml glichst keine Mitarbeiter entlassen sollten. Sie sollen stattdessen auf Kredite der Regierung zurückgreifen, um Löhne und Gehälter zu bezahlen. James Bullard, der Präsident der Federal Reserve von Saint-Louis, spricht von einem geplanten, organisierten Shutdown der US-Wirtschaft im zweiten Quartal. Das übergeordnete Ziel ist es, jeden, Haushalte und Unternehmen, über diese Zeit zu helfen. Bullard spricht von 2,5 Billionen US-Dollar ein Einkommen, die im zweiten Quartal in den USA fehlen könnten. Das könnte zu einer  Halbierung des Bruttoinlandsprodukt der Vereinigten Staaten und zu einem Anstieg der Arbeitslosenquote auf 30% noch im zweiten Quartal dieses Jahres führen.

Bailout: Die gesamte US-Wirtschaft wird gerettet?

Wir haben es also mit nichts geringerem zu tun als einem temporären (so hofft man!) Bailout für die gesamte US-Wirtschaft. Das gleiche gilt für Deutschland. Das gleiche gilt für Europa. Um eine V-förmige Konjunkturerholung nach der Eindämmung des Virus zu ermöglichen, muss jetzt sichergestellt werden, dass durch die Quarantäne die Produktionskapazitäten in der Wirtschaft nicht verloren gehen. Sonst stünden wir möglicherweise am Ende An einem Punkt, wo das Virus war besiegt ist, die Produktionskapazitäten aber so deutlich gesunken sind, dass es zu einer schnell steigen Inflation kommen könnte als Resultat der immensen liquiditäts Maßnahmen, die derzeit unternommen werden.

Dow Jones Index im Big Picture

Der Dow-Jones-Index für amerikanische Industrieaktien hat ein großes Trendwendemuster angedeutet. Würde der Index am Ende dieses Monats unter 21494 Punkten schließen, so wäre das auch technisch im großen Bild negativ zu werten. Es könnte dann auch das charttechnische Signal setzen, dass der Bullenmarkt, der vor 11 Jahren begann, enden könnte. Die Folge wäre ein möglicher weiterer Rückgang bis unter 18000 Punkte -  möglicherweise sogar in Richtung 16036 Punkten. Dort liegt die 100% Fibonacci Preiserweiterung aus einem umgekehrten Dreieck - einer charttechnisch Formation, die sich von Januar 2018 bis heute gebildet hat.

Der Bullenmarkt im Dow-Jones-Index hat im März 2009 bei 6469 Punkten begonnen und reichte bis 29403 Punkte - Das entspricht einem Anstieg um 22933 Punkte oder 354,5%. Ein Rücklauf um die Hälfte würde stattgefunden haben, wenn der Dow Jones Index bis auf 17936 Punkte fallen würde. Ein Rücklauf um die Fibonacci-Zahl 61,8% würde bedeuten, dass der Index bis 15230 Punkte fallen könnte.

Fazit: Geht der Börsencrash weiter?

Im Rest des Monats könnte es also darum gehen, das Signal des umgekehrte Dreiecks abzuwehren, um dessen negatives Signal für  das restliche Börsenjahr zu vermeiden. Das beherzte Eingreifen der Zentralbanken und Regierungen könnte dazu führen, dass die entscheidende Marke von 21494 Punkten, an dem ein solches Verkaufssignal technisch entstehen könnte, noch einmal getestet wird. Dann könnte sich entscheiden, ob es zu einem Verkaufssignal kommen wird aus Sicht der Charttechnik oder nicht. Ein Verkaufssignal würde entstehen, wenn der Index darunter schließt, ein solches k&ouml nnte vermieden werden, wenn der Index dieses Niveau wieder zurückerobern kann. Ab sofort läuft also ein Countdown. Die Uhr tickt!


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