DAX am Morgen: DAX tritt auf der Stelle – Um 14:30 Uhr werden die Karten neu gemischt

CMC Markets – geschrieben von Andreas Paciorek, Marktstratege Die internationalen Marktteilnehmer warten heute gespannt auf den Nachmittag, wenn die monatlichen Arbeitsmarktdaten aus den USA veröffentlicht werden. Schon seit Tagen will sich kaum noch ein Anleger zu weit aus dem Fenster lehnen und wartet stattdessen ab, ob die heutigen Daten die Wahrscheinlichkeit für eine US-Zinswende im Dezember noch erhöhen oder wieder dämpfen werden. Im September, als möglicherweise der beste Zeitpunkt für eine Zinswende gewesen wäre, reagierten die Marktteilnehmer noch enttäuscht über eine zu vorsichtige US-Notenbank. Inzwischen hat sich der Wirtschaftsdatensatz aus den USA allerdings abgekühlt, in China will man niedrigere Wachstumsraten tolerieren, aber die Federal Reserve stellte sich zuletzt wieder restriktiver dar. Diese Zuversicht ist zwar ein positives Signal. Allerdings stellt sich die Frage, ob die Marktteilnehmer diese auch teilen, denn mit einem stärkeren US-Dollar weht den US-Unternehmen ein noch stärkerer Wind entgegen. Eine weitere negative, mögliche Begleiterscheinung für die Märkte wäre ein nachlassender Druck auf die EZB oder Bank of Japan, ihre Stimuli-Programme auszuweiten, sollte sich der US-Dollar wieder stärker den Mehrjahreshochs gegenüber diesen Währungen annähern. Die Marktteilnehmer könnten ihre Haltung gegenüber dem September also durchaus geändert haben und fürs erste noch etwas länger eine geduldige Fed favorisieren. Dass es dem DAX nach wie vor nicht gelang, es seinen Pendants aus den USA nachzumachen und über seine Abwärtstrendlinie vom Allzeithoch oder auch nur 200-Tage-Linie um 11.070 Punkte anzusteigen, liefert ein gewisses Warnsignal. Die Marken sollten möglichst bald überwunden werden, da mit jedem Tag das Risiko steigt, dass wir einen Rücksetzer in die Region von 10.500 Punkten sehen. Davor rückt im DAX die 10.680-Zähler-Marke in den Fokus. Ein Bruch dieser könnte den Weg zu weiteren Abgaben bis zunächst zur 10.500-Punkte-Zone ebnen. Auf der Oberseite gilt es endlich die 11.000-Punkte-Marke zu überwinden, denn je länger der DAX damit hadert, umso stärker ist die Wahrscheinlichkeit eines Rücksetzers. Gelingt der Ausbruch über 11.000, rücken die 200-Tage-Linie um 11.060 und darüber die Abwärtstrendlinie vom Allzeithoch um 11.120 in den Fokus. Bitte beachten Sie: Die Inhalte dieses Marktkommentars dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Die Inhalte sind niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Inhalte nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die in den Inhalten wiedergegebenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle, können jederzeit Änderungen unterliegen und erfolgen ohne Gewähr. In jedem Fall haftet CMC Markets nicht für Verluste, welche Sie direkt oder indirekt durch eine Anlageentscheidung erleiden, die Sie aufgrund der Inhalte getroffen haben. Ausdrücklich weisen wir auf die bei vielen Anlageformen bestehenden erheblichen Risiken hoher Wertverluste hin. Insbesondere CFDs unterliegen Kursschwankungen. Ihr Verlustrisiko ist unbestimmbar und kann Ihre Einlagen in unbegrenzter Höhe übersteigen. Verluste können auch Ihr sonstiges Vermögen betreffen. Dieses Produkt eignet sich nicht für alle Investoren. Stellen Sie daher bitte sicher, dass Sie die damit verbundenen Risiken verstehen und lassen Sie sich gegebenenfalls von dritter Seite unabhängig beraten. Sie sollten auch unsere Risikowarnungen für CFDs lesen. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft.