DAX am Abend: DAX versucht die Erholung – Warten auf die US-Notenbank

CMC Markets – geschrieben von Andreas Paciorek, Marktanalyst Heute gab es zwar nicht wirklich Neues in Sachen Griechenland, aber die Unsicherheit über die Zukunft des Landes in oder außerhalb des Euro ist weiter in den Köpfen der Anleger präsent. Sie verhinderte heute eine größere Erholung des Deutschen Aktienindex, die aus charttechnischer Sicht durchaus möglich gewesen wäre. Nichts Neues heißt aber auch keine noch weitere Verschärfung des Konflikts, weshalb allzu starke Abgaben auch nicht aufkamen. Die Hoffnung ruht nun auf dem Eurogruppen-Treffen, welches morgen beginnt. Zur Abwechslung konzentriert sich die Börse heute auch mal wieder auf ein anderes, wenn gleich nicht neues Thema – die Geldpolitik. Die Anleger erhoffen sich, dass heute Abend zumindest aus den USA positive Impulse in Form einer weiterhin ausbleibenden Zinserhöhung und auch weiterhin geldpolitisch lockeren Tönen kommen. Insgesamt dürfte die Federal Reserve darauf bedacht sein, die Märkte nicht mit einer allzu restriktiven Rhetorik zu verschrecken. Andererseits aber wird sie die Möglichkeit nutzen wollen, angesichts zuletzt in der Tendenz eher besser als erwartet ausgefallener Konjunkturdaten die Märkte weiter auf eine Normalisierung der Geldpolitik vorzubereiten. Nur so ließe sie sich auch die Möglichkeit offen, wieder zurück zu rudern. Bei dem einen oder anderen Marktteilnehmer könnte dies allerdings eine Enttäuschungsreaktion hervorrufen. Insbesondere, da die aktuelle Situation weiterhin als „Nicht Fisch nicht Fleisch“ bezeichnet werden kann: Keine so schlechten Daten, damit über eine wieder expansivere Geldpolitik spekuliert werden kann, aber auch keine famosen Wirtschaftsdaten, die über eine mögliche Zinswende hinweg sehen lassen. Dass die Bullen die Steilvorlage in Form der kräftigen bullischen Hammerkerze gestern nicht umwandeln konnten, wirft einen Schatten auf das ohnehin angeschlagene Chartbild. Mit den nötigen Impulsen ist weiterhin ein Erholungsversuch drin. Dieser sollte aber bald kommen, da ansonsten die Bären schnell wieder den Druck erhöhen und sogar Regionen unterhalb der 10.800 anvisieren könnten. Bitte beachten Sie: Die Inhalte dieses Marktkommentars dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Die Inhalte sind niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Inhalte nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die in den Inhalten wiedergegebenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle, können jederzeit Änderungen unterliegen und erfolgen ohne Gewähr. In jedem Fall haftet CMC Markets nicht für Verluste, welche Sie direkt oder indirekt durch eine Anlageentscheidung erleiden, die Sie aufgrund der Inhalte getroffen haben. Ausdrücklich weisen wir auf die bei vielen Anlageformen bestehenden erheblichen Risiken hoher Wertverluste hin. Insbesondere CFDs unterliegen Kursschwankungen. Ihr Verlustrisiko ist unbestimmbar und kann Ihre Einlagen in unbegrenzter Höhe übersteigen. Verluste können auch Ihr sonstiges Vermögen betreffen. Dieses Produkt eignet sich nicht für alle Investoren. Stellen Sie daher bitte sicher, dass Sie die damit verbundenen Risiken verstehen und lassen Sie sich gegebenenfalls von dritter Seite unabhängig beraten. Sie sollten auch unsere Risikowarnungen für CFDs lesen. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft.