DAX am Abend: DAX mit etwas Kraft am Nachmittag – Börsen reagieren kaum noch auf Impulse

CMC Markets – geschrieben von Andreas Paciorek, Marktanalyst Ob der gemischt ausgefallene ZEW-Index am Vormittag oder durchweg schwächer als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten in Form der Einzelhandelsumsätze, der Industrieproduktion oder dem Empire State Index – die Finanzmärkte reagieren kaum noch auf diese Nachrichten, weder die großen Indizes noch der Devisenmarkt. Lediglich die Wall Street versucht aktuell einen Befreiungsschlag, der auch dem DAX am Nachmittag wieder etwas Leben eingehaucht hat. Die Argumentation dahinter: Bei durchweg schlechten US-Daten sinkt die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung am Donnerstag. Die Nachhaltigkeit der Kursgewinne darf allerdings bezweifelt werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass das heutige Plus beim DAX morgen schon wieder der Vergangenheit angehört, ist groß. Denn der Index handelt seit Tagen in einer engen Handelsspanne, wobei Bewegungen häufig technisch durch einen Pendeln zwischen Unterstützungen und Widerstände ausgelöst werden. Nicht nur, ob die US-Notenbank die Zinsen am Donnerstag bereits anhebt, ist Gegenstand der aktuellen Spekulationen, sondern es wird auch heftig diskutiert, ob sie überhaupt eine Zinswende einleiten soll. So ist noch lange nicht entschieden, ob eine Verschiebung der Zinswende die Börsen nachhaltig beflügeln könnte. Das Signal einer stockenden Wirtschaftsdynamik in den USA, zusammen mit den Sorgen um China und einer potenziellen technischen Rezession in Japan stünden der Euphorie über länger niedrige Zinsen entgegen. Dann könnten die Notenbanken gezwungen sein, wieder etwas lockerer aufzutreten, um die Investoren bei Laune zu halten. Aus charttechnischer Sicht sehen wir den DAX seit Montag in einer engen Handelsspanne zwischen knapp 10.230 und 10.070 Punkten handeln. Auf der Unterseite kam es dabei heute zu einem Test der steigenden Trendlinie vom 25. August, die verteidigt werden konnte. Bei einem Ausbruch über die 10.230 rücken die Marken 10.250, 10.300 und die Zone 10.350/10.385 in den Fokus. Auf der Unterseite fungiert die Zone zwischen 10.070 und 10.080 als potenzielle Unterstützung. Bei einem Bruch rückt die psychologische Zone um 10.000 in den Fokus mit den Marken 9.955 und 9.885 als potenzielle Unterstützungen. Bitte beachten Sie: Die Inhalte dieses Marktkommentars dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Die Inhalte sind niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Inhalte nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die in den Inhalten wiedergegebenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle, können jederzeit Änderungen unterliegen und erfolgen ohne Gewähr. In jedem Fall haftet CMC Markets nicht für Verluste, welche Sie direkt oder indirekt durch eine Anlageentscheidung erleiden, die Sie aufgrund der Inhalte getroffen haben. Ausdrücklich weisen wir auf die bei vielen Anlageformen bestehenden erheblichen Risiken hoher Wertverluste hin. Insbesondere CFDs unterliegen Kursschwankungen. Ihr Verlustrisiko ist unbestimmbar und kann Ihre Einlagen in unbegrenzter Höhe übersteigen. Verluste können auch Ihr sonstiges Vermögen betreffen. Dieses Produkt eignet sich nicht für alle Investoren. Stellen Sie daher bitte sicher, dass Sie die damit verbundenen Risiken verstehen und lassen Sie sich gegebenenfalls von dritter Seite unabhängig beraten. Sie sollten auch unsere Risikowarnungen für CFDs lesen. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft.