DAX am Abend: DAX kämpft sich durch den Tag – EZB zu Notkrediten im Blick

CMC Markets – geschrieben von Andreas Paciorek, Marktanalyst Der Deutsche Aktienindex kämpfte sich heute nach seinen Verlusten zur Handelseröffnung tapfer durch den Tag. Auf dem Niveau unter 10.800 Punkten fanden sich schon wieder mutige Käufer, die auf ein „Ende mit Schrecken“ spekulieren, nachdem Griechenland durch das „Nein“ beim Referendum dem Grexit ein ganzes Stück näher gekommen ist. Dass nicht all zu viele Anleger tatsächlich mit einem „Ja“ gerechnet hatten, dafür spricht die Stabilität des Index am heutigen Tage. In der vergangenen Woche war das Minus noch deutlich größer, da das Scheitern der Gespräche viel mehr Anleger auf dem falschen Fuß erwischt hatte. Zusammen mit den Wahlversprechen dürfte es nach diesem Referendum für die griechische Regierung nur noch schwer möglich sein, auf die Geldgeber zuzugehen. Diese wiederum sehen sich politischen Risiken ausgesetzt, sollten sie allzu weitgehende Zugeständnisse gewähren. Einen Hinweis darauf, ob die Geldgeberseite mit der griechischen Regierung einen Deal eingehen kann, dürften die morgigen Reformvorschläge aus Athen und die entsprechende Reaktion der Gläubiger liefern. Heute aber noch könnte die Entscheidung der Europäischen Zentralbank bezüglich der ELA-Notkredite für Bewegung an den Märkten sorgen. Bis dahin wird der DAX auch von den US-Börsen gestützt, die ihre Verluste ebenfalls zu einem Großteil wieder aufholen konnten. Insgesamt verliert der Grexit an der Börse mehr und mehr seinen Schrecken. Allerdings dürfte es volatil bleiben, sollte sich dieser dann doch tatsächlich abzeichnen. Aus charttechnischer Sicht hält die 10.800/850-Punkte-Zone aktuell. Wie vergangenen Montag auch setzt aktuell eine Erholungsbewegung des DAX nach dem Einbruch ein. Auf der Oberseite steht damit zunächst die 11.000-Punkte-Marke im Fokus. Über 11.360 Zählern hellt sich das Chartbild insofern auf, als dass ein Test der Abwärtstrendlinie vom Allzeithoch möglich wird. Ein nachhaltiger Einbruch unter die 10.800 Zähler dürfte wiederum die 200-Tage-Durchschnittslinie um 10.600 in den Fokus rücken. Bitte beachten Sie: Die Inhalte dieses Marktkommentars dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Die Inhalte sind niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Inhalte nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die in den Inhalten wiedergegebenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle, können jederzeit Änderungen unterliegen und erfolgen ohne Gewähr. In jedem Fall haftet CMC Markets nicht für Verluste, welche Sie direkt oder indirekt durch eine Anlageentscheidung erleiden, die Sie aufgrund der Inhalte getroffen haben. Ausdrücklich weisen wir auf die bei vielen Anlageformen bestehenden erheblichen Risiken hoher Wertverluste hin. Insbesondere CFDs unterliegen Kursschwankungen. Ihr Verlustrisiko ist unbestimmbar und kann Ihre Einlagen in unbegrenzter Höhe übersteigen. Verluste können auch Ihr sonstiges Vermögen betreffen. Dieses Produkt eignet sich nicht für alle Investoren. Stellen Sie daher bitte sicher, dass Sie die damit verbundenen Risiken verstehen und lassen Sie sich gegebenenfalls von dritter Seite unabhängig beraten. Sie sollten auch unsere Risikowarnungen für CFDs lesen. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft.