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Coronavirus Lockdown für 18 Monate? Was macht der DAX? (CMC Espresso 18.3.2020)

CMC Markets

Die Anleger pendeln in der Krise zwischen Panik und Bagatellisierung hin und her – die Märkte zwischen „Limit Down“ und „Limit Up“. Eine Bagatellisierung scheint zwar Anlegern kurzfristig Luft zu verschaffen, scheint aber angesichts immer drastischerer Maßnahmen zur Unterdrückung der Ausbreitung des Virus keine passende Reaktion zu sein. Eine Studie des Imperial College London hat ein Szenario skizziert, das in den letzten Wochen Politikern rund um den Globus vorgelegt wurde.

Lockdown für 18 Monate?

Nur mit den drastischen Maßnahmen, wie sie gerade weltweit unternommen werden, lässt sich eine effektive Unterbrechung der Ansteckungskette des Virus erreichen. Auch wenn es keine Garantie gibt ist das, was wir jetzt tun - von Schulschließungen, bis zur sozialen Distanz über die Schließung von Restaurants und Kneipen die beste aller uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. 

Die schlechte Nachricht: Diese Maßnahmen müssen solange aufrechterhalten werden, bis wir einen Impfstoff haben, wobei nicht gesagt sein wird, dass die ersten jetzt in Aussicht stehenden Impfstoffe auch wirklich ausreichend wirksam sein würden. Die Forscher nennen einen Zeitraum von 18 Monaten, bis ein wirksamer Impfstoff gefunden werden könne. Wird die Gesellschaft und die Weltwirtschaft eine so lange Phase mit den jetzigen Maßnahmen durchhalten? Skepsis macht sich breit angesichts dieser nie da gewesenen Reaktion auf diese Pandemie. Die Forscher zeigen sich in der Studie, die hier abrufbar ist, skeptisch, was die Hoffnung auf eine Lockerung der Beschränkungen des öffentlichen Lebens anbelangt. Würde man die Beschränkungen aufheben würde sich das Virus genauso verbreiten, als hätte man gleich gar keine Lösungen unternommen.

Liegen die Forscher richtig wäre das auch eine Erklärung der Lethargie, in die die weltweiten Börsen gefallen sind. Beachten Sie bitte unseren Artikel "Limit Up oder Limit Down - was bedeutet das?" - hier haben wir erklärt, was Limit Up und Limit Down bedeutet, wann der reguläre US-Börsenhandel beendet werden könnte und warum derzeit die Spreads etwa im Germany 30 Cash CFD höher sind, als sonst.

Märkte bislang nicht zu Bodenbildung in der Lage

Heute Morgen sind die US-Futures erneut Limit Down gestellt. Der US 30 Cash CFD ist seit 6:23 Uhr Limit Down gestellt. Bis 14:30 Uhr ist also kein Handel unter 20177,20 Punkten möglich! Der Germany 30 Cash CFD notierte zu dieser Zeit bei 8611 Punkten und ist seither weiter gefallen. Der Germany 30 Cash CFD befindet sich ohne die US-Vorgaben im Blindflug. Beachten Sie: Sollten sich die Kurse erholen und der US 30 Cash CFD über 20177,20 Punkte steigen würde der Handel auch vor 14:30 Uhr wieder aufgenommen werden. Ansonsten bleibt der Handel bis dahin unterbrochen.

 

Bodenbildungsversuche im Germany 30 Cash CFD sind fehlgeschlagen. Es gibt einen Fehlschlag bei der wichtigen Marke von 8993 Punkten, einen Fehlversuch einer Bodenbildung. Nun ist ein bärischer Druckaufbau möglich, solange wir diese Marke nicht überschreiten. Liegen neue Tiefs voraus?

DAX: Zentrale Unterstützung voraus

Neue Tiefs könnten einen Test der Hochs der Jahre 2000 und 2007 bei 8136 Punkten bringen. Solange diese Marke als Unterstützung hält kann man eine Risikobewertung bis zu dieser Marke unternehmen. Bricht diese Marke könnte sich selbige zu einem Widerstand entwickeln. Eine erneute Zunahme der Volatilität wäre dann möglich.

Der Ölpreis bricht weiter ein. Es droht ein Bruch der Bodenbildung von 2016.

Der Goldpreis bildet am Widerstand von 1532 USD ein 123-Top aus. 


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